Kognitive Entwicklung

Aus Psycho
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Methoden

Folie 8 Wenn Querschnitt gemacht wird , kommt es zu einem Anstieg der Intelligenz. Beide Abbildungen sind korrekt, da der Verlauf sowie auch das Verhalten sit. die Kurven stellen unterschiedliche Aspekte dar. Verlauf der individuellen Intelligenz oder Intelligenz über Zeit.

Entwicklung messen

Folie 7 Bei Querschnittmessung wird Testzeitpunkt konstant gahalten, das Alter sowie die Kohorte werden variert.

Warner Schaie

Enorm aufwändig, da drei Längsschnittuntersuchungen gemacht werden müssen (im Beispiel au Folie 9 sind es 40 Jahre um die Untersuchung abzuschliessen.

Theorien der kognitiven Entwicklung

Konstruktiismus, Jean Piaget

Theorie ist zwar nicht allgemeingültig und hat Fehler, hat aber einen riesen Einfluss auf die heutigen Entwicklungspschologen. Piaget hat in Neuchatel und an der UZH studiert

Epistemologie Erkentnistheorie, überbegriff für seine Forschungen - Ursprünge des Wissens - Entwicklung des Wissens Hat Kind als aktiven Wissenschaftler bezeichent (bildet these, experimentiert und macht Schlussfolgerungen), welches durch Erfahrungen sein Denken formt. Kind konstruiert sich seine eigene Entwicklung Das Kind formt eine Hypothese und erwartet Reaktionen, und versucht diese dann zu erforschen Unabhängig der Form bleibt der Inhalt der gleiche Folie 13 Kind organisiert Erfahrungen in Wissensstrukturen. in Schemata, zum einen Verhaltensschemata oder Gegenstandschema (kognitiv) z.B ein Stift

Schemata werden auf 2 Arten gebildet: - Assimilation

   - Neues Wissen das man erfährt wird in ein bekanntes Schema eingeordnet (das was ich sehe wird meinem Wissen angepasst) 

- Akkomodation

   - Eigene Schemata werden durch neue Informationen umformuliert

Äquilibration Prozess des Austarierens zwischen Assimilation und Akkomodation.
Sobald neue Information nicht mehr in das Schema passt muss dieses neu gestaltet oder erweitert werden um wieder in einem Äquilibrium zu sein.

Laut Piaget ist seine Theorie übergreifend über sämtliche Bereiche. - Qualitative Veränderung

   - Kinder verschiedenen Alters denken qualitativ unterschiedlich.

- Breite Anwendbarkeit

   - Jeweilige Art des Denkens universell über verschiedene Kontexte.

- Kurze Übergangszeiten

   - Vor neuer Stufe wird eine kurze Übergangszeit durchlaufen.

- Invariante Abfolge

   - Jeder durchläuft alle Stufen in derselben Reihenfolge.

Begriffe Stufe Phase etc. sind je nach Literatur austauschbar. die Stadien sind auf Folie 22

Sensomotorisches Stadium

Ausführung von Etwas hat Effekt der Wahrgenommen wird, was widerum dazu führt das die Handlung erneut ausgeführt wird. Kind lernt innerhalb der ersten 4 Monaten die angeborenen Reflexe zu steuern. Danach lernt das Kind interaktionen mit Gegenständen in der Umwelt (vorher vorallem Effekte an sich selbst, z.B wenn ich meine Hand bewege, sehe ich wie sich meine Hand bewegt.)

Laut Piaget entwickeln Kinder Im Alter von 8 Monaten entwickeln Objektpermanenz - Dinge die man nicht mehr sieiht sind verschwunden

Sekundere Kreisraktionen (Handlungen mit Umwelt) Werden immer stärker koordiniert und man lernt Werkzeuge einzusetzen, welche es erlauben ein Ziel zu erreichen. Kinder beginnen nach Dingen die nicht mehr sichtbar sind zu suchen. Sie haben zwar eine Representation eines Obejktes, diese ist jedoch relativ schwach. Piaget interpretiert das so, das die Interpretation noch nicht stark genug ist. (Wenn man die Positionen wechselt merkt das das Kind nicht, was zuerst gilt merkt sich das Kind)

Präoperationales Stadium

Kinder beginnen die Interatkionen zu verstehen, sie beginnen bereits Sprache dafr zu verenden. Sie sind aber noch nicht in der Lage Operationen durchzuführen.

