Programm schritt:weise

Aus Psycho
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date: 2018-03-07 class: Prävention & Förderung title: Prävention & Evaluation

lecturer: Corinne Dreifuss (MMI)

Vorstellung vom Präventionsprogramm «schritt:weise»

Marie Meierhofer Institut für das Kind

Marie Meierhofer Institut for das Kind, Gegründet durch Dr. Marie Meierhofer "Institut for Psychohygiene im Kindesalter" Hier auch noch" Rene Spitz" als Stichwort: Forscher der Erkannt hat das Bedingunegn für Säuglinge in Heimen dramatische Auswirkngen auf Psyche haben.) MMI hat ca. 20 Mitarbeitende.

Schutz, Fröder und Partizipationsrechte von Kindern im Zentrum

Setzt sich präventiv für Kinder, Familie und günstige Bedinguneen in deren Umwelt ein.

Drei Bereiche Intern:

  • Pädagogisceh Diesntleistungen und Grundlagen
    • Weiterbildungen (Kita-Leiterin)
    • Beratungen von Organisationen, Instituationen & Fachpersonen
    • Supervision
  • Psychologische Dienstleistungen udn Grundlagen
    • "klassische" Beratungsangebote für Familien
    • KET (Kinder und Eltern in Trennung)
    • Gutachten (familiengutachtem, Schnittstelle zur KESB)
  • Forschung
    • Viel Forschung zu Qualität in Kitas
    • Evaluationsproekte oft im Auftragverhältnis (War auch im Fall von schritt:weise: Programm so)
    • Auch mit Partnern neue Projekte entwickeln
    • Grundlagenforschung

Forschungsthemen

  • Frühkindliche Bildung und Entwicklung
    • Bildungs und Resilienzgöderung im Frühbereich BULG
    • Family Literacy
    • Lerngelegenheiten für Kinder bis 4
  • Kinder in belastenden Lebenssituationen, indizierte Prävention
    • schritt:weise
    • TAPIS
    • Kinder und häusliche Gewalt
    • Kinder drogenabhängiger Eltern
    • Leben mit Brüchen und Verlusten
  • Kindliche/familiäre Lebenswelten
    • Erfassung subjekiver Perspektive junger Kinder

schritt:weise

Präventives Spiel und Lernprgramm, ein Frühförderprogramm das sich an sozial benachteiligte Familien richtet. Richtet sich an 1-4 Jährige Kinder und ihre Eltern. dauert 18 Monate. Es wird mit Hausbesucherinnnen gearbetitet, welche Laien oder semiprofessionell sind (aber alle selbst Mütter), die spezifisch auf den Einsatz geschult werden. Besuchen Familie regelmässig (1-2/Woche) und haben Spiel und Lernmaterialien dabei und helfen Kinder in Ihrer Entwicklung zu begleiten. Basienrned auf dem Programm Trittbrett (einem Fühförderprogramm aus Holland), angepasst an SChweizer Verhältnisse durhc verein a:primo, wlecher auch dem MMI den Auftrag der Evaluation gegeben hat.

Wir an mehr als 20 Orten in der Deutschschweiz und seit neuesetem auch in der Westschweiz eingesetzt. Basel, Bern, Waadt.

Allgemein in der Prävention ein Thema das man die Familien erreihen kann bei denen der Bedarf besonders gross ist. schritt:weise hat versucht dieses Problem durch niederschwelligkeit und einen Zugang auf Augenhöhe versucht auch Familien anzusprechen die eher nciht zu einer Beratungsstelle wollen. Diese Form der Hausbesuche wird in Rückmeldungen auch sehr geschätzt von den Familien

Für die Familien Hilfreich weil es ein Heimspiel ist und in Ihrem Zuhause stattfindet

2008 Begannen erste Standorte das Programm anzuwenden, anegfangen in Bern aber sehr bald 8 Standorte, die zusammen mit dem Mmi das Progrmamm auswerteten. 2008-2011 $$ n= 129 $$ Familien in der Basisevaluationsphase (Wissenschafltiche Begleitung der Programmimplementierung)

Hausbesuche

Idee: Materialien uns Spiele finden Eingang in den Familienalltag, das Eltern und Kinder auch unter der Woche mal mit diesem Spielmaterial spielen. Die Materialien sind standardisiert (Je nach Woche unterschiedliche Spielmaterialien) aber man muss sich nicht extrem rigide an diese standardisierung halten.

