Prosoziales Verhalten

Aus Psycho
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Definitionen

Auf Folie 4

Empathie

das Verstehen oder Teilen des emotionalen Zustandes einer anderen Person

Hilfeverhalten

Verhalten mit dem man anderen einen Nutzen verschaffen will, wohlergehen anderer vebessern z.B wenn Feuerwehr einem Hilt, ist das zwar Hilfeverhtlen aber kein Prosoziales Verhalten

Prosoziales Verhalten

Zeigen von Hilfeverhalten ohne Verpflichtungen

Altruismus

Prosoziales Verhalten ohne Erwarten eine Gegenleistung

Gibt es überhaupt Altruismus?

Evtl. macht men ein Altruistisches Verhalten für das gute Gefühl Altruistisch gehandelt zu haben.

Empathie-Altruismus Hypothese von Batson

Wir geraten in einen Epathischen Zustand der uns Gefühle empfinden lässt, welche uns dazu bewegen den anderen zu helfen.

Elaine Elektroschock Empathie Experiment

Wer hilft der armen Elaine beim Elektroschockexperiment

Elaine soll in zufälligen Interallen Elektroschcks bekommen, VP's sollen das beobachten und merken das Elaine das nicht verträgt. Danach wurde manipuliert wie leicht/schwierige es den VP's ging aus dem Versuch zu entfliehen und zu entkommen. (Wenn es leicht ist zu fliehen würden nicht altruisitsche Leute fliehen, wenn es schweirig ist, würde das nicht funktionieren) Zusätzlich wurde maipuliert wie ähnlich Eliane der VP ist.

Wenn flucht schwierig its, helfen die meisten, egal ob Eliane ähnlich ist oder nciht, wenn die Flucht aber einfach ist helfen die Leute vorallem, wenn Eliane ähnlich ist. (Empathischer Zustand ausgelöst durch Ähnlichkeitsmanipulation)

Altruismus als Hedonismus nach Cialdini

Wir helfen den Menschen weil wir den negativen Affekt minimieren möchten, dmait es uns selbst besser geht.

Wer hilft einer Studentin (Dovidio)

VP's wurden mit einem Video konfrontiert, bei dem eine Studentin von Schwierigkeiten bei einem Projekt erzählt. In der Imagne Bedingung sollte man sich vorstellen wie man sich fühlen würde an der Stelle der Studentin, in einem Zweiten Teil las man von der Studentin wie sie bei einem anderen Problem (unabhängig davon) Hilfe braucht.

Nach Cialdini sollte mehr negative Affekt ausgelöst werden und man soll mehr motiviert sein zu helfen bei zwei Problemen, Laut der Empathihypothese sollte das kein unterschied machen, da die Empathie bereits vorhanden ist.

Bystander Effekt

Kitty Genovese

Folie 7

Kitty wurde vor den Augen von 38 Leuten misshandelt und getötet, nicht eine Person rief die Polizei und nur eine Person rief die Polizei nachdem Kitty tot war

Diese Geschichte ist natürlich total übertrieben von der Zeitung. Die Zeugen konnten das alle nicht genau beobachten und auch das Anrufen der Poizei ist übertrieben. Man kann also ansich nicht sagen, dass die Leute nichts gemacht haben oder das ganze verfolgen konnte.

Sozialpsychologen begannen sich mit Hilfeverhalten in Notsituationen zu befassen.

Darley & Latné

Beschreibung des Experiments Folien 8-10 Und Hammer Podcast! Auf Folie11 Sieht man wieviele Personen helfen zu einem gegebenen Zeitpunkt nach beginn des Anfalls der Versuchsperson. Die Anzahl der anderen Anwesenden Leute wurde variiert. Wahrscheinlichkeit sinkt, je mehr Personen anwesend sind (zumindest das man denkt, dass diese Anwesend sind)

Bystander Effekt

Die Individuelle bereitschaft zu helfen sinkt, je mehr Bystander anwesend sind. Aus der Opferperspektive sind wir interessiert das irgendeiner Hilft.

Formeln auf Folie 11

Wahrscheinlichkeit nach 120 sekunden das irgendeiner hilft ist die Wahrscheinlichkeit schon ast 1. aus sicht des Helfenden sinkt die Helfrate aber aus sicht des Opfers macht es praktisch keinen Unterschied ob geholfen wird oder nicht. Das Opfer bekommt immer ähnlich viel Hilfe.

Prozessmodell von Latané und Darley

  1. Das Ereignis muss bemerkt werden
  2. Es muss als Ntfall interpretiert werden (soll man sich einmischen? ist es wirklich ein Notfall?)
  3. man muss sich verantwortlich fühlen
  4. man muss die Mittel haben zu helfen und die Möglichkeit
  5. Die entscheidung muss gertroffen werden zu helfen

Auf jeder dieser Stufen kann man aussteigen. Hemmend wirken:

  • Bewertungsangst
    • man könnte was falsch machen
  • Pluralistische Ignoranz
    • Man sieht das die anderen nicht helfen, also reevaluiert man die Situation und schätzt sie vielleicht nicht mehr als Notfall ein
  • Verantwortungsdiffuson
    • Je mehr leute anwesend, desto mehr gibt man Verantwortung an andere ab.

Sind Menschen in Gruppen weniger prosozial?

Eine zufällige Ansammlung von Menschen macht noch keine Gruppe aus. Die Psychologische Gruppenmitgliedschaft it entscheidend und definiert eine Gruppe.

