Prozesse der Wahrnehmung

Aus Psycho
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Bottom Up Verarbeitung

Reize werden in Elektrische Signale umgewandelt. aufsteigende, datengesteuerte Informationsverarbeitung Bild mit Pferd, Reiter und Gesichtern: Man nimmt Farben wahr, Formen Bild mit Dalmatiner: Man nimmt Formen und Punkte wahr Anordnung von weissen und schwarzen Flächen

Top Down Varabeitung

Motivation und Erwartungen beeinflussen die Informationen die weiterverarbeitet werden. absteigende, konzeptgesteuerte Informationsverarbeitung Bild mit Pferd, Reiter und Gesichtern: Man Sieht einen Reiter und langsam auch die Gesichter Bild mit Dalmatiner: Man kann den Dalmatiner erkennen

Die Empfindung ist ein Prozess bei dem Reize aufgenommen und verarbeitet werden Bei der Wahrnehmung werden diese Prozesse organisiert und Interpretiert.

In der Realität lässt sich daas nicht klar trennen, da Top-Down Signale unsere Empfindung ständig ergänzen.

Transduktion ist die Umwandlung von einer Energieform in eine andere.

Grundprinzipien der sensorischen Wahrnehmung

Sehen

Die Menschen können nur Strahlung wahrnehmen, welche für die Spezies für das Überleben wichtig ist. Menschen können nur Strahlung im Bereich von 400-700nm wahrnehmen sehen.

Aufbau des Auges

Ziliarmuskel ist für das Fokussieren des Auges zuständig Fovea ist die Stelle des schärfsten sehens. (ca 2 ° Sehwinkel) *Wenn man den Daumen ausstreckt und ansieht entspricht das ungefähr dem. Whargenommene Informationen werden in Axonen weitergeleitet an den visuellen Cortex (Die Axone bilden den Sehnerv). Dort wo die Axone das Auge verlassen besitzen wir einen blinden Fleck.

Der Nahpunkt (Der nächste Punkt bei dem man etwas noch scharf lesen kann verändert sich mit dem Alter (Da die Flexibilität der Linse mit dem Alter abnimmt) -> Lesebrille (ab ca 50-70)

Sehschärfe (Folie 73)

Kurzsichtigkeit ist eine Hornhautverkrümmung durch zu stark gewachsenen Augapfel Laserbahandlung möglich Weitsichtigkeit Augapfel ist zu Kurz geraten, die Objektive werden Hinter der Retina abgebildet keine Laserbehandlung

Wellenlänge

Gibt an welche Farbe es ist Kurze Wellenlänge, hohe Frequenz, Blaue Farbtöne

Amplitude

Gibt an wie Leuchtend Farben sind

Aufbau der Retina auf Folie 75**

Aufbau der Retina

Ausschnitt eher Peripherie (Viele Stäbcen und wenige Zapfen

Zapfen

Farbinformation (Zapfen sind Dominant, auf Fovea nur Zapfen) ca. 6 mio. 1:1 Übertragung schärferes Sehen

Stäbchen

Helligkeitsinformationen / Nachtsehen 20 mal mehr (120 mio) eins zu viele Übertragung daher kein so scharfes Sehen Bei der Dunkeladaption übernehmen die Stäbchen nach ca 5 min. und brauchen ca. 20 min um ihre Maximale Leistung zu erbringen.

Mehrere Stäbchen leiten auf eine Bipolarzelle, Zapfen sind 1:1 mit Bipolarzellen verbunden, daher sind Stäbchen lichtempfindlicher. amakrine Zellen machen rudimentäre Verarbeitung bereits im Auge (verbessern der Sehschärfe etc.)

Vom Auge zum Cortex

Sehrinde = striärer Cortex = primärer visueller Cortex = V1

Rezeptive Felder

Rezeptives Feld ist die Verschaltung von mehreren Zellen. Der Bereich der Netzhaut mit dem die Zellen verbunden sind. Ganglienzellen werden aktiviert, wenn in der Mitte Licht kommt und rundherum nichts. Simple Cell schaltet die Signale von mehreren Zellen auf der Retina zusammen, es können Kanten und Lichtstreifen erkannt werden. Simple Cells sind jeweils Orientierungsabhängig

Primärer visueller Kortex

W 131015.3.png

Spezifität von Nervenzellen (Folie 84) Ventraler und dorsaler Strom auf Folie 85 Die Tiefe, Form Farbe und Bewegung werden Parallel verarbeitet und weitergegeben. Unterschiedliche Zellen berechnen aus den Informationen der Rezeptiven Felder die Farbe, Bewegung, Form und die Tiefe, diese Informationen werden danach zusammengefügt und wahrgenommen.

