Plastizität

Aus Psycho
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Definition

Latentes Entwicklungspotenzial maximaler Leistungsfähigkeit (Differenz zwischen aktuellem Leistungsniveau und der maximal möglichen Leistungsfähigkeit)

Folie 7 Diversität in der ANeignungsphase, verschiedneheit im Verhalten, könnte z.B mit dem Ausprobieren unterschiedlicher Strategien zu tun haben. Sobald man die Leistungsasymptote erreicht hat bleibt immer noch etwas Variabilität (sog. Fluktuationen) welche von der Tagesform etc. abhängen.

Funktionen von Plastizität

Kalibrierung

Erprobung verschiedener Denk- und Handlungsweisen, um in einer neuartigen Situation zur effizientesten Handlung zu kommen. Zeitweise Leistungsverminderung ist Hinweis auf regulative Kompetenz

Kompensation

Neubewertung der Bedeutung oder Einsatz neuer Verhaltensweisen erreicht das Ziel von Autonomie und Wohlbefinden. Z.B veränderung von Ressourcen.

Optimierung

Meist müssen mehrere Bereiche gleichzeitig optimiert werden. Zeitweise Fokussierung auf einen Bereich kann zu Leistungsverminderung in anderen Bereichen führen."

Antizipation

Vorhersehbare Ereignisse wie Pensionierung führen bereits vorher zu neuen Verhaltens- und Denkweisen, die durch die momentane Situation nicht vorhergesagt werden.

Lernen

Bei gleicher Strategie und vermehrter Übung wird die Verhaltensvarianz geringer, die Wahrscheinlichkeit der Erprobung neuer Strategien steigt aber ebenfalls.

Strukturelle Plastizität

Neuroplastizität. hat man fürher nicht für möglich gehalten (Volumen und leitung nehmen im Alter ab, damasl viele Studien post-mortem)

Studie mit Taxifahrern in London

Taxifahrer sind gut im Abspeichern von räumlichen Informationen. Es sollte unterschiede im Hirn geben, welche verantwortlich sind für räumliche Orientierung. Es wurde in der Tat auch eine starke Veränderung im hinteren Hippocampusbereich gefunden.

Studie mit Personen die gelernt haben zu jonglieren

man hat Hirnveränderungen gefunden in den Bereichen welche für die anizipation von motorischen Bewegungen varantwortlich sind.

Funktionale Plastizität

Plastizität in Abhängigkeit wenn man bestimmte Aufganben löst. Die älteren Leute zeigten sehr wenig veränderung, nachdem man ihenn aber eine Strategie aufgezeitg ha zeigen sie ähnliche Bilder wie jüngere Personen.

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HAROLD-Modell

Hemispheric Asymmetry Reduction in Old Adults (HAROLD) Alte Personen rekrutieren bei der Bearbeitung von Aufgaben Areale in beiden Hirnhemisphären stärker symmetrisch

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Folie17 Vorallem bei Personen die gut in den Test abschliessen zeigen sie ein Symetrisches Muster, Nutze zusätlicher Hirnregion zum Kompesnieren.

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Kognitive Reserve

Trotz pathologischer Hirnentwicklung die Dementiellen Charakter haben können noch gute Leistungen erbracht weren. Wichtige Variable: Bildungsniveau. Bildung kann als Kognitiver Reservefaktor dienen und die Leistungsfähigkeit etwas von den negativen Konsequenzen der pethologischen gehirnentwicklung schützen.

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Adaptation

Klassischer Trainingsansatz

Man trainiert Kognitive Fähigkeiten und erhofft sich dan einen Effekt auf das funktionieren im Alltag.

Kognitive Stimulation

Folie24 Man stellt Reize zur verfügung und schafft eine bereichterte Umgebung für die Geistige Aktiviertheit. Meost Persoenn mit schwerer Demenz

Snoezelen

http://www.srf.ch/player/tv/puls/video/snoezelen-spezielle-erlebnisraeume-helfen-dementen-patienten-zu-entspannen?id=cc0fdeb5-21bd-4fd2-a553-9ed5b42745e4

http://en.wikipedia.org/wiki/Snoezelen

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12519587

Individualisierte Interventionen
  • Adressieren spezifische praktische, alltagsrelevante Schwierigkeiten der betroffenen Person
  • Identifikation persönlich relevanter Ziele und Strategieentwicklung in Zusammenarbeit mit den betroffenen Personen und ihren Angehörigen
  • Schwerpunkt liegt weniger auf kognitiven Aufgaben als auf der Verbesserung des Funktionierens im Alltag
  • Setting: meist Einzeltraining

Rehcom - Computergestützte Kognitive Rehabilitation

Kognitive Rehabilitation: Evidenz

Folie30

Kognitive Trainings

Au. Gehirnjogging

  • Training spezifischer kognitiver Aspekte (z.B. Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Sprache oder exekutive Funktionen) mittels standardisierter Aufgaben
  • Schwierigkeit der Aufgaben kann angepasst werden (adaptives Training)
  • Einzel- oder Gruppentraining
  • Konzept: Generalisierung der Übungseffekte
  • Zielgruppe: Personen mit keinen oder nur leichten kognitiven Beeinträchtigungen

ACTIVE-Studie

Folie33 Training zu Gedächtnis, Shclussfolgerung und Geschwindigkeit. Geringe Effekte auf Alltagsleitung

Zielbezogenes Lernen

Folie50 Ein und dieseleb aufgabe trainiert möglischst unterschiedliche Apekte der Kognition. Man soll einen möglichst besseren Transfer und einen besseren Erhaltungseffekt erreichen. (Studie von Röcke & al.)

Use it or lose it.

Wenn etwas anregend wirkt, wird der normale Alltagsverlauf auch nicht aufgehalten, Victoria Longitudinal Study (VLS) Folie52 Vorallen die Aktivitäten die den Lebensstil der Person charakterisieren.

Befragt zu:

  • Körperliche Aktivitäten (bspw. Jogging)
  • Aktivitäten zum Selbsterhalt (bspw. Kochen, Einkaufen)
  • Soziale Aktivitäten (bspw. Freunde besuchen)
  • Hobbies (bspw. Musikinstrument oder mechanische Reparatur)
  • Passive Informationsverarbeitung (bspw. Radio hören)
  • Neuartige Informationsverarbeitung (bspw. Sprachenlernen)

Aufgaben:

  1. Faktenabruf (Wissensfragen) 2. Wortabruf (unmittelbare Wiedergabe Wortlisten) .20 Korrelation
  2. Geschichten-Wiedergabe
  3. Wortschatz (Wörter erkennen) 5. Verbale Flüssigkeit (Synonyme, Antonyme) .26 Korrelation
  4. Leseverständnis
  5. Arbeitsgedächtnis (Lesespanne, Zahlenspanne) 8. Verständnistempo (Lesen und Fragen beantworten) -.25 Korrelation
  6. Semantisches Tempo (Wortentscheidung wie „island“ vs „nabion“)

Ein aktiverer Lebensstil ist besser für die Erhaltung der Kognition. Resultate Folie 54&55

Zusammenhänge der Veränderungen waren Nur im Arbeitsgedächtnis signifikant.

SYNAPSE Project

Folie56 Realitätsnahe, aktuelle Studie. In Dallas. Leute nahemn 16h/Wche an Traininngs Teil 3 Gruppen haben neue Fähigkeiten gelernt 3 Andere eine Placebo, eine Kontroll und eine Sozialgruppe

Das erlernen neuer Fähigkeiten ist zentral (und nicht das soziale beisammensein)