Wahrnehmungsorganisation

Aus Psycho
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Gestalpsychologie

Folie 169
Gestaltpsychologen suchen Regeln anhand von welchen sensorische Daten organisiert und in Gestalten und Formen umgewandelt werden. Das Ganze ist mehr als eine Summe seiner Teile

Figur-Grund Beziehung

Was ist Figut, was ist Hintergrund?

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Gruppierung von Reizen

Gruppierungsprinzipinen

Bei mehreren möglichn Interpretationen wählt das Hirn immer die wahrscheinlichste Interpretation

Nähe

Oft gehören Linien die näher beisammen liegen auch zusammen.
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Ähnlichkeit

Objekte mit Aähnlichen Formen oder Strukturen gehören zusammen.
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Kontinuität

Man sieht eine Gerade und eine Geschwungene Linie, da unser Hirn das nun eben als wahrscheinlichste Interpretation analysiert.
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Zusammenhang

Wir sehen nicht 9 Objekte sondern 3 Hantelförmige Objekte, unser Hirn setzt die Objekte zusammne da sie verbunden sind


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Geschlossenheit

Folie 175 Bei offenen Kanten erscheint ein Objekt, das auf einem anderen Liegt (Top-Down) Effekt sobald die Figuren in sich aber geschlossen sind, erkennen wir die Objekte als einzelne solche und nicht mehr als ein Weiteres, das drauf liegt.

Täuschungen

Optische Täuschungen entstehen, da unser Hirn die Wahrscheinlichste Interpretation wählt, bei Optischen Täuschungen diese aber genau nicht eintrifft, wir sind also überrascht. Diese Interpreation geschiht lokal und lässt sich praktisch nicht steuern.

Neonwurm

Man sieht bei den blauen stäben eine Art Band die darüber liegt und nicht mehr die Blau/Schwarzen Stäbe, welche per Zufall genau so liegen

Tiefenwahrnehmung

Binokulare Hinweisreize

Retinale Dispaität Aus den zwei 2D-Bildern aus beiden Augen kann unser Hirn ein dreidimensionales Bild berechnen. Die Distanz Des Hinweisreize durch Konvergenz Augfokus' kann erkennt das Auge anhand der unterschidlichen Muskelanspannungen. Dieser Konvergenzwinkel gibt uns weitere Informationen über die Entfernung.

Monokulare Hinweisreize

Folie 181

Relative Grösse

Wir wissen wie gross Objekte in der Rgele sind, man kann also aufgrund der Abbildung und der Grösse eine Ungefähre Distanz einschätzen.

Interposition

Verdeckt ein Objekt ein anderes, so muss es vor dem Anderen Objekt liegen, Kombiniert mit der relativen Grösse erlaubbt uns das eine gute Tiefenwahrnehmung.

Relative Klarheit

Licht von weiter entfernten Objekten muss einen grösseren Teil der Atmosphäre durchwandern. Unscharfe Objekte werden deshalb als weiter entfernt wahrgenommen. Ein Objekt im Nebel sieht deshalb weiter entfernt aus als ein Objekt, das man klar und deutlich sehen kann. Bei Föhn sind die Berge zum Greifen nah.

Texturgradient

Durch Dichterwerdende Textur ergibt sich auch ein Bild der Tiefe

Relative Höhe

Von Natur aus liegen, je weiter oben im Gesichtsfeld Objekte erscheinen desto weiter weg sind sie (Mit Gradlinigen Häausern etc. stimmt das aber leider nicht mehr) Das untere wird meistens als näher wahrgenommen. Wir schätzen Höher oft höher als Breite ein.

Relative Bewegung / Bewegungsparalaxe

Nahe Objekte legen bei Bewegungen einen Gorssen Weg auf der Retina zurück, wiet entfernete Objekte bewegen sich praktisch nicht.

Zentralperspektive

Licht und Schatten

Bewegungswahrnehmung

Stroboskopische Bewegung

Grundlage für Film, wir rechnen damit das sich ein Objekt bewegt und nicht die Reize die sich verändern bei Stationärem Objekt.

Phi Phänomen

Wenn Zwei unterschiedliche Objekte ein- und ausgeschaltet werden interpretieren wir das als ein Objekt, das sich bewegt.

Bewegungstäuschung

Grosse Flugzeuge Wirken als würden sie langsam landen, was aber eigentlich genau umgekehrt ist.

Wahrnehmungs-, Form- und Grössenkonstanz

Wir Können Objekte unabhängig von Ihrer Form auf der Retina/ Orientierung im Raum als einzelnes Objekt erkennen. Folie 194

Beziehungen von Grösse und Entfernung

Wenn ein Objekt auf der Retina gelich gross erscheint, aber aufgrund vo Kontext (Monokularen Hinweisreizen) muss ein grösseres Objektnäher sein.

