Qualitative Forschung

Aus Psycho
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Gastdozentin Gabriele - Lucius

Früher wenig, word oft gesagt nicht evidentbasiert etc. Pschologie hat sich ziemlich als letztes in die qualitative Methodik eingearbeitet.

Qualitativ ?

Lucius ist der Meinung das es Qualitative sowie quantitative Forschungsvorlieben gibt.

Quantitative Forschung

Was für ein Sinn macht es wenn man einfach die auftretenswahrscheinlichkeiten zählt. Was macht für Menschen sinn, welchen Sinn geben Menschen ihrem Leben. Will die Welt korrekt abbilden, hat Methoden, mit welchen Phänomene erfasst werden können. Diese Methoden stamme aus einem Naturwissenschaftlichen Hintergrund.

Vorteil: Objektiv zählen, messen

Blind men and the Elephant Jeder hat seinen Zugang, alle streiten, jeder hatte ein bisschen recht, aber alle liegen falsch.

  • Die Antwortmöglichkeit der beforschten Person wird durch die Vorgabe des Forschers determiniert (= messbar gemacht, in eine quantifizierbare Form überführt)
  • Das Individuum wird relativ zu einer Vergleichsgruppe mit numerischen Kennwerten eingeordnet

Folie 6 Beispiel eines typischen Fragebogens, psychische Phänomene in Zahen umwandeln

  • Die großen Vorteileeiner quantifizierenden Methode der Erfassung von Befindlichkeit (Operationalisierung, Ökonomie, Auswertungsobjektivität, Ermittlung statistischer Kennwerte, Relationen etc.)

Nachteile:

  • Die Wirklichkeit wird nach Vorgabe des Forschers vorstrukturiert und ausgewählt. Die Vorgabe ist kontextfrei und unbiographisch
  • kein Spielraum für Kontext-und Situationsabhängigkeit, für Gewordensein, für Ambivalenz und Vieldeutigkeit…. für die eigenen Relevanzsetzungen der Betroffenen

Obekt de Interesses wird gemäss Intrument ausgeschnitten Alles was nicht ins INttrument passt kann nicht abgebildet werden. LEben von persoenen wird aus biografischem kontext genommen und als Messphänomen zum Zeitpunkt x dargestellt.

Qualitative Forschung

Sinn und Bedeutung als zentrale Kategorien in qualitativer Forschung Ziel: Sinnesrekonstruktion.

  • fragt nach subjektivem Sinn, d.h. dem Sinn, den Personen ihren Erlebnissen und Handlungen geben
  • Nach der Biographie, denn warums, weshalbs

Man fragt die Leute z.B: "was ist der Schmerz für sie?"

Man kriegt ser dichte Daten , biographische Daten, schweirig aus einem 3stündigen Interview Daten zu kriegen.

  • Die Perspektive der Subjekte wird rekonstruiert,
  • Kontext, Beziehungen, Geschichtlichkeit, Selbstverständigung werden erhalten
  • Die Forschungsmethoden bauen auf alltäglichen Praktiken der (Selbst-) verständigung auf (Keine Fragebögen sondern alltagsmethoden, kommunizieren, erzählen, beobachten) -> Versucht da anzusetzetn wo Menschen ihren Sinn herstellen.
  • Das alltägliche Verstehen wird in ein systematisch-methodisch kontrolliertes Verstehen überführt

= Verstehen zweiter Ordnung (Wie stellt jemand Sinn her, wie baut jemand Kommunikation mit dem Forscher auf.)

Vorgehen

  • Interpretation
  • Herstellen von Sinnzusammenhängen
  • Beziehung und Bezugnahme
  • subjektive Erfahrung
  • Erhalt von Kontext
  • Kommunikation

Mit welchen sozialen Handlungen meint man das zu erreichen was man will.

Unterschiede

  • Quantitativ: Beobachter beobachtet Objekt unidirektional
  • Quaitativ Beobachte rund Objekt verständigen sich auf Augenhöhe bidirektional

Qualitativ wird wiklichkeit immer durch die handelnden Personen hergestellt. <img src="F_140513.1.png" alt="title" />

Thomas Theorem:

If men define situations as real they are real in their consequences

Stimmt unglaublich stark auch in Alltagssituationen.

Konsequenzen:

Der Forscher wird nicht ausgeklammert und steht dem beforschten "Objekt" in objektivierender Haltung gegenüber, sondern ist selbst (mit seiner eigenen Subjektivität) Teil des Forschungsprozesses. Seine Kommunikation mit den Beforschten und sein Verhältnis zu ihnen wird reflektiert und einbezogen. Der Forschungsprozess verändertdie sozial Wirklichkeit, in der er stattfindet.

Qualitativ

Menschenbild

  • Mensch (auch) als soziales Wesen, nicht (nur) als reiz-gesteuertes bzw. einsam seine Wahrnehmungen verarbeitendes Individuum
  • Mensch als geschichtliches Wesen, dessen aktuelles Handeln im Kontext seiner eigenen Biographie und der Kulturgeschichte verstanden werden muss
  • Mensch als (Mit-)Schöpfer seiner Welt, der nach gemeinsam mit anderen Menschen konstruierten Regeln handelt

Kontext

  • als Zusammenhang,
  • Beziehung zwischen Teilen,
  • und als alle Elemente einer Kommunikationssituation, die das Verständnis einer Äußerung bestimmen

Sprache

Bedeutung von Sprache ist immer Kontextabhängig. Was Sprache bedeutet ist abhängig davon in welcher Situation was genutzt wird.

