Methodik Überblicksarbeiten

Aus Psycho
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Aggregation von Forschungsergebnissen

Wie kann man sich relativ schnell einen überblick verschaffen um fundierte Beratung zu geben.

Literatursuche

Auf jeden Fall findet man Literatur und Studien. Aber das ist nicht immer Zielführend, da man sich oft nicht so viel Zeit nehmen kann auf alle die Primärstudien zu schauen. z.B im Medizinbrereich werden jährlich über 2 Mio. Artikel in über 10000 Faczeitschriften veröffentlicht. Wenn man auf Einzelfallstudien basiert kann es zu fehlern in der Schlussfolgerung kommen. (oft unterpowerte Studien, zu kleine Sichproben oder ähnlich) alternativ könenn in Einzelfallstudien auch zufallsbedingte Effekte auftreten.

Einzelstudienebene ist Fehlerbelastet. Man nimmt ein Review

Review

Narratives Review

Fasst aktuellen Forschungsstand zusammen und fasst aktuelle Literatur zusammen und schat diese Kritisch an. Narratives Review gibt beschreibend einen Überblick. Herzstück ist die Darstellung der einzelnen Studien die eingeflossen sind. (Oft Tabelle) Beispiel auf Folie 7 Vergleich von Psychotherapie gegen Medikamentöse Behandlung Eine Aufarbeitung aller einzelnen Primärstudien, schneller überblick über vierschiedene Studien.

Vorteile von Narrativen Reviews:

  • Geringe Kosten
  • Geringer Zeitaufwand
  • kann auch methodische und theoretische Aspekte thematisieren
  • Sehr Anschaulich
  • Eine narrative Schlussfolgerung vom Autor

Nachteile von Narrativen Reviews: - Subjektiviät bei der Auswahl und Bewertung der Publikationen - Keine Informationen über Literatursuche (muss nicht transparent gemacht werden) - Keine standartisierte Evaluation der Qualität der Studien - Unterschiedliche Gewichtung der Studien - Publication bias

   - Wird verzerrt durch das was veröffentlicht wird, wirksame ergebnisse sind leichter zu veröffentlichen, da die ergebnisse attraktiver sind.
   - Gerade auch bei Medikamentennamen in Studien (Phamalobby)
   - Was dagegen unternommen wird ist das man vor der Studie diese registrieren lassen muss, sonst kann sie nicht publiziert werden. Sobald studien registriert werden und nicht veröffentlicht werden sieht man das Studien zurückgehalten werden.
   - Graue Literatur (unveröffentlicht) wird nicht gescannt und eingebracht

Systematische Reviews

Literatur wird systematisch durchsucht und durchsuchung wird dokumentiert. Ist daher wesentlich wneiger anfällg für verzerrungen.

Metaanalyse

In der Englischen Literatur wird teilweise systemativc Review und Metaanalyse vermischt. Es ist aber am Methodenteil zu erkennen was es defacto gewesen ist.

Man bringt etwas Quanittatives ein. Man rechnet Kennzahlen aus. Man braucht Effektstärken

Metaanalysen basieren auf der Standardisierung von Effekten und der Aggrgierung von verschiedenen Effektstärken.

Existiert ein Effekt? und wie gross ist er?

Vorgehen

Folie 13 & 14 1. Bestimmung EIH 2. Bestimmung Einschlusskriterien für Studien

   1. PICO Kriterien

3. Literaturrecherche 4. Ein/Ausschlusskriterien 5. Datenextraktion 6. Aggregation 7. weitere quantitative Analysen (Meidatoren, Subgruppen) 8. Interpretation 9. Dokumentation udn Präsentation

PICO Kriterien

Fragestellung der Wirksamkeit von Interventionsstudien

  • Patient/Population
  • Intervention
  • Comparator
    • Vergleichbedingungen, Kontrollgruppen
  • Outcome
    • Auf welcher Ebene möchte man wirksamkeit beurteilen
  • Study Design

Je breiter, desto heterogener die Übersichtsarbeit

Flowchart welche Studien man drin lässt. Folie20 Eichtig das man dokumentiert warum die Studien ausgeschlossen werden um Verzerrungen zu vermeiden. Beispiel Ausshclusskriterien Folie 22

