Theorien

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Inhaltsverzeichnis

Theorien lebenslanger Entwicklung

Domänenespezifische Defizitmodelle

Man geht davon Aus das es in den Bereichen zu gewinnen und verlusten kommt oder auch bleibt, je nach Bereich. Kernaufgabe ist es zu erklären wie es zu diesen Veränderungen kommt. Gehen von einer Grunsaätzliche Verlustnanahme aus und versuchen diese Prozesse zu verstehen.

Alter ist eine zentrale Variable Definition von Wohlwill auf Folie 5 Man Versucht die Variable des Alters durch substantivere Variablen zu ersetzen.

Grundannahmen: - Genereller Abbau psycho-physischer Funktionsfähigkeit und somit von entwicklungsregulatorisch relevanten Ressourcen im Alter (vgl. Lehr, 2003). - Altern als zeitabhängiger, irreversibler und vorhersagbarfortschreitender Funktionsverlust - stark biologisch geprägt - Wachsende Diskrepanz zwischen persönlichen Zielen einer Person und zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Befasst sich vorallem mit Verlusten Daraus geht oft ein Verlust an Lebensqualität einher, Ziel ist es nun die Resourcen wieder aufzubauen um so die Lebensqualitätsteigerung zu erlangen, normalerweise reicht es aber nicht duch eine Resource Lebensqualität zu kompensieren. Trotzdem kann über alles die Lebensqualität erhalten bleiben und die Resourcen regiuliert werden. Folie 9 Verlust von IQ Man kann deutliche Kohortenunterschiede in der Intelligenzentwicklung sehen (ca. 1 IQ punkt steigerung pro 4 Jahren)

Drittes und viertes Alter

Bokulturelle Dynamik 3&4Alter

Prozesse wirken so zusammen das es unterschiede zwischen 3 und 4 Alter Gibt. Es gibt 3 Arten von Prozessen

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Biologisches Potenzial nimmt über Lebensspanne ab. Vorallem Biologisch determinierte Bereiche lassen in Ihrer Funktionalität nach. Der Bedarf an Kulturellen, technologischen und Sozialen Mitteln wird immer Stärker um die Biologisch determinierten einbussen zu kompensieren. Wenn das nun funktioneiren würde, würde es sich aufheben, das dritte Prinzip besagt aber das die Effektivität von Kultur so stark nachlässt das es nicht mehr Kompesnieren kann.

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Berliner Altersstudie (BASE)

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Vorallem sehr Alte Männer sind hier deutlich positiv selektiert und nicht Typisch für alert Folie12 unf FF.

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Fazit auf Folie 16

Hauptvertreter: Paul Baltes, Jacqui Smith Kernannahmen: Qualitative Unterschiede in den Kompensationsmöglichkeiten nach Alter der mittleren Lebenserwartung Empirischer Status: Gut belegte Unterschiede in körperlicher Leistungsfähigkeit, Morbidität und Mortalität 70-84 vs. 85+ Stärken: Betonung funktionaler Unterschiede, Hinweis auf alterskorreliert wachsenden Unterstützungsbedarf, offene Frage nach wachsender gesunder Lebenserwartung Probleme: Verlauf gilt nicht für alle alternden Personen, eher epidemiologische Beschreibung als psychologische Theorie, alternative Artefakterklärung, Veränderungen in der Lebenserwartung verändern betrachteten Altersbereich

Speed Hypothese

Theorie der verringerten Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit, Von Salthouse Veränderung der Kohgnitiven Veränderungen geht auf ein Nachlassen der Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung zurück.

Aufgaben werden normalerweise während einer bestimmten Zeit erledig, für spätere Aufgaben bleibt immer weniger Zeit wenn man für ersteere länger braucht. Folie18 Wenn man schnell ist, muss man sich auch Teilschritte kürzer behalte, wenn man langsamer wird muss man sich die Informationen viel länger merken, man kann aber durch die Verlangsamung die Zeischenschitte nciht mehr behalten, overall eine verschlechterte Leistung.