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Täuschungen

Ponzo Täuschung


http://en.wikipedia.org/wiki/Ponzo_illusion

Mond Täuschung

Mond in der Nähe des Horizont erscheint Grösser, Auf der Retina hat der Mond das gleiche Abbild, da er aber ansich wegen dem wahrgenommenen abgefalchten Himmelsgewölbe weiter weg sein sollte erscheint er uns grösser.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mondt%C3%A4uschung

Müller-Lyer Täuschung

Erklärung basiert auf unserer Erfahrung mit Ecken in Zimmern und Gebäuden. Müller Lyer Täuschung sollte bei Kulturen die in Runden Gebäuden Leben (Zulu's ) nicht auftrten und das ist tatsächlich der Fall.
http://en.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCller-Lyer_illusion

Ames Raum

Der Raum ist orthogonal verzerrt. Die Täuschung funktioniert nr wenn man mit einem Auge in den Raum schaut (oder eine Linse) Sobald man mit beiden Augen schaut, wird die Täuschung durch das binokulare Sehen sofort zerstört.
http://en.wikipedia.org/wiki/Ames_room

Hellighkeits und Farbkonstanz

Objekte und Farben davon werden unabhängig von der Beleuchtung als Konstant wahrgenommen. Folie 202

Sensorische Deprivation und Wiederherstellen des Sehvermögens

Wenn jemand von Geburt an vollständig Blind ist und dann wieder sehen kann, müssten diese Personen eine gleiche Wahrnehmung haben, das ist aber nicht der Fall, bei der Entstehung in der Ontogenese gibt es eine bestimmte Phase, in der die Wahrnehmung durch Umweltzreize so aufgebaut wird wir wir es kennen.

In den ersten Monaten ind Jahren finden die Wichtigen Entwicklungen statt, mehr zu dieser Kritischen Phase auf Folie 207 Experimente bei Katzen, bei denen sich die simple Cells nicht ausbilden konnten, Gehirnentwicklung nicht normal und abhängig von den äusseren Reizen.

Beispiele dazu auf Folie 208 f. Auf 209 ein Mann, der zuerst 3 Jahre gesehen hat. Kann Gesichter und Gesichtasudrücke nicht richtig interpretieren, das heisst die Fähigkeit Gesichter zu erkennen ist mit einem Alter nach 3 Jahren noch nicht entwickelt, die Wahrnehmungskonstanz hat er aber, Wahrnemungskonstanz enwickelt sich in den ersten 3 Jahren.

Wahrnehmungsadaptation

Brillen, welche oben/unten, rechts/links vertauschen. Am Anfang können Bewegungen etc. nicht gut kontrolliert werden, aber bereits nach einigen Tagen aber ist es für diese Leute möglich normal zu handeln (Kopplung im Hirn zwishcen Sensorisch und motorisch ist relativ dynamishc und kann sich sehr schnell und gut verändern)

Wahrnehmungsset

Eine Art Zustand der dazu führ das man bestimmte zustände eher wahrnimt andere nicht. Wir haben Schemata und Erwartungen an bestimmte Reize. Man hat eine Erwartung, was einem situationsbedingt erwartet. Unser Wissen über Räume und Objekte aktiviert top-down unsere Schemata, was uns dann ermöglicht Dinge sehr schnell wahrzunehmen und einzuschätzen.

Wahrnehmungsset wird duch Schemata festgelegt, welche wir aufgrund unserer Erfahrungen bilden

Beispiele

Folie 212 Das Kind sieht genau aus wie die Mutter Man hat eine Voreinstellung, typisch diese Nase etc. Wir inerpretieren unsere Erwartungen in bestimmte Situationen rein.

Wenn man zuerst das Linke Bild anschaut wird das Gehirn auf Soxophonspieler geprimt, man sieht beim mittleren Bild den Spieler, umgekehrt, wenn man das Bild von rechts her anschaut, erwartet man eine Frau im mittleren Bild. W 131119.1.png

Folie 213 Das Monster Nessie wird erwartet, daher sieht man Nessie und nicht den Baumstamm, der im Wasser schwimmt. Wenn das Bild mit dem Schema Baustamm anschaut, stimmt alles viel besser, z.B der Wellengang etc.

Wahrnehmung ist das was unser Gehirn mit den Reizen macht und reininterpretiert

Kontexteffekte

Folie 216ff.

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Bei diesem Bild wird oft das kleienere Monster als ängstlicher, das Grosse als wütend wahrgenommen.

Der Kontext bestimmt sehr stark was wir erwarten. Emotionale Kontexteffekte z.B wenn man Schiedrichtern Videos ziegt und dann sagt eine Manschaft sei Aggressiv, sprechen die Schiedsrichter viel häufiger Fouls aus. Soziokulturelle Kontexteffekte Bei Neugeborenen kann man eigentlich nicht erkennen ob es männlich oder weiblich ist, daher werden Buben oft in blaue Kleidchen und Mädchen in Rote Kleidchen gepackt. Ein Baby, das David heisst wird als grösser und stärker wahrgenommen.

Diagramm

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Wahrnehmung und Faktor Mensch

Flugzeigungglücke Folie222 Arbeitspsychologn, Psychologe, welche den Faktor Mensch einkalkulieren Folie 221 Beispiele für Schwanis Arbeit Folie224