Kognitive Aufmerksamkeit

Aus Psycho
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Das Wesen der Aufmerksamkeit

Irgendwei ist alles was wir tun und denken mit aufmerksamkeit verbunden Aufmerksamkeit Ist der Kit zwischen allen Funktionen

Wir sind nicht für Multitasking geschaffen Die Wissenschaft hat mit experiemnten Multitaskingfähigkeit getestete (es gibt standardtests)

Studie von Heavy Multimediauser und non heavy multimediauser (Cogbitive control in media multitaskers) Heavymultimediauser müssten bei Multitasking besser sein als non-heavy users. (da sie mehr Training haben) Folie7 Go-No-GO aufgabe, Heavy Users schneiden schlechter ab, sobald die Multitaskingaufgaben schwieriger werden.

Arbeitsgedächtnis (N-Back) die Heavy Multimediausers haben mehr falsche Alarme als non-heavy Multimedia Users.

Wie kommt das Ergebnis zustande?

Man muss in der Lage sein in dem Moment in dem man eine Aufgebe durchführt sich auf die Aufgebe konzentrieren und das andere rundherum unterdrücken und blocken. Kostet viel Power und Kraft. Multitasker machen das nicht, sie unterdrücken nciht sondern werden getrieben von den Reizen um sie Rum, sie wählen nicht mehr selbst, sondern werden gewählt, trainieren das sich den Reizen Ergeben Wenn man den ganzen Tag multitaskingaufgaben haben wird es immer schwieriger, man ergibt sich eher. Man verliert seine Multitaskingfähigkeit wenn man sein Multitaskin ineffizient macht. Man muss lernen das irrelevante zu unterdrücken

Aufmerksamkeit ist wie ein Spotlight, pro sek treffen 11mio. Bit auf unsere Sensoren ein. Das kann unser Gehirn nciht verarbeiten unser Hirn schafft zwischen 11 und 50bit/sek Aufmerksamkeit "leuchtet" auch diese 11 "wichtigen" bit.

Es ist ausseroredentlich schwierig die Aufmerksamkeit auf mehrere Orte zu legen, wir MÜSSEN fokussieren

Aufmerksamkeit Bewusstsein

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Kontinuum der Bewusstseinszustände Folie11

Glasgow Coma Scale

Bewusstsein wird versucht quntifiziert zu werden

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Neuropsychologische Aspekte

Taxonomie der Aufmerksamkeitsstörungen (KLAUSURRELEVANT)

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Folie14 Die grosse stärke der experiemtnellen Psychologie ist das konzepte erstellt wurden

Störung in Formatio Reticularis, keine Alertness mehr Störungen im thalamus keine Vigilanz Daueraufmerksamkeit mehr

Alertness, Aufmerksamkeitsaktivierung

sehr basale Form der Aufmerksamkeit, wird getrieben durch die Formatio Reticularis

Grundpower userer Aktivierung, tribt von dort DLPFC unfd inferior parietal lobeund an katecholinerg noradrenerg.
Über einfache Reaktisonzeitaufgaben herauszufinden
- intrinsische
       - ca. 90 Jahre bekannt Reaktive Anspanungssteigerung
       - Etwas betrunken fährt man auto unfd hat das Gefühl das man klarer ist als je
       - man aktiviert alle Ressourcen mit allen Kräften, bricht aber relativ schnell brutal zusammen (~10min)
- tonische
       - über längere Zeit, Wachheitsgrad
- phasische

Daueraufmerksamkeit

Man hält über längere Zeit ein hohes Aufmerksamkeitsniveau und muss auf häufig auftretende Signale oder Reize reagieren. Reize kommen Häufig Kerne im Thalamus und dann den Cortex befeuern und Teile des Cingulums Rechte Hemisphäre

Vigilanz

Eigentlich das gleiche, aber die Reize kommen selber. Es gibt leute die in einem Gut und im anderen schlecht sind oder so. über lange Zeit Aufmerksam sein udn dann wenn mal selten ein Reiz kommt reagieren

