Motivsysteme

Aus Psycho
Wechseln zu: Navigation, Suche

Schwierigkeiten der Motivmessung mittels PSE

Sehr hoher Zeitaufwand bei der Datenerhebung., Es braucht gut eingearbeitete Rater und Codierer. 4-6 Geschichten Pro Teilnehmer... extemer Zeitaufwand. Mangelnde Testgütekriterien in der Objektivität und Reliabilität.

Daher hat man versucht mittels Fragebögen Motivtrais zu erfassen. Motivaitonale Bestrebungen sind eigentlich dem Selbstbericht zugänglich.

Personality research Form (PRF)

Folie7

Zwischen Fragebohgen und TAT keine Korrelation. Zwei Motivmessverfahren die das gleiche Messen aber überhupt nicht korrelieren. (Nullkorrelation)

Debatte da gesagt wurde:

- TAT/PSE taugt nichts
- Fragebogen taugen nichts (Die bilden irgendwas ab aber nicht das was als Motiv definiert ist)
- Es könnte ein Hinweis darauf sein das es zwei unabhängige Motivsysteme gibt die unser Verhalten beeinflussen, die man beide mit unterschieldichen Messverfahren auswerten muss.

Implizite Motive

Streben nach bestimmten Gefühlen („unbewusst“)

  • Herz Wo fühle ichmich wohl?
  • Wo erlebe ich bestimmte Gefühle?

McClellands Idee entspricht ansicht dem Prinzip der impliziten Motive. Affektive Bedürftnisse welche auf nicht bewussten Kopplungen zwischen bestimmten sitativen Hinweisreiten un der antizipation bestimmter emotionaler Situationen basieren.

Explizite Motive

Seinem Selbstbild folgen („bewusst“) Ich bin ein Mensch der...

  • Hirn
  • Wer bin ich?
  • Wie möchte ich sein?
  • Was erwartet man von mir?

McClelland defineirt sie als Motive mit kognitiver Basis. Als Selbstbilder welche sich auf Einflussnahme, Leistung etc. definieren,. Jeder hat ein bestimmtes Bild von sich. Motivational vorlieben die sich eine Person zuschreibt. Diese sind dem Selbstbericht zugängig. Und stark davon geleitet was eine Person für ein Bild von sich hat. Formt sich über soziale Interaktion und Kommunikation (Du bist aber ein Fleissiger Junge, Du hast aber viele Frende) Auch genetisch verankerte Temperamentsmerkmale spielen mit eine Rolle. Lernerfahrungen sind aber vorallem Formend bei impliziten und expliziten Motiven.

Prinzipiell kann man ein Selbstbild versuchen umzuwandeln in ein implizites Motiv. mann muss die Freude an bestimmten Affektiven Erfahrungen aufbauen.

Häufige psychische Belastung wenn die Motive nicht korrelieren.

Motivmessverfahren

Folie 14

Multimotivgitter

Beispiel Folie 16 14 Bildsituationen, danach Aussagen bei denen man sagen kann ob das für einem zutreffen würde oder eher nicht.

Ebenen auf denen man Forschung Vorgenommen hat:

Messtheoretischer Ansatz

  1. Unabhängigkeit der Verfahren aufzeigen Nullkorrelation

Analyse der Verhaltenskorrelate

  1. Messwerte beider verfahren sagen unterschiedliches Verhalten hervor
  2. implizite Motive (operantes Verhalten):
    1. In Situationen in denen grosse Freiheit besteht
    2. spontanes Verhalten-Verhalten
    3. das Eigeninitiative erfordert
    4. Verhalten, das wiederholt ausgeführt wird (man befriedigt affektives Bedürftnis)
  3. Explizite Motive ("respondentes Verhalten")
    1. Verhalten über das man nachdenkt/abwägt
    2. Verhalten das von sozialen Erwartungen gesteuert wird (ob ich mit meinem Selbstbild im Einklang handle)

Analyse der Anreize für ihre Anregung

Studie Brunstein und Maier (2005)