Operationen:Sie erkennen z.B ein Auto, und können auch einen Schuh als "Auto" verwenden und so spielen

Die Kinder nehmen die Welt egozdntrisch wahr (nicht in der Lage Perspektive von einer anderen Perspektive wahrzunehmen) "3-Berge-Spiel" Egozentrismus, 3Jähriges Kind beantwortet Fragen über andere leute so, als wären die Fragen ihm selbst gestellt worden. Jedes Kind erzählt seine eigene Geschichte. Folie 29

Zentrierung Vorstellung das ein Verändern eines Objekts dieses Grundlegend nicht verändert. Folie 30 Die kKinder zentrieren, in einem höheren Glas hat es mehr Orangensaft (auch wenn dieses vorher umgeschüttet wurde), die Kinder denken nur an eine Dimension. Sie können die "Vermeintliche" Vergrösserungsaktion nicht rückgängig machen und verstehen.

Konkretoperationales Stadium

Ab ca. 7 Jahren bis 12 Jahre - Invarianzaufgaben werden gelöst - Einsetzende logische Denkprozesse

   - Dezentrierung
   - Transitives Schlussfolger (wenn A >B und B>C, dann A>C)
   - Reversibilität
   - Klassifizierung
   - Reihenbildung
   - Kognitive Landkarten (nach da, danach links etc.)

Einschränkung: Ist auf die konkrete, vorhandene Welt beschränkt, das Problem kann sich nicht vorgestellt werden. Als Beispiel haben Piaget und Inhelder das Pendelproblem gebracht Die Kinder Probieren alle Pendel durch um so etwas herauszufinden, in der nächsten Stufe (und Erwachsene) probieren Systematisch aus.

Sind nicht in der Lage Möglichkeiten gegeneinander abzuwägen

Formaloperationales Stadium

Probleme können abstrakter erfasst werden Formaloperaties Denken erlaubt Vorstellen und Alternativen Hypothetisches und propositionales Denken

Laut Piaget ist dieses Stadium nicth Universell, und kann von Person zu Person aufsehr unterschiedlicher Stufe sein. nicht alle erwachsenen erreichen dieses Stadium

Einordnung - Folie 35

Kritiken

  • Stufenmodell stellt das Denken wesentlich konsistenter dar als es tatsächlich ist.
  • Säuginge ind Kleinkinder sind kompetetnter als Piaget Dachte
    • Objektpermanenz
    • Kinder wundern sich schon früher, wenn "Gegenstände verschwinden", die Kinder schauen länger hin
    • z.B ein Ball hinter einem Brett, das umfällt
  • Egozentrismus wird früher überwunden
    • Zeig deinem Gegenüber die Schildkröte, die Kinder drehen das Bild um Folie 38
  • Auch in der formaloperativen Stufe entstehen Fehler
    • Koffer Folie 39, relativ viele Leute machen Fehler
  • Unterschätzt den Beitrag der sozialen Welt
  • Ungenau im Bezug auf kognitive Prozesse

Soziokulturelle Theorien

Wygotski, Luria, Bruner sagen das das Lernen kulturabhängig ist. Je nach Kultur wird ein ganz anderes Vorgehen für Situationen gelernt. Aus sozialen Erfahrungen entstehen Kentnisse. Lehrer kann Schüler lehren, Die Situation kann so gestaltet werden, dass ein kognitiv schwächeres Individuum aus der Situation lernt. Durch diese Interaktion kann auf die nächste geholfen werden.

Je nach Kultur verwenden Kinder anders zu rechnen (Russischer und Arabischer Abakus) Die Representation von Mathe wird anders gemacht. Dadurch wie wir kommunizieren teilen wir uns Wissen mit Es werden den Kindern Werkzeuge mitgegeben. (Das wichtigste Kulturwerkzeug ist die Sprache)

In dem ein Puzzleteil richtig gedreht gegeben wird, wird ein Rahmen geschaffen, in dem ein Kind in der Lage ist etwas zu erreichen, welches es sonst nicht erreichen könte. Unterschied: Zone der proximalen Entwicklung

Wygotski ist zu früh gestorben um eine umfassende Theorie zu definieren

Theorien der Informationsverarbeitung

ca. 60er Jahre, Vergleich Mensch / Computer Der Mensch ist ein beschränkter "Computer" der sich verbessert durch neue Erfahrungen, alle "Komponenten" werden laufend besser. Entwicklung des Gedächtnis Folie51 (achtung: finale Folien herunterladen!)

Strategien: Wiederholen, selektive Aufmerksamkeit, etc.Folie 55