Farbsehen

Verschiedene Zapfentypen, Rot, Grün, Blau welche auf ihre jeweiligen Bereiche spezialisiert sind. Mit 3 Monochromatischen Lichtern können alle beliebigen Farben gemisht werden. Die Lichtenergie wird gemischt additiv

Werden Farbstoffe gemischt erhält man eine Subtraktive Farbmischung es wird immer mehr Licht absorbiert

Störungen des Farbensehens

ca. 8% aller Männer haben eine Rot-Grün Schwäche, bei den Frauen nur ca. 0.4% Stäbchenmonochromaten ist ein Extremfall der Farbenblindheit, bei der alle drei Zapfentypen beeinträchtigt sind. Diese Menschen leiden unter erhöhter Lichtempfindlichketi und können keine Farben whrnehmen.

Gegenfarbentheorie

Kontrastwahrnehmungen basieren auf Gegenfarben. Doppelgegenfarbenneuronen ragieren auf Farbkontraste zwischen Zentrum und Peripherie. Farbwahrnehmungszellen adaptieren auf Farben, die Gegenfarbsensitivität nimmt ab.

Farbkonstanz

Unser Gehirn schaut das de Farben immer etwa gleich wahrgenommen werden. Es kompensiert für verschiedene Lichttemperaturen. Gehirn verrechnet Umgebungsfarben um zu einer Farbwahrnehmung zu kommen.

Farbwahrnehmung und Kontext

Folie94 Die Umgebungsfarben wirken sich sehr stark auf die wahrgenommenen Farben aus. Objektwahrnehmung ist normalerweise stärker als Farbwahrnehmung.

Parallelverarbeitung von Farbe, Bewegung Form & Tiefe

Dorsaler Strom, Wo ist das Objekt, Information geht weiter an motorischen Kortex, Der Ventrale Strom fliesst im Wahrnehmungsteil und wird weiterverarbeitet.

Doppete Dissoziation

Treten beide Störungen an, ist das eine Doppelte Dissozation

Pohl, Ungerleider & Mishkin

Affen (Makaken) wurden konditioniert Objekte zu unterscheiden (Futter immer unter dem gleichen Klotz) oder Orte zu unterscheiden (Welche Schachtel ist nher bim Zylinder) beide Affen wurden auf sowohl die Objekte wire auch die Orte konditioniert. Danach wurden bei den Affen Teile vom Gehirn entfernt. beim Entfernen des Temporallappens konnte der Affe sie Objektunterscheidungsaufgabe nicht mehr lösen, die Ortungsaufgabe löste er aber noch. Temporallappen ist für Objekterkennung zuständig und unabhängig von der räumlichen Wahrnehmung. Bei einem Anderen Affen wurde ein Teil des Parietalcortex (Posteriorer Paritalcortex) entfernt, worauf der Affe die Räumliche Aufgwbe nicht mehr lösen konnte, die Objektaufgabe aber war kein Problem für ihn.

Befunde beim Menschen

Be Räumichen aufgaben konten mittels Tomographen eine Aktivierung des Paritalcortex wahrgenommen werden, bei Obejkterkennungen sah man eine Aktivierung im Temporallappen.

Folie 102 bei einer Störung im Paritalcortex, hat der Patient Mühe ein Objekt zu greifen. Die Handöffnung kommt zu Spät und ist viel zu gross, und wird dann laufend und relativ zittrig angepasst. Der Patient kann räumiche Informationen nicht verarbeiten, er hat eine räumliche Ataxie Normale Leute greifen das Objekt viel schneller und Zielsicherer. Wenn der ventrale Strom gestört ist entsteht eine visuelle Formagnosie die Patientin kann nur noch Helligkeitsverteilungen und Farbpunkte erkennen, aber keine Obejkte mehr. Die Signale kommen zwar korrekt an, können aber nicht mehr korrekt weiterverarbeitet werden. Area 18 (v2) Geschädigt, Area 17 ist der Visuelle Kortex, und fr die Erkennung zuständig. Die Patientin kann zum Beispiel einen Apfel zeichnen, da sie weiss wie es aussieht, sie kann es aber nicht erkennen wenn sie es sieht. Die Patientin kann keinen Karte nach einem Schlitz ausrichten Wahrnehmungs-Strom werfen wenn sie es versucht, sagt man ihr aber, dass sie einen Brief in einen Briefkasten werfen soll, so kann sie das, da sie weiss wie. Action-Strom.

Repräsentation von Objekten

Hypothesen zur Fusiform Face Area auf Folie 106 Bei Gesichtern, Häuser und Stühlen werden unterschiedliche Bereiche im Gehirn aktiv (durch fMRT gefunden) Es werden immer Alle drei Gebiete Aktiviert, aber einfach unterschiedlich stark. Die zweimodulhypothese ist eine viel zu starke Vereinfachung. Unterschideliche Bereiche sind für verschiedene Merkmale zuständig, unterschiedliche Gewichtungen lassen uns Objekte erkennen. Hypothese 4 ist am plausibelsten.