Untersuchung

Beispiele der Aufgaben auf Folie 19 & 20

Ergebnisse
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt

Sowohl die jungen wie auch die älteren aren in den Hierarchischen Auffgaben langsamer (stäerker angewiesen auf Teilergebnisse) Besonders über 4 Operationen wurden die älteren Personen extrem viel schwächer

Sequentieller Prozess der umso fehleranfälliger wird desto langsamer er bearbeitet wird.

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Ein sehr graosser Anteil der Langsamkeit kann auf Verianz der Verarbeitungsgeschwindigkeit geschlossen werden.

Speed Hypothese Zeigt sich vorallem bei kognitiven Prozessen, weniger aber bei Leistungen im Alltag

Fazit

Hauptvertreter: Tim Salthouse, John Cerella Kernannahmen: Quantitative Unterschiede im Tempo basaler Informationsverarbeitung bewirken mit zunehmendem Alter immer stärkere Leistungsabnahmen, die umso stärker sind, je mehr Verarbeitungsschritte erforderlich sind Empirischer Status: Querschnittlich hoher Zusammenhang bei Einbezug von Personen 85+, längsschnittlich weniger gut, Zusammenhang mit Alltagsleistung gering Stärken: Sparsamkeit der Annahmen, Erklärungswert für tempoabhängige Leistungen Probleme: Aufgaben- und domänspezifische Unterschiede des Effekts, Effekt tritt erst im hohen Alter auf

Inhibitions-Hypothese

Ältere Personenn tun sich schwieriger sozial unrrwünschtes Verhalten zu unterdrücken. Aufgaben im Stil des Stroop-Tests. (inhibition) Ältere benötigen mehr Zeit in der inkongruenten Bedingung und machen mehr Fehler beim Zeilenwechsel.

Weiters Experiment, Negatives Priming(Hasher et al.) Es gab 2 Durchgänge Prsonen sollen den Buchtaben in Rot nennen. Durch Priming wurde Unterdrückung getestet, befund war wie erwartet.

Bei Jüngeren zeigt sich ein negativer Priming-Effekt. Bei Älteren zeigt sich kein negativer Priming-Effekt. Ältere Personen haben ein Inhibitionsdefizit, da dsie nicht mehr bwerten was Distraktor ist.

Verlust in der Fähigkeit irrelevante Informationen zu unterdrücken -> Hat Auswirkungen auf andere Kognitive Fähigkeiten.

Fazit

Hauptvertreter: Lynn Hasher, Rose Zacks Kernannahmen: Alterskorreliert zunehmende Schwierigkeiten in der Unterdrückung von Reaktions- und Handlungstendenzen erklären Leistungsunterschiede in Gedächtnis- und Entscheidungsaufgaben Empirischer Status: Replizierbare kleine Effekte im Negativen Priming und Stroop-Test, plausibler Zusammenhang mit Frontalkortex-Veränderungen Stärken: Fokussiert zentrale handlungssteuernde Fähigkeit, kann Vor- und Nachteile geringerer Inhibition aufzeigen Probleme: Sehr kleiner Effekt, Vergleichbarkeit von Inhibitionsleistungen schwierig, Speed-Konfundierung der Messung, Annahme gleichartiger Altersverringerungen wenig plausibel

Multiple Domänen-Defizit-Modelle

Multidimensionalität und Multidirektionalität

Es gibt eine Vielfalt von Entwicklungsverläufen innerhalb eines Verlaufs.

Fluide und kristalline Intelligenz

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Kirstalline Intelligenz bleibt lange Erhaltenn oder nimmt mit dem Alter sogar noch su.

Common Cause Hypothese

Sind Veränderungen in verschiedenen Leistungsbereichen unabhängig voneinander oder verusachen die Bereiche einander?

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Es ist entwder Ein Prozess der beide beinflusst oder unterschiedliche Bereiche, welche wiederm unterschiedliche bereiche beeinflussen.

Jede VP musste zwei verschiedene Wege ablaufen (ein einfache rund ein Komplexer Pfad) und sich dabei Wortlisten merken. Die Resourcen sind sowohl kognitiv wie auch motoorisch unterschiedlich.

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Bei jüngeren wren die Kosten beim ovalen Pfad minimal, bei den mttelalten und alten zwigten sich bereits beim Ovalen Pfad deutliche Leistungseinbussen.