Manchester - Liverpool Studie von Levine

Folie 15 An ManU Fans wird salient gemacht das sie ManU Fans sind. die VP trifft auf einen Konföderierten, der hinfällt und unm Hilfe bittet. Nun variierte man darin das der Konföderierte entweder ein ManU oder ein Liverpool oder ein neutrales T-Shirt trägt. Die Auswertung in Help, No Help oder Ausschluss auf Folie 16

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Der "eigenen" Person wird besonders stark geholfen, dem Rivalen wird ähnlich geholfen wie auch einer neutralen Person. Es existiert eine besonders Hohe Tendenz zu Prosozialen wenn die andere Person einer eigenen Gruppe angehört und diese Gruppe salient ist.

Prosoziales wird von der Gesellschaft so definiert, das es jemandem etwas nützt. Es existeren also viele Variationen.

z.B. Greenpeaceaktion nützt nicht allen, also ist es nicht prosozial, es ist relativ schwierig prosoziales Verhalten zu definieren. Prosoziales Verhalten ist je nach Gesellschaft definiert.

Determinanten der Hilfeleistung

Rahmenmodell von Loewenstein & Small

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Stimuli führen auf zwei verschiednen Wegen zu Hilfe :

  1. Durch Mitgefühl
  2. Durch Nachdenken

Wobei Nachdenken und Mitleid miteinander interagieren und der Weg sowohl über das eine oder aber auch über beide gehen kann. Die beiden sind aber nicht notwendigerweise gekoppelt sondern in sich unabhängig.

Mitgefühl

Wird beeinflusst durch:

  • den eigenen Zustand
    • z.B. Erschöpfung
  • eigene Erfahrung
    • je mehr wir verstehen in was für einer Situation sich die andere Perosn befindet Muss aber nicht mit Empathie zusammen hängen
  • Nähe
  • Gruppenmitgliedschaft/Ähnlichkeit
    • Neuheit
  • Klarheit (identifizierbare Opfer)

Unmittelbarkeitverzerrung

Folie 20 Esperiment von Huber et. al. 2001

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Bereitschaft einen Brief an einen Kongressabgeordneten zu schreiben. Sie haben von zwei Beiträgen gehürt und nahcher mussten sie angegeben an welchen sie schreiben würden. Schwarzeer balken Links gibt an wie hoch die Bereitschaft ist über den zweiten Beitrag einen Brief zu schreiben Im zweiten versuch wurde gesagt, das eventuell hinter einem marketing dahinter steht. Dadurch wurde der unmittelbarkeitseffekt verstärkt.

In der Forewarning Condition wird der Immediacy bias verstärkt

Familiärer Altruismus

Vor Hamilorn ging man davon aus das Altruismus nicht sinnvol sein kann, da er die eigene Reprduktion gefährdet. Folie 22

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  • Leben/Tod Situation: Brennendens haus, verwandte direkt, Tante und fremde Person, wer wird in welcher Reihenfolge gerettet.
  • Alltägliche Situation: Dann gab es auch noch eine alltägliche Situation und man wird von mehreren gebeten beim Umzug zu helfen.

Bei der Leben/Tod Sitaution ist der Effekt sehr extrem. Kulturübergreifendes Phänomen geknüpft an

Reziprozitätsnorm

Hilf, so wird dir Geholfen

Wir helfen und nehemn an das uns auch geholfen wird im Gegenzug. Wichtig dafür sind:

  • Vertrauen
  • stabile Gruppenmitgliedschaften
  • Wiedererkennbarkeit von Gruppenmitgliedern

Tit-for-tat strategie

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Ob man Antisozial ist und den anderen verrät um seinen eigenen Payoff zu maximieren tritt dieser effekt selten auf, und die Menschen reagiern viel sozaler als die Spieltheorie das Vorschlägt.

Public Goods Game

Steuern, wir alle Zahlen Steuern en und wir alle Profitieren von den Public Goods, wir Profitieren aber auch wenn wir keine Steuern bezahlen. Folie 24

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Speil von Fehr und Gächter mit n=4 aber anonym. Haben 2*10 Runden gepielt und 20 Monetäre Einehiten bekommen. in jeder Runde sollen sie nun einen Bestimmten Brrag davon in einen gemeinsamen Topf tun. Am Ende bakem sie die Summe aller Beiträge mal .4 zb. 20 Franken im Top (alle 4 haben 5 Fr einbezahlt)f, man bekommt am Ende 8 Franken. man könnte aber noch mehr Gewinn machen wenn alle das machen, hingegen ein Verlustgeschäft wenn es sonst keiner macht.

Am Anfang trugen die Menshen viel bei und dann(nachdem sie sahen das die anderen weniger geben) reduzierte sich die Kooperationsrate und das gegebene Geld.

Im zweiten Teil des Experiments wurde den Leuten die Möglichkeit gegeben Leute die weniger geben gegen einen Geldbetrag (den sie selbst entrichten müssen) zu bestrafen.

Die Einführung dieser Option führt dazu das die Kooperationsrate deutlich zunimmt und auch stabil bleibt.

Ohne Mechanismen zu Bestrafung wäre das Prosoziale Verhalten deutlich niedriger.

Werte

Folie 25

Laut Schwarz als : Werte sind definiert als:

  • Überzeugungen,
  • wünschenswerte, situationsübergreifende Ziele, die auch das Denken und Handeln leiten,
  • Konstrukte, denen unterschiedliche Motivationen zugrundeliegen
  • Werte variieren in ihrer Wichtigkeit für die befragte Person; es gibt unterschiedliche Werteprioritäten bei Menschen.
  • Werte dienen als Leitprinzipien im Leben von Menschen.

Werte Ordnen sich in einer Circumplex-Struktur an.

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Meta Analyse Boer & Fischer

Folie 29

Je nach Werte die man unterstütz ist auch das Prosoziale Verhalten unterschiedlich Unterschiede in Korrelationen, aber auch die Stärksten Korrelationen sind immer noch sehr klein Werte sind eine Orientierung für Verhalten, damit sie aber zum Tragen kommen müssen sie aktiviert werden.