Folie 20 Explizite Motive = Self-Attributed Motive = selbstzugeschriebene Bilder

Zunächst wurden das implizite und explizite Motive gemessen mittels PSE und Researchform. Danach mussten sie den d2 test durchführen (ein test der aufmerksamkeit erfordert und man diese auch messen kann) (einzeln p oder d eingeblendet bei denen stichlein oben oder unten erscheinen, immer wenn ein p mit zwei stichen auftaucht soll die rechte Taste gedrückt werden bei einem anderen Zeichen linke Taste. Man soll so schnell wie möglich so richtig wie möglich arbeiten. Danach bekand die TN Informationen über Leistung zum einen individuelle norm eine gruppe hörte das es sich positiv entwickle die anderen hörte das eine sinkende Tendenz bestehe und sie entweder wesentlich besser oder schlechter als andere tn abschnitten. AV: Reaktionszeit & Ob sie weitermachen wollen oder eine Andere Aufgabe machen wollen.

Reaktionszeit kann nciht bewusst gesteuert werden. Wenn leistungsmotiv abnimmt versucht die person schneller zu drücken um es wieder auszugleichen. Personen mit starkem implizitem leistungsmotiv ragieren wenn sie hören dass sie sich verschlechtern desto gerineger wird die Reaktionszeit. Keine korrelation mit expliziem mass.

Wenn man rückmeldung bekommt das man schlecht abschneidet, hat aber das Bild von sich das man gut abschneidet so motiviert das weiterzumachen. hier gibt es keine Korrelation zum impliziten mass.

Anreize für die Anregungen der Motivsysteme

  • Implizite: Anreize die beim Ausführen der Tätigkeit erlebt werden aufgabenorientierte Atmosphäre, Anreiz geht von Herausforderung aus
  • Explizite: Vorallem aktiviert durch explizite, soziale Anreize (Belohnung) Erwartungen, Aufgabenstellungen. Anreize von aussen (sozial-evaluative Anreize => Bewertungs-, Konkurrenzdruck)

Überarbeiteter Foliensatz!!!

Lieferten Erklärungen für Befunde die bis anhin unklar waren. Implizite Motive sagen beruflichen Erfolg, Krativitätbei der Bearbeitung von Aufgaben, wirtschaflticher Erfolg etc. vorher Explizite Sagen Schulerfolg hervor.

Wieso ist das so?

Soziale Vorgaben sind daran beteiligt, externe Erwartungen von Lehrern und Gesellschaft. Beim Beruflichen Erfolg geht es stärker darum was einem Persönlich auch wichtig ist.

  • Implizite Motive entwickeln sich durch das Auskosten des jeweils motivspezifischen Anreizes (nicht bewusst gesteuerte emotionale Erfahrungen).
  • Explizite Motive entwickeln sich über sprachlich vermittelte Interaktionen, in der das Selbstkonzept der Person geformt wird (Du bist aber ein …! Ich will, dass Du … bist! )

Längsschnittstudie McClelland & Pilon (25 Jahre) 1951-1978 Implizite und Explizite Motive hängen mit unterschidclichen Erziehungspraktiken zusammen.

M 140404.1.jpg

Gegenüberstellung der Motivsysteme

M 140404.2.png

Die Beiden Motivsysteme sind unabhängig vonenander. Bei ca. 50% der Leute stimmen die Motive überein Kongruenz bei ca. 50% stehen die Motive nicht überein Inkongruenz M 140404.3.png

Motivinkongruenzen

Korrelation zwischen zwei verfahren recht Tief, es gibt zwei Motivsysteme, das "Kopf" und das "Herzmotiv" Unterschiede zwischen den Motiven. wenn man auf sein Herz hört strengt einem das eine mehr an.

Anfänglich noch nicht untersucht aber inzwischen viele Studien, welche auf die Befunde von Folie33schliessen lassen.

Reduzierte Lebenszufriedenheit

Hofer & Chasiotis, 2003; Hofer et al., 2010)*

Hofer ist stark auf kulturelle Unterschiede bewandert. Er erklärkt das viele Studien mit westlichen Studierenden gemacht werden.