Test der Common Cause Hypothese

Folie 46-52 Wie hängen die Bereiche Korrelativ mit dem Alter zusammen? Je älter Person desto niedriger die Fähigkeit. Wenn man aber hören und sehen statistisch korrigiert sind so gut wie keine Altersunterschiede mehr vorhanden. Höhren und sehen sind Zentrale Faktoren für Altersunterschiede

Interpretation

  1. Single cause
    • Geringerer sensorischer Input stört kognitive Verarbeitung
    • Folge: Sensorische Veränderung verursacht kognitive Veränderung
  2. Multiple cause
    • Sensorik und Kognition werden durch unterschiedliche Ursachen beeinflusst, die aber gleich stark wirken
  3. Common cause
    • Eine Ursache, die weder Sensorik noch Kognition ist, wirkt sich negativ auf beides aus

Fazit

Hauptvertreter: Paul Baltes, Ulman Lindenberger Kernannahmen: Altersveränderungen in voneinander funktional unabhängigen Domänen werden durch die gleiche Ursache erklärt Empirischer Status: Alterseffekte in motorischen, sensorischen und kognitiven Leistungen verlaufen sehr ähnlich und Auspartialisierung des jeweils anderen Faktors minimiert den Alterseffekt Stärken: Fokussiert auf zunehmende Ähnlichkeit von Altersveränderungen und auf Veränderungen der Ursachen für Veränderungen vom jungen zum hohen Alter Probleme: Mögliche Artefakte des Vorgehens, Gültigkeit für andere Bereiche unklar, Problem ungleich starker Altersveränderungen

Es gibt keine genügens starke Evienz für diese Tehorie, nur Korrelation reicht nicht aus

Exkurs Gaitrite

Studie von Basel, Schrite werden untersucht, unterschiedlichkeit n Schrittlänge ist prediktor für Sturzrisiko

Dedifferenzierung

Folie57 Kindesalter geht mit gleichförmiger Entwicliung einher, im mittleren Alter hat man breitere Fähigkeitsbereiche, im hohen alter weider gleichförmiger. Man braucht weniger Faktren (statistisch gesehen) um Leistungen von älteren Personen zu erklären Es kommt an den Enden der Lebensspanne zu einer dediffernezierung (rückgehen der Differenzierung)

Fazit

Hauptvertreter: Ulman Lindenberger Kernannahmen: Über die Lebensspanne sind Veränderungen von Fähigkeiten zunächst sehr ähnlich (dedifferenziert), werden dann zunehmend unähnlicher im mittleren Alter (differenziert) und werden im Alter wieder ähnlicher (dedifferenziert). Die Ursachen für die Ähnlichkeit der Verläufe im Kindes- und hohen Alter sind unterschiedlich Empirischer Status: Korrelation zwischen Fähigkeiten im Kindesalter und im hohen Alter höher als im mittleren Alter Stärken: Beschreibt Beziehung zwischen mehreren Fähigkeiten Probleme: Ursachen für die Veränderung der Ähnlichkeit von Entwicklungsverläufen sind nicht Bestandteil der Theorie, Gültigkeit für andere Bereiche, wie etwa Persönlichkeitseigenschaften, unklar

Artefakterklärungen

Notizen in den Folien, Fehler bei Representativität der Stichproben etc. die man bei Altersuntschieden stark beachten muss

Wichtige Unterschiede

Die unbedingt in betracht bezogen werden müssen (Die Stichproben sollten von den Alten und den jungen an möglichst vielen Orten gleich gehalten werden wir die jungen Gruppen.

  • Kohorte, Testzeitpunkt, Test, TestleiterIn, finanzieller Anreiz
  • Physiologische Unterschiede (Sensorik, Medikamente,Tageszeit, Morbidität)
  • Zufall, Beobachtungsfehler
  • Selektivität, Mortalität, Sozioökonomischer Status
  • Geschlecht
  • Bezugsgruppe (z.B. soziale Vergleiche)
  • Gedächtnis
  • Vertrautheit, Bedeutsamkeit
  • Subjektive Theorien