Normalerweise in Deutsch, aber teilweise auch Hausbesucherinnen, welche ide Gleiche sprache sprechen wie die Familie. Hausbesucherinnen sind oft ulturell oder sozial aus einem ähnlcihen Umfeld wie die Familie, damit die Distanz möglichst kein ist.

Im Allgemeinen auch Gute Beteiligung der Eltern an den Hausbesuchen. Kinder haben Freud an den verschiedenen Spielmaterialien.

Sozial Benachteiligte Familien?

Ein nciht so eng definierter Begriff, aber definitiv Familien denen es finanziell nicht sehr gut geht. Oft auch working poor d.h. viel Arbeiten und trotzdem Familie nciht druchbringen. Also witrtschafltiche Benachteiligung, aber auch viele Familien, die nich nicht lange in der SChweiz leben, und die sich zuerst in der Schweiz orientieren müssen.

Vorgehen in Präventionsevaluation

Ziele

Förderung der allgemeinen Entwickling (kognitiv, Sprache, Motorik, Slebstregulation) & Förderung Psychosozialer Kompetenzen.

Interventionen:

Hausbesuche, Gruppentreffen

Methoden

  • Allgemeiner Entwicklungstest nach Petermann (erfasst emotionaler bereich nicht so gut) aber kann über grosse altersspanne agewendet werdne und gibt gutes Gesamtbild
  • Einschätzngen der Eltern einholen.
  • Video wäre aussagekräftige Methode ist aber aufwandstechnisch und Finanziell eher schweirig einzusetzen
  • Goldstandard wäre Kontrollgruppe, aber leider in dieser Auswertung nicht vorhanden, sonst unfair für andere Familien. Wartekontrollgruppen wegen Programmlänge nciht möglich.

Auswertung

Codieren von Antworten, Datenauswertung mittels SPSS

Ergebnisse der Basisevaluation

Programm konnte gu umgesetzt werden. Besonders die Hausbesuche konnten Regelässig und wie gepant durchgeführt werden. Teilnahme an Gruppentreffen war je nach Standort sehr unterschiedlich. Ein Teil der Familien besuchte die Treffen regelmässig, ein anderer Teil der Familine eher weniger.

Zielgrppe der sozial benachteiligten Familien wurde gut erreicht.

Gesamt lässt sich eine Positive Entwicklung der Kinder feststellen (bei Entwicklungstests im Vergelich zur Normstichprobe). Eltern verbringen mehr aktive Zeit mit ihren Kindern und die Spielmaterialeine weren auch im Alltag bei vielen Familien verwendet.

Masterarbeit an der Uni Friburg die das ebenfalls untersucht hat.

Wie weiter? Evaluation neuer Modelle

$$n=135$$

ach der Basisevaluation hat sich der Verein a:primo dafür eingesetzt das das Programm auch ausserhalb von Städten (wo sich das Programm schnel und gut verbreitet hatte) verfügbar zu machen. Hauptproblem bei kleineren Orten was das die Kosten verhältnismässig zu hoch sind. Es ist ein eher teures Programm da es ein hoher Personalaufwand braucht.

Kleingruppenmodell

viele Hausbesuche durch Kleingruppentreffen ersetzt jeweils ein Hausbesuch mit 4-6 Familien der gleichen Sprache man ha 3/4 Hausbesuche durch Kleingruppentreffen ersetzt. Oft in Quartierzentren oder sonst geeigneten Räumlichkeitne. Die individuellen Hausbesuche wurden stark reduziert. Bei Gruppentreffen kam jeweils auch Koordinatorin hinzu und hat mit Eltern verschiedene Themen besprochen.