Inwiefern beeinflussen Ziele, welche eigentlich nicht zum impliziten Motiv passen. Vergleich einer Deutschen und einer chinesischen Studie. Die auf der Folie gezeigte Stichprobe ist eine Sambische Stichprobe

Hypothese: Personen in ihrer expliziten Motivsystem Leistung sehr wichtig nehmen aber implizit kein besonders stark ausgeprägtes Leistungsmotiv haben. Berichten einer geringeren Lebenzufriedenheit als wenn zufrieden

Brunstein

Folie36 Unser Wohlbefinden hängt wesentlich davon ab, das wir auf denen Zielen die uns wichtig sind Fortschritte machen. Dias ist eine der Zentralen Quelle der Selbstzufriedenheit.

Ist Zielfortschritt bei jeglicher Art von Zielen so förderlich?

Leute mit hohem Leistungsmotiv die die Ziele erreichen oder nicht werden sehr stark beeinflusst. Fortschritte sind belohnend, nicht erreichen der Ziele führt zum Gegenteil. Bei niedrigem Leistungsmotiv trifft dieser Befund nciht zu.

Weniger positive Gefühle und höhere Depressivität bei Zielfortschritt (Brunsteinet al., 1998; Pueschel, Schulte & Michalak, 2011)

Pueschel

Folie37 BDI - Beck Depressions Inventar (Verfahren zum Messen der Depressiven Verstimmung eines Patienten.

Depressivität sinkt wenn Personen die Macht oder Leistungsmotiviert sind auf den jeweiligen Zielen fortschritte machen. Und umgekehrt.

Psychosomatische Beschwerden (Baumann, Kaschel& Kuhl, 2005)

Folie38

Baumann

Motivinkongruenzen sagen körperliche Beschwerden hervor. Personen mit hohem impliziten Leistungsmotiv und hohem expliziten Leistungsmotiv und umgekehrt zeigen weniger Beschwerden.

Motivinkongruenz als hidden stressor Motivinkongruenzen führen zu Erhöhung von Cortisol, da sie Stress verursachen.

Gesundheitsschädigendes Verhalten (Job, Oertig, Brandstätter & Allemand, 2010)

Stress und Essverhalten

daily hassles im Zusammenhang zu ungesundem Essverhalten gibt es korrelative Befunde. Man hat auch bei Studien herausgefunden das Leute unter strss sich ungesunder ernähren Folie41 Es wurde abgewogen wer wieviele Snacks ass. Es wurde geschaut wie das eichtignehmen der Leistungsaufgabe in korrelation mit dem Leistungsmotiv. oder umgekehr stress auslöst, was dazu führt das man mehr snacks isst. Ergebnisse auf 42 Inkongruenzgruppen haben mehr gegessen.

Aus verschiedenen Skalen Folie43 wurde Rückblickend das Essverhalten beobachtet Geringe Ausprägungen von ungesundem Essverhalten bei Kongruenz. Und umgekehrt.

Neigung zu Burnout (Brandstätter & Job, in Vorb.)

Erschöpfung der Willenskraft (Kehr, 2004)

Folie49 Stichprobe mit Managern Der effekt war zu Erklären über den Mediator der Erschöpfung der Willenskraft. Bewusste Regulation von Impulsen ist schwieriger wenn hohe Motivinkongruenz. Das Gefühl sich nicht mehr im Griff zu haben.

Beinflusst Wohlbefinden

Bedinungen für Motiv(in)kongruenz

Affektiver Ansatz

Folie48 Das gedankliche Auskosten der Ziele aktiviert das implizite Motiv und lässt es als interessant wirken, lösen das Motiv aus. Motivspezifische Anreize an den Afffektiven Anreizen orientieren.

Leute wählen Motivkongruentere Ziele. Bei Kontroll und Selffocus kein Zusammenhang.

Kognitiver Ansatz

Folie50

Referentielle Kompetenz

Referentielle Kompetenz = stabiles Merkmal einer Person.

Geschwindigkeit, mit der Information zwischen dem sprachbasierten, expliziten und dem nonverbalen, impliziten System ausgetauscht wird.

Ein farbiges Quadrat zu benennen brauct im durschnitt ca 20% länger als das Farbwort zu lesen. Je schneller jemand ein nicht sprachliches Objekt in ein sprachliches übertragen kann desto höher ist seine referentielle Kompetenz.