Fazit

Kernannahmen: Beobachtete Altersunterschiede können durch Artefakte erklärt werden, die nicht prinzipiell mit dem Alter zusammenhängen müssen, also durch Interventionen oder experimentelle Kontrolle beeinflusst werden können Empirischer Status: Durch die Auspartialisierung oder experimentelle Kontrolle von Bildungs-, Übungs-, Bedeutsamkeitsoder Vertrautheitsunterschieden werden beobachtete Alterseffekte oft deutlich verringert Stärken: Artefakterklärungen sind häufig wichtige Grundlagen für Interventionen Probleme: Es ist nicht immer eindeutig bestimmbar, welche Artefakterklärungen in Frage kommen und wie sie ausgeschlossen werden können

Äquilibriumsmodelle

Kognitive Alterstheorie (Thomae)

Erfolgreiches Alter (Rowe & Kahn)

Primäre und Sekundäre Kontrolle (Heckenhausen, Schulz)

Ressourcen-Orchestrierung (Baltes, Martin)

Bewertung von Alterstheorien (Whal & Heyl)

Logische Adequatheit

  • Konsistenz
  • Widerspruchsfreiheit
  • Wiederlegbare Aussagen

Operationale Adequatheit

Man muss Aussgane aus der Theoria Ableinten können

  • operationale Defnitionen
  • Hypothesen ableitbar.

Empitrische Adequatheit

Die Studie MUss Replizierbar und Generalisierbar sein und ihren Anspruch klar definieren.

Pragmatische Adequathei

Die Theorie muss in einer adequaten Art angewendet werden können.

1- Bereich

3 Vs. 4 Alter

biologisch Bedingte Prozesse nehmen mit den Alter zu. Biologische Verlsute können nicht mehr durch kultur kompensiert werden Bedarf kultur steigt, effizienz sinkt. Qualität duchschn alter nimmt ab. im 4 Alter abfall

Speed Hypothese

Verlangsamung informationsgeschwindigkeit Zentrale Resource die mit dem Alter abnimmt. Verlangsamung liegt kognitivem Abbau zugrunde.

Inhibitions Hypothese

Fähigkeit irrelaevante Infomrationenn können nicht mehr genügend gut unterdrückt werden. Aufmerkamkeit kann nicht mehr genügensd stark gelenkt werden. Bei jüngeren Personen sollte ein stärkerer Carry-over effekt erscheinen jüngere Persoenn unterdrücken stärker und haben probleme wenn sie unterdrückte informationen verwenden sollten.

Mehrere Bereiche

Multidimensionalität

Entwicklungsverläufe unterscheiden sich innerhalb Funktionsbereichen. Kognition nimmt ab, wissen bleibt länger stabil. Bei unterschiedlichen Bereichen verhälrt es sich ähnlich.

Common Cause

Veränderungen im Sensorischen un kognitiven bereich lassen auf slbe Ursache schliessen. hängen beide ZUsammen und gehen auf Selbe ursache.

Differenzierung Dedifferenzierung

Kognitive Fähigkeitne im Alter und Kindheit sehr ähnlich, im Mittleren alter aber wesentlich differenziertzer.. ähnlich kogititv. Kinder: zuerst aufbauen bei alten: biologische Abbauprozesse

Hypothetische Verläufe

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Mehrere Dinge gleichzietige

Gehen & Denken, Unterschiede darin wie schwierig Kognitive Aufgabe. Videos von Gangklinik in Basel Zunehmende Vafiabilität in der Schrittlänge. Ähnliche Ressourcen werden gebraucht,

Artefakterklärungen

Starke bildungsunterschiede oder Lebensstil und Lebensgestaltung, ltersunterschiede sind abhängig von Drittvariabeln

Äquilibriumsmuodelle

Auch: Entwicklungsregulaorische Modelle.

Kognitive Altnerhstheorie Thomae

WErte und Persönliche Ziele sind Grundlage für Subejktive Bewertung für eine Situatiojn. Unterschiedliche Personen werten geliche Situation unterschiedlich.
Die Natur der Deutung bestimmt das individuelle Hndlen. z:B Vergesslcihkeit mi eigenem alter in einklang bringen lenkt einem weniger ab, als wenn man sich darüber stört. Lebenszufriedenheit ergibt sich aus werten und zielen sowie der objektiven Realität

Einstellung zum eigenene Alter kann erfasst werden Irtems dazu auf Folie 13 Oder z.b Auch wie alt sich die Leute fühlen.