Datenextraktion:

Oft tabelarische Aufbereitung

  • Einstufung jeder Studie anhand Kriterienkatalog zu validitätsmindernden Faktoren (z.B. adäquate Randomisierung?)
  • Bewertung jeder Studie anhand definierter objektiver Studienmerkmale (z.B. Stichprobengröße) (Voraussetzung: sorgfältige Studiendarstellung → CONSORT)
  • Ausschluss von Studien mit mangelnder externer und interner Qualität sowie zu geringer Teststärke

Aggregation von Befunden

  • Effektstärken bzw. Teststatistiken müssen in ein einheitliches Maß überführt werden
    • z.B Cohens D, Ettaquadrat, etc. damit aggregiert werden kann
  • Durchführung von Homogenitätstests
  • Gewichtete Addition von Effektmaßen (z.B. gemäss Stichprobengrösse)

Je nch vergleichsgruppen werden Studien kategorisiert und Aussagen über die Kategorien gemacht. Man kann eine aggregierte Effektstärke berechnen.

Homogenitätsanalysen Q-Test testet inwieweit die Studien homogen sind oder Variieren Beispiel auf Folie27

Sensitivitätsanalysen Ziel: Überprüfung von Einflussfaktoren (methodische/inhaltliche) auf die Ergebnisse der Meta-Analyse

Man kann in Subgruppen einteilen oder einzelne Studien die Ausreisser sind auschlissen um so versuchen homogenität zu kriegen. Meta Regression - Man speist einzelen Variablen in Form einer Regression ein und versucht so die Unterschiede in den Effektstärken vorherzusagen

Aus einer Guten Datengrundlage kann man inhaltliche Ergebisse aufgrund der Sensitivitätsanalyse machen

Forest Plot

Odds Ratio: Zusammenhang zwischen Exposition und vorkommen eines Ereignisses. Exposition: Intervention oder KG Ereignis: Therapieverbesserung, ja oder nein 1 Ist Kritischer Wert bei Odds Ratio

F 140520.1.png

Folie 29

Vorteile der Metaaanalyse

Folie33 - Einbeziehen einer Vielzahl von Studien und dadurch große Stichprobe 􀃆Schlussfolgerungen auf breiter empirischer Grundlage - Berücksichtigung von Stichprobenfehlern, Messfehlern und methodischen Artefakten - Höhere externe Validität Da mehr Szudien - Gepoolter Schätzer für den Effekt (Quantifizierung) - Ermittlung von Moderatoren/Mediatoren möglich (metaregressive Techniken, Sensitivitätsanalysen)

Probleme der Metaanalyse

Folie34 - Garbage in, Garbage out - Apples vs. Oranges: Integration ind Ergebnisse gerechtfertigt? - Publication Bias

   - Eher flasch positive Ergebnisse

- Variablenvermischung

   - Unterschiedliche Zielavariablen, unterschiedliche Primäre outcomes.
   - Änderungssensitivität
       - Wenn Leute interpesonelle Probleme haben, gibt es bereiche die eher nciht so änerungssenstitiv sind (jenachdem wleche Bereiche untersucht werden)

Evidenzgrade

Je höher Evidenz desto Aussagekräftiger.

F 140520.2.png

Leitlinien

Folie38

„Leitlinien sind schriftliche Empfehlungen bzw. systematisch entwickelte Entscheidungshilfen zur Diagnostik und Behandlung (...), die auf epidemiologischen und wissenschaftlichen Untersuchungen (evidenzbasiert) sowie Expertenwissen (klinische Erfahrung) basieren .“

Nicht zwingend aber man sollte begründen wann und warum man von den Leitlinien abweicht. Leitlinien beziehen sich in der Regel auf eine bestimmte Erkrankungsgruppe.

Evidenzgrad wird genommen und in Experntengruppe gewichtet. (Folie41) Um so eine Leitlinienempfehlung abzugeben.

AWMFonline ist gute Leitlinienempfehlungsseite

http://www.awmf.org/

Leitlinienerstellung geht sehr lange und ist sehr aufwändig (5-6 Jahre) Man kann dann starke Empfehlungen anhand dieser Leitlinien aussprechen.