  • Vielschichtigkeit
  • Ambiguität
  • Vagheit
  • Indexikalität: Die Bedeutung eines Begriffes muss in seinem jeweiligen Verwendungskontext verstanden werden
  • Sprechen als interaktives Handeln

Interessiert uns im Qualitativen wie Menschen Sprache anwenden.

Intertextualität: Sprache anwenden in Dinegen die eigentlich nicht zusammengheören und so eine neue Botschaft erschaffen.

Zeitlichkeit: Ist im qualiativen enin enormaner Faktor (Wie bin ich der Mensch geworden,der ich jetzt bin) Was am Schluss des interviews gesagt wird ist hängts stark von dem ab was am Anfang gesagt wird.

Wofür ist qualitative Forschung gut:

Folie 30

- "Lebenswelten":
   - Menschen in ihrer Lebenswelt
   - Phänomene und soziale Praktiken einer Lebenswelt

- Biographie-und Identitätskonstruktionen:

   - Wie verstehen Menschen sich selbst und ihr Leben?
   - Wie schlagen sich gesellschaftlich-kulturelle Sinnstrukturen in den Selbstdeutungen von Menschen nieder?

- "Werkzeuge" der Wirklichkeitsherstellung:

   - Sprache
   - Soziale Praktiken und Handlungsorientierungen
   - Sinnstrukturen
   - Deutungsmuster…

Qualitative Forschung oft in der Gruppe um eine Ähnlichkeit zwischen den Befunden zu erreichen (keine Objektivität per se, sondern einfach um subjektivität rauszukriegen)

Man kann zwar alles qualitativ erforschen, sinn macht aber selbstständig nicht alles, studien über grössere Mesnschenmengen machen immer nur quantitativ sinn. Qualitative Forschung hat bester Wirkungsgrad wenn es darum geht wie betroffene Personen aus ihrer Welt Sinn machen.

Passung zwischen Gegenstand, Datenerhebungsmethode udn Auswertung

Methoden

Folie34

hermeneutik

Hermeneutische Spirale, wir haben ein Phänomen welches wir mit vorverständnis versuchen einzubinden, dann haben wir mehr verständnis, das wir wieder auf den Text anwenden.

Grundoperation des Interpretierens.

Ich bin operiert worden vs. ich habe mcih operieren lassen erkennt man nur bei qualitativer Forschung

Gütekriterien

Obejktivität unwichtig, generalisierbarkeit unweichtig, wichtig ist die Angemessenheit und die Deutungen, wichtig ist das man immer offenlegt wie man zu diesen Deutungen kommt.

Forschungsprojekt von Lucas

Krnakheitserfahrungen.de

Narrative Interviews werden geführt. Andere Leute könenn nutzen machen von Berichten von betroffenen. Dinge die einem ein Arzt nicht erzählen kann.

Krankheitserzählungen vermitteln:

  • Subjektive Theorien und Suche nach Verstehen
  • Bewältigungsversuche
  • Erfahrungen mit den (medizinischen) Helfern: Abhängigkeit, Hilfe, Bedrohung
  • Erfahrung mit Sinnverlust und Schaffen neuen Sinns

Nutzungsmöglcihkeiten

  • Betroffene und Angehörige: Information, Unterstützung, "empowerment"
  • Lehre und Fortbildung für Medizinstudierende und Professionelle aller Berufsgruppen in der medizinischen Versorgung
  • Forschung zu Krankheitserleben und -bewältigung (Sammlung wissenschaftlich erhobener Daten)

Methode

Interviews bei den Patienten zuhause, texte trankribiert und ausgewertet. Themer werden erarbeitet und individuelle Erfahrungsgeschichten.

Datematerial

  • Vorteile (inhaltlich):
    • dichte Beschreibungen und Erzählungen
    • Tiefendimension
    • Komplexität, Vielfalt, Authentizität
  • Nachteile (methodisch):
    • heterogen
    • nicht alle Fragen systematisch angesprochen
    • komplex, vielfältig….

Ziele

  1. Erstellung der Website (prioritäres Ziel)
  2. Qualitative Datenanalyse für Gewinnung innovativer wissenschaftlicher Erkenntnisse
  3. Kulturübergreifende Vergleiche
  4. Evaluation der Website: Erstellung weiterer Datensammlungen

Vorgehen

Compuertsortierung der einzelnen Textstellen, bersichtlich sortiert.

Methode OSOP (One Sheet of Paper)

Sekundäranalysen

40-50 gut geführete codierte Interviews

Einzelfälle lassen sich Vergelichen, Patienten gehen ganz untershciedlich um mit ihrem Bluthochdruck.

Sie haben auch untersucht was die Ärzte bei den Patienten für "Stimmen" kriegen, jenachdem verarbeiten die Patienten die Konflikte mit der Krankheit und dem arzt. Es gibt die bösen ärzte und es gibt die guten ärzte, da svermittelst sich über die Stimme, etwas das patienten nie sagen würden aber sie konstruieren ihre Stimme unterschiedlich. Patienten mit chronischen schmerzen : schwierig, arzt unfraundlich diabetesärzte: ehe sie nicht 10 kg abgenommen haben brauchen sie gar nicht mehr zu kommen" Einschalten in selbstkontrolle.

Krankheit bedeutet für die einen Patenten etwas ganz anderes als fü andere.