Altersbilder

Subjektive Ansicht über eigenes Alter (nicht handlungsstereotyp!) Wichitges Ergebnis ist die Gesundheit: es macht einen grossen unterschied ob man sich jung oder alt fühlt auf die Gesundheit Folie15400 Leute über 50. Die Verläufe unterscheiden sich stark

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Personen mit schlechtem Bild fangent Tiefer an und fallen viel stärker ab. Weiteres Beispiel auf Fole 16 mit Mortalität und nicht Funktionaler Gesundheit als AV. Überlebenswahrscheinlichkeit über Zeit nimmt auch stärker ab, wenn man ein negatives Bild des eigenen Alters berichtet.

Wie kommt das?

Unterschiedliches Verhalten auf Gesundheitsbezug, Einfluss auf Stress und dmait zusammenhängender Hormonauscschüttung

Berlin Altersstudie

72-100 Jahre Wie ist denn das Subjektive Altersbild und wie zufrieden damit. Man hat versucht zusammenhang zwischen Mortalitätsrisiko zu finden und hat auch hier gute Ergebnisse. Folien 18 & 19

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Daten aus einer Längsschnittsalterstudie. Im Mittel kann man eine Veränderung (Abbau) feststellen. über die Zeit sterben aber natürlich auch einige Leute. Gegegn den Tod hin eine "Verdichtung" der Abnahme

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Selbst und Fremdurteil verglichen

Proxies (nahestehende Personen die das gut beurteilen können) Im Mittleren Bereich der Tabelle auf Folie 22 sieht man grosse Unterschiede in den Beurteilung oft von Aussen deutlich schlimmer beurteilt von aussen wie von innen ausser in der Kompetenz. Unterschied kann Handlungsleitend sein. Kompetenz in alltagsaufgaben wird vorallem von externen persoenn herangezogen, für alte person selbst ist alltag nicht so zentral, für person selbst ist psychologisches Wohlergehen wesentlich Zentraler

Fazit:

Hauptvertreter: Hans Thomae Kernannahmen: Nur subjektiv repräsentierte Sachverhalte werden verhaltenswirksam und im Lauf der Entwicklung ändert sich Inhalt und Prioritäten von Repräsentationen Empirischer Status: Bei gleicher objektiver Leistung unterscheiden sich Personen erheblich in der subjektiven Repräsentation der Lebenssituation, die Unterschiede in der Repräsentation wirken auf objektive Leistungsindikatoren (funkt. Gesundheit, Mortalität) Stärken: Fokussiert auf subjektive Sicht des Alterns und die Wirkung zentraler psychologischer Variablen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Langlebigkeit Probleme: Schwierigkeiten und Aufwand bei der reliablen Erfassung subjektiver Bewertungen komplexer Ressourcenkonstellationen

Erfolgreiches Alter (Rowe & Kahn)

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3 Zentrale Zutaten

  • Engagierter Lebensstil
  • Kognitives und Physisches Funktioniere
  • Krankheit vermeiden

Orientiert sich an eine Einteilung in unterschiedliche Bereiche des Alterns Durschnittliche Leistung nimmt mal als normal Man sucht auch die oberen und unteren Grenzen. Werte sinken unter schwellenwert: pathologisches Altern.

Wie kann man nun erfolgreich altern

Wie reagieren Persoenn auf Verluste.

AV Die Lebensdauer und die Gesundheit und Zufriedenheit.

Manitoba Längsschnittstudie:

Folie 29 Man hat unterschiedliche Aktivitäten erfasst wie sich die Leute sozial beteiligen. 6 Jahre Später wurde wohlbefinden unfd zufriedenheit erfasst. Im Buch ist noch die disengagementtheorie, der "gegenpol" zu der aktivitästheorei. (Zum normalen Altern gehört ein sozialer Rückzug)