Vorteile
  • vielleicht kulturell stärkere soziale Problembewältigung
  • bessere Vernetzung für sozial isolierte oder Migrantenfamilien
  • besseres soziales lernen und geminesamer Lernprozess
Nachteile
  • weniger individuelle Betreuung für Kinder
  • schweiriger auf individuelle bedürftnisse der Familie zuschneiderbar
  • Leiten der Gruppe als zusätzliche Herausforderung

Wenn man Nishce für schritt:weise suchte wollte man eigentlich schwierig erreihcbare Familien ansprechen, solche die wenig ressourcen haben. Um Regelmässig zum Quartierzentrum zu gehen war für viele Familien eine Herausforderung. Hausbesucherinnnen waren immer Frauen...

Modell focus

Fokus auf Vernetung der Familien mit anderen, ergänzenden und anshcliessendne ANgeboten, Programmbausteine (Hausbesuche) reduziert. Man hat herausgefunden das vernetzung mit anderen (Elternbildungsangebote, Spielplätze etc) gelingt gut, aber eigentlich ist es nicht spezifishc an dieses Modell geknüpft, sondern die allgemine Arbeit die man macht ist gut, diese wäre auch im "klassischen" schritt:weise Programm möglich.

Reduktion der Programmbausteine hat verschiedene Nahteile. besonders im letzten halben Jahr wurde das Programm mit focus stark ausgedünnt, weniger als 1 Hausbesuch/Monat. Wenn Abstand zwischen den Kontakten zu gross hat man die Familien vermehrt aus dem Programm verloren. Es verliert an Verbindlichkeit durhc geringere Regelmässigkeit. Auch Kinder erkennen Hausbesucher nach einem monat fast nciht mehr...

Modellausdehnung des Altersbereich

Gleichzeitige Aufnahem von 1, 2 und 3 Jährige Kinder wurde ausprobiert. es gibt keine grosse Untershciede in der Programmumsetzung (aussser altersangepasste Speilwerkzeuge) aber altersgemischte Gruppe an den Gruppentreffen. Gemischter als im Standardmodell.

Als Vorteil wäre klar Erfahrungsaustausch zwischen Müttern, Aber Problem mit untershciedlichen "Endalter" bei einigen Probelme mit Übergangslösung nach Programmende (Kindergarten oder aber auch ncoh sehr kelin) Auch kleinere Passung innerhalb der Gruppe, austausch der Eltern gut, aber für Hausbesucher und Gruppenleiter schweiriger. Auch sinnvoll ist das altersduchrmischte Lernen, mehr slebstwirksmakeit, kleine lernen von den Älteren, interaktionen zwischen den Kindern unterschiedlicher Altersstufen.

Koordinatoren haben grösseren Aufwand, man kann nur erfahrenere Koordinatorinnen einsetzetn für diese Form der Programmdurchsetzung und Gruppentreffen. Vorteilhaft für Rekrutierung, besonders in Ländlichen Gebieten weil es realistischer ist genügend Familien zu finden.

Ziele und Fragestellungen der Evaluation

zum einen Soziodemographsiche Variablen, und deskriptive Statistiken dazu, ebenfalls die Impementierung der Modelle begleitet und Interviews mit Programmmitarbeiterinnen geführt. Auch Teilnahmen am Gruppentreffen etc. wurden evaluiert. Wichtig ist das man immer standortspezifische Faktoren hat, da die Modelle an ganz untershciedlcihen Orten in der Schweiz durchgeführt wurden. Als Elternfragebogen wurde der ET-6-6 verwendet. man hat auch eine Nachuntersuchung gemacht, wellche momentan im gange ist. 1 Jahr nach Programmende wird entwicklungstest nochmals durchgeführt, und Interviews mit den Eltern geführt wovon Familie Profitiert hat, ob Spielmaterialien noch verwendet werden etc.. Nachuntersuchung kann mit ca 50% der Familien tatsächlich gemacht werden.

Evaluation der neuen Umsetzungsmodelle

Wenn effekte der Hausbesuche gemessen werden können kann man auf Effekte von scritt: weise schliessen. Es gab bei Regressionen viele Effekte der Anzahl Hausbesuche auf die Entwicklung der Kinder.

Je mehr Hasubesuche desto besser

Konzept konnte grundsätzlich sehr gut umgesetzt werden.