Fazit für Sehen auf Folie 109, Zusammenfassung auf 110

Hören

Luftkompressionene, Schallwellen die sih ausdehnen und im Ohr aufgenommen werden und in Neuronale Signale an ds Hirn gesendet werden.

Wir können Frequenz und Amplitude unterscheiden.

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Grundlagen Akustik

Der Adäquate Reiz beim Hören ist die Schallwelle. Akustische Vorgänge nennen wir auditoisch. Anzahl Schwingungen, Frequenz wird in Hz angegegeben. Ton ist eine Sinusschwingung, kommt in der natur fast nicht vor. Klang ist ein Grundton mit mehreren Obertönen, das was wir im alltag immer hören. Wobei auch dort reine Klänge selten sind, sondern meistens ein Gemisch von vielen Klängen auftritt. Das was wir dann Hören, diese Mischung nennt man Geräusch.

Stärke, Amplitude einer Schallwelle ist der Schalldruck, wird in Pascal angegeben Folie115 Schalldruckpegel in dezibel angegeben ist eine Logaithmisch komprimierte Angabe des Schalldrucks.

Wenn sich derr Schalldruckpegel um 20 verändert so hat sich der Schalldruck verzehnfacht.

Verlauf mit Hörschwellen und Schmerzschwellen in Abhängigkeit zur Frequenz, Grafik auf Folie117 Bei hohen Tönen wird man wesentlich sensitiver, um den Hauptsprachbereich ist unsere Stärke.

Phon Skala

Gibt an wie laut etwas Wahrgenommen wird. Kurven auf Folie117 entsprechen jeweils einer Isophonen Kurve, bei Frequenzänderung wird der Ton immer gleich laut wahrgenommen.

Ein Phon Entspricht einem Dezibel bei 1000 Hz Bei 1000hz sind Phon und Dezibel die gleiche Zahl, überall sonst verändert sich die Kurve realtiv frequenzabhängig.

Signalverarbeitung

Schallwellen erreichen das Ohr, dort aktivieren sie das Trommelfell, und werden durch Hammer, Amboss und Steigbügel massv verstärkt und an die Gehörschnecke (Kochlea) weitergegeben. Die Kochlea wandelt die bewegungen in elektrische Signale um, welche via Hörnerv ins Gehirn geleitet werden.

Teile des Ohrs

Folie 119

Kochlea

Ist mit einer Flüssigkeit gefüt und hat kleine Häärchen und eine Membran, die Basilarmembrandrin, welche die Wellen in der Flüssigkeit aufnehmen und umwandeln.

Haarzellen der Kochlea

ca. 16000 Haarzellen Kurze Einwirkungen von sehr Lauten Geräuschen können bereits zu Schädigungen der Haarzellen führen. Das gefährliche sind normalerweise die hohen Töne, nicht ganz so stark die Basstöne.

Basilarmembran

Folie 121

Orts und Frequenztheorie

Theorien auf 122 Es stimmen beide Theorien, sind aber in unterschiedlichen Bereichen aktiv.

Lokalisation einer Geräuschquelle

Durch untershciedliches zeitliches ankommen von Geräuschen kann eine relativ genaue Lokalisierung vorgenommen werden. Wenn ein Geräusch zur exakt gleichen Zeit auf beiden Ohren ankommt, bewegen wir unseren Kopf fast instinktiv leicht, um eine Zeitdifferenz zu schaffen.

Schwerhörigkeit

Es gibt mehere Gründe für eine Schwerhörigeit. Es gibt zwei Arten von Schwerhörigkeit. Zum einen eine Schalleitungsschwerhörigkeit, zum anderen eine Schallempfindungsschwerhörigkeit. Ersteres ist ein Mechanischer Defekt des Gehörapparates. Wenn die Haarzellen oder die Nerven in der Kochlea eine Störung haben, so ist dies eine Schallempfindungsschwerhörigkeit.

Digitale Hörhilfen

Bei älteren Personen nimmt ab 2000 Hz die Hörempfindung ab. Folie 125

Kochelarimplantate

Wenn Kinder Taub (mit Kochleardefekt) auf die Welt kommen kann ein Kochlearimplantat eingesetzt werden. Ist noch nicht sehr lange verfügbar, Verbreitung nimmt aber rapide zu. Sensoren nehmen bewegungen der Kochelarflüssigkeit auf und wandeln diese in elektronische Signale um.

Leute können Hören durch andere Sinne Tasten teils ersetzen