Fazit

Aktivität ist zentral für Gesundheit und Wohlbefinden Hauptvertreter: John Rowe, Robert Kahn, Paul Baltes, Alan Walker Kernannahmen: Wer Erkrankungen vermeidet, körperlich und geistig leistungsfähiger ist und sich engagiert, altert erfolgreich. Erfolg wirkt sich auf Reihe von Gesundheitsvariablen positiv aus Empirischer Status: Aktive Personen sind im Alter gesünder und langlebiger, jedoch Unterschiede in subjektiver Bewertung gleicher Lebenssituation Stärken: Sparsame Annahmen und Betonung der Wirkung psychologischer Faktoren auf körperliche Entwicklung Probleme: Erfolgsdefinition umstritten und problematisch, da Nichterfolg (Erkrankung) häufig und Nichtaktivität eine adäquate Verhaltensweise sein kann

Primäre und sekundäre Kontrolle

Menschliches Bedürftnis Kontrolle auszuüben. Sich beeinflussend erleben. Gefühl von Kontrolle ist positive Affekt. Wenn man belastende ereigneisse beendet kommt es auch zu positivem Affekt.

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Primäre vorallem Handlungsorientierte Kntrolle, Sekundäre ist vorallem "Selbs" und kognitive Kontrolle Beispiele für unterschiedliche Strategien auf Folie 36

Modell ist in verschiedenen bereichen gut erforscht

Primäre kontrolle wird als sehr wichtig gewichtet Zentrale Funktion der Primären Kontrolle ist das Aufrehterhalten von Wünschen und Zielen. Grafik auf Folie 38 Streben nach priämerer Kontrolle ist hoch, ma ist imme bemüht die Umwerlt nach eigenen Zielen anzupassen, dem gegenüber steht die kapazität und fähigkeit dieses anpassen durchzuführen. Als kompensation zum abnehmenden primören streben nimmt das sekundäre Streben über das Erwachsenenalter zu.

Entwicklungsaufgaben

Sozial geteilte Annahmen darüber welche Ziele in verschiedenen Lebensalter erreicht oder angegangen werden sollen. E 140305.7.png Es gibt ein Zeitfenster in dem jeweils möglichkeiten gegeben sind um bestimmte Lebensziele besser und schlechter zu erreichen.

Motivationsmodell von Heckhausen und Shculz

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Man muss zuerst eune Entschedung treffen ,danach tut man alles dafür dieses Ziel zu erreichen. Sobald eine Deadline auftaucht (Zeitfenster beginnt sich zu shcliessen) werden Bemühungen nochmals verstärkt. nach der Deadline muss man es aber auch schaffen sekundäre kontrolle zu erlangen (Wichtigkeit des Zieles umstrukturieren)

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Primäre Kontrolle nimmt am SChluss nochmals extrem zu. Verschiedene Studien haben das so nachgewiesen. (Studien bei Frauen mit Kinderkriegen) Frauen die es nach der Menopause nicht schaffen ein Kind zu kriegen und keine Sekundäre Kntrolle übernehmen haben eine deutlich höhere Depressivität. Aähnliches auch in Partnerwahl, Gesundheit etc.

Flexible Zielanpassung

Fähigkeit zur Flexiblen Anpassung

Inwiefern sind personen in der lage sich von einem nicht mehr erreichbraen ziel zu lösen und Prioritäten so umzustrukturieren das es zu einer Positiven bewertung kommt.

Hartnäckige Zeilverfolgung

Angesichts von schwierigkeiten an einem Ziel festzuhalten.

Prozesse hängen etwas zusammen mit primärer und sekundärer kontrolle Modell geht vom gleichen Grundgedanken aus.

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Bei älteren Personen nimmt hartnäckige Verfolgung ab, und flexible Zielanpassug zu. Zielstrategien müssen sich den Verändernden Ressourcen angepasst werden

Beispiel aus Emotionsregulation

Folie44 Leute sollten Emotionen entweder Zeigen, unterdrücken oder umbewerten. Personen sollten angeben wie stark sie negativen Affekt bewerten und es gab externe Berwerter welche bewerten mussten wie sie die anderen personen einschätzen. (Erbgebisse auf Folie46)

Selbstbeurteilung

Haupteffekt für alter ist sehbar, Ältere Personen zeigten mehr negativen Affekt erleben aber einen deutlich sträkeren Abfall in negativem Affekt wenn sie sich positiv refokussierten.

