Soziale Beziehungen im Erwachsenenalter

Aus Psycho
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Einführung (Warum ist soziale Interaktion überhaupt wichtig?)

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Zusammenhanzg zwischen Grad der Mortalität und sozialer integration (über neirig und hoch, Freudne, Famile etc) Unterschiedlcihe Linien sind für unterschiedliche Länder. Höherer Grad der sozialen integration geht in den meisten srichproben mit niederem Mortalitätsrisiko überein. bei den Männer deutlich görssere Unterschiede (Besonders noch bei den Weissen Männern, Frauen idr besseres Gesundheitsverhalten, Männer häufiger externer Input)

Funktionen sozialer Interaktion

  • Instrumentelle Unterstützung
  • Emotionale Unterstützung
  • Erleben von Gemeinschaft
  • Sozialpartner als “Spiegel” für das Selbst

Wie verändern sich diese über das Erwachsenenalter?

Veränderung sozialer Netwerke

Insgesamt werdne die Netwerke kleiner, dies kann sien wegen der Activity Theory (Passuth & Bengston) und die Disengagemtn tehory welche beide wiederlegt sind. Die unteren Zwei gelten als besser Emptischisch bestätig

Activity Theory

àltere Leute versuchen ihr Engangement in sozialen Rollen aufrecht zu erhalten, Aufrechterhaltung eines gleichmässig hohen levels ist zentral

Disengagement Theory

Genaues Gegenteil, älter Persoenne ziehen sich zurück, gesellschaft unterstützt das, der Rückzug fürht zu höherem Wohlbefinden

Social Convoy Model (Kahn & Antonucci)

Socioemotional Selectivity Theory (Carstensen)

kontexte sozialer Interaktion

Folie8

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Kontexte bieten unterschiedlichen Zugang, die Kontexte verändern sich mit zunehmendem Alter. Vielfältige Veränderungen mit veränderungen in sozialen Rollen sind möglich/realistisch

Freundschaften

dyadische, persönliche, informelle Sozialbeziehung welche auf Gegenseitigkeit, Freiwilligkeit beruhen, länger andauern, eine positive Wertigkeit haben und keine offene Sexualität enthalten

Unterschied zu Familienbeziehungen: Freiwiligkeit

Man hat Regeln in Frendschaften, Freundschaften funktionieren nur wenn diese Regeln eingehalten werden.

Funktionen von Freundschaften

Folie10

  • Instrumentell-utilitaristische Funktionen
  • Emotional-expressive Funktionen
  • Zugehörigkeitsgefühl, emotionale Integration
  • Stabilität
  • Kommunikation über sich selbst
  • Anderen helfen
  • Beistand
  • Geschätztwerden (pos. Selbstwert)
  • Austausch, Intimität

Erfassung/Quantifizierung von sozailen Beziehungen

Strukturelle Aspekte (Quntität)

  • Anzahl an Interaktionspartnern
  • Länge der Beziehung
  • Art / Funktion der Beziehung

Qualitative Aspekte

  • Wahrgenommene Unterstützung (erhalten & gegeben; instrumentell & emotional)
  • Qualität der Beziehung (gewollte/ungewollte Unterstützung)
  • Soziale Motive

Kreismodell von Kah & Antonucci

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Social Convoy Modell von Antonucci

Im 1 Kreis Personen des inneren Zirkels (Familie, nahe Freunde) bleiben mit grosser Konstanz im Sozialen Netzwerk erhalten, auch mit zunehmendem Alter Persoenen ind en Kreisen 2 und 3 Können auch aus dem Netzwerk herausfallen. Zusammensetzung mag sich unterscheiden, es geht vorallem um die qualitativ unterschiedlichen Beziehungen. Eine Funktion ust auch Stabilität der im Kreis 1 immer unterstützung zu erhalten, aber auch zurückzugeben. Flexibilität bei sich verändernden Lebensumständen

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Innerster Kreis bleibt ziemlich stabil

Sozio-emotionale Selektivitätstheorie (SST) nach Carstensen

Folie19

Welche Konsequenzen ergeben sich aus der subjektiven Zukunftsperspektive

Subejktive Zukunftsperspektive ist subjektives empfinden wieviel Zeit man in der Zukunft noch hat. Fortschreitendes Lebensalter ist Proxy für sich verändernde Zukuftsperspektive.

Die Zentrale Annahme wird über die Zukunftsperspektive gemacht (nicht über das Alter)

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Motive der informationssuche verlieren in höherem Alter an wichtigkeit, Emotionsregualtionsmotve sind voerallem im kinder und höherem Alter (bei verricngerter Zukunftsperspektive) Wichtiger.

Ähnliche annahmen beider Theorien insofern das Emotional nahestehende Personen die sind die im Netzwerk bleiben. bekannte, emotional weniger wichtigere sind dann eniger stark vertreten

Untersuchung der SST

Manipulation der Zukunftsperspektive

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  • Man kann Zeitperspektive junger Menschen experimentell so verändern, dass sie sich so ähnlich wie ältere Erwachsene verhalten
  • Zukunftsperspektive ist ausschlaggebend, nicht Alter per se!

Funtkioniert auch anders herum (künstlcihes Verlängern der Zeitperspektive)

Kein Zeit-Limit:

  • Junge Erwachsene wählen jede der drei Alternativen mit derselben Wahrscheinlichkeit.
  • Ältere Erwachsene wählen sehr viel häufiger eine(n) enge(n) Freund(in)

Mit Zeit-Limit

  • Beide Altersgruppen wählen am häufigsten eine(n) enge(n) Freund(in)

Weitere Studien zur Untersuchung der SST

  • Folie27 HIV Positive etc.
  • Folie 28 Rückgabe Hongkongs an Chinesen
  • Folie 29 & 30 Werbeanzeigen (Jüngere erinnerten Knowledge stärker als ältere, die älteren stärker die emotionale) Zusätzlich wurde bei dieser Studie die zukunftsperspektive manipuliert (Verlängerung) Ergebnisse Folie33
    • E141022.10.png

Verarbeitung emotioanler Stimuli

(Charles, Mather, & Carstensen, 2005)

Anzahl der erinnerten Bilder, ja nach unterschidlicher Emotion:

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Ältere Zeigen positivity bias (Tönung für klar besseres Erinnern von besseren Inhalten)

Gestaltung des sozialen Netzweks

Folie39 Zuerst erfassung der Motive in verschiedenen Gebieten, danach ähnlichkeitssortieraufgabe und Leute wurdne gefragt wie sie ihre Zukunftsperspektive sehen würden

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Inshgesamt hat sich gezeigt das die älteren Leute einen deutlich geringere Zukunftsperspektive wahrnahmen als die jüngeren, je geringer Zukunftpserspektive desto mehr emotional wichtige Dinge.

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Gestaltung sozialer Netzwerke im Alter

Aus der BASE

  • Rund 50% der Beziehungen wurden frei erinnert und waren Stabil
  • ca 16% wurden vergessen, gehörten abe rnoch zum Netzwerk
  • Foli43

Besonders Familiäe beziehungen stark fortgeführt während andere Beziehungen auch stark abgebrochen etc.

Wie Freiwillig oder unfreiwillig ist den ein Addbruch/Weiterfphren?

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Vorallem Beziehungen doi nicht in so hoher Emotionaler Nähe standen wurden abgebrichen Je näher die subjektive Nähe (je näher sich eine Person dem Tod fühlte) des Todes desto stärer die Abbrüche und desto weniger die Zugewinne. Im alter vorallem zu selbstbestimmten Abbrüchen, aktiver Gestaltungsprozess