Fremdbeurteilung

Ältere wurden in beiden Regulationsbedingungen als weniger Affektiv wahrgenommen.

  • Ältere Personen sind effektiver bei der positiven bewertung für ihr eigenes Empfinden
  • Klarer Unterschied zur Kognitiven Alterstheorie
  • Regulation von Negativen Emotionen gelingt älteren Personen besser als jüngere Diese Befunde konnten abe rnicht in allen Studien nachgewiesen werden

Fazit:

Hauptvertreter: Jutta Heckhausen, Richard Schulz Kernannahmen: Aktive Veränderung der Umwelt und Umbewertungen können zur Bewältigung von Belastungen eingesetzt werden, Erreichen emotionaler Stabilität im Alter auch bei Belastungen möglich Empirischer Status: Effektiver Einsatz von Kontrollstrategien gut belegt Stärken: Betonung der Veränderbarkeit von Bewertungen und der aktiven Rolle Älterer in der Herstellung von Wohlbefinden Probleme: Vorhersage der spezifischen Strategien, die zu stabilem emotionalen Befinden führen, sehr individuell; Grenzen der Kontrolle bei globaleren Funktionseinbussen

Ressourcenorchestrierung

Man hat verschiedene Bereiche, welche man auf unterschiedliche Arten einsetzen kann um die Ziele zu erreichen. Eine Person die aktiv handelt und individuell unterschiedlcihe Ziele hat. Aktiveer und Gezielter Einsatz der Ressourcen und wie werden sie genutzt um Wohlbefinden zu stabilisieren. Es gibt ganz unterschiedliche Methoden das zu erreichen. Fähgkeiten Umwelt und wohlbefinden stehen in einer Beziehung zueinander und alle Verändern sich unterschiedlich. Frosse Menge von Strategien wie man die Ressourcen einsetzen kann. Wenn sich ein Bereich verändert kann man die Ressourcen unterschiedlich stark einsetzen. man kann sich der Umwelt anpassen (umzug) Man kann auch die Bewertung für Lebensqualität anpassen etc. Wenn man das erfolgreich schafft sieht man keine Veränderung in der variablen Lebensqualität.

Lebensqualität

Zu objektiven Kriterien mit denen Lebensqualität oft beurteilt wird/wurde kommen auch noch subjektive Kriterien dazu: Welche 5 Lebensbereiche sind für sie Zentral für ihre Lebensqualität und wie gut man die einzelnene Bereiche einschätzt und gewichtet.

Martin et al. haben die subjektive und objektive Lebensqualität in ein Modell genracht um Lebensqualität zu beurteilen können Obejktive Sobjekte werden mit den subjetiven Zielen verrechnet. Ziel kann durch andere verhaltensweisen immer noch erreicht werden -> hohe Lebensqualität.

Objektive und Sbjektive Bewertungen fliessen in die Bewertung ein.

Lebensqualität basiert auf unterschiedlichen Ressourcen, was passiert nun wenn man einzelne Ressourcen verliert ( die Lebensqualität muss nicht sinken)

  1. man schafft es vielleicht bestimmte Ressourcen zu ersetzen.
  2. Man schafft es andere wichtigen Ressourcen zu verstärken

Natürlich gibt es auch Grenzen, aber die Lebensqualität muss nicht unbedingt abnehmen

Fazit:

Hauptvertreter: Paul Baltes, Alexandra Freund, Mike Martin Kernannahmen: Personen stellen aktiv stabiles Wohlbefinden her und nutzen dazu mehrere Fähigkeitsdimensionen und deren Plastizität Empirischer Status: Personen gelingt es auch bei hohen Belastungen ihr Wohlbefinden zu stabilisieren und bis ins höchste Alter, ihre Fähigkeiten zu steigern. Kaum empirische Belege für Entwicklung der Orchestrierungsleistung Stärken: Fokussiert auf stabiles Wohlbefinden als wichtigem Aspekt gesunden Alterns, entspricht Selbsterleben Probleme: Empirische Prüfung erfordert relativ kurze Längsschnittstudien, Stabilität als Variable fehlt Varianz, Vergleichbarkeit individueller Regulationsziele möglicherweise gering