Verdeckte & Räumliche Aufmerksamkeitsverschiebung

z.B auf der Strasse bei uns leicht nach Rechts verschoben, da von dort eher ertwas kommt, man schaut aber geradeaus. wurde von Michael Posner herausgearbeitet,

Posner Paradigm

Folie15 man schaut auf fixationspunkt, nun erscheint ein Hinweisreiz, ein Prfeil wohin man die Aufmerksamkeit verschieben soll in ca 20% ist der Pfeil "Falsch" ist die Raktion langsamer, sonst schneller (60-70ms Unterschied)

Man hat seine Aufmerksamkeit verdeckt auf der einen Seiteengaged, wenn es nun auf der anderen seite kommt: disengagement, shift und engagement

mann weiss heute genau das inferiorer Parietallappen (IPL) für s Disengagement wichtig ist. Colliculi Superiore sind in den Shift eingebunden (nciht nur in Augenbewegungen) Pulvinar (Thalamus) ist wichtig für das Reengagement.

Selektivität

man belibt bei einem Ort, konzentriertes Hemmen der Distraktoren, Gutes Cingulum und unterer Teil des Frontalcortex werden vorausgesetzt das das super funktioniert. Überktives Cingulum führt zu Zwanghaftigkeit (Zwangsstörungen)

Geteile Aufmerksamkeit

Dualdtask Multitask Frontalcortex und Cingulum, je mehr Multitasking seto mehr Frontalcortexaktivität

Biased Competition Modell

Folie16 Geringere Hirnakivität Effekt nennt man biased Competition Modell, bereits auf der frühesetn Stufe konkurieren Verarbeitungen von Reizen miteinander.

Neuroanatomie

Hirngebiete die verantwortlich sind für Aufmerksamkeit

  • ARAS Formation Reticularis
  • Colliculi superiores und inferiores
  • Thalamus
  • Parietallappen
  • anteriores Cingulum
  • lateraler Frontalcortex

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Über thalamus sorgt das ARAS dafür das Aufmerksamkeit im Ganzen Hirn vorhanden ist

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Pulvinar und Laminare Kerne

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Extrem Verteiltes system. Fast alle Menschen mit psychischen Störungen zeigen immer auch eine Art von einer Aufmerksamkeitsstörung. Weil die wahrscheinlichkeit Hirnstrukturen die an der Aufmerksamkeit beteiligt sind zu treffen ist enorm hoch

Neurophysiologie

Folie22 Experiment mit dichotischen Hörtest in einer Bedingung versuchen silben zu Ignorieren in einer anderen aufmerksamkeit zuhören und bei einer dritten einen bestimmten Reiz erkennen und wenn er kommt eine Taste drücken Am geringsten ist die Durchblutung beim ignorieren, je selektiver man die reize verarbeitet desto stärker ist Aktivität im hörcortex. Input ist bei allen gleich, durchbutung ist bei allen extrem unterschiedlich.

Wir entscheiden alleine mit unserem Bewusstsein wie und wie stark die Reize verarbeitet werden

Mit kopfhäerer auf beiden orhen unterschiedliche Reize hören Folie23 Auf jeweils ein Ohr achten oder auf beide. Achte ich auf Rechtes Ohr ist linker Cortex besonders aktiv und vice versa

Spotlight in the Brain

Wollen wir auditorische Reize verarbeiten strömt Blut in den auditorischen Cortex, der Fokus liegt dort. Studien von Bierbaum über Fakire, dichtmachen durch training meditation blockieren, willentliches Entkoppeln von der physikalischen Welt.

Verstärkungseffekt

Der Effekt kann auch mit evozierten Potentialen gesehen werden Folie24In der Bedingung in der man aufmerksam auf den Tod achtet, ist Amplitude einiges höher. der Sogenannte Verstärkungseffekt

Das gleiche auch visuell, messbar via Posner Paradigma Folie25 Amplituden P1 und N1 Unterschiedliche Amplituden. selektive Aufmerksamketi tritt extrem früh auf, beim Auditorishen ca 100 ms nach Präsentieren der Töne im Visuellen system sogar noch etwas Früher (70ms) Extrem früh beginnt der neural enhancement effekt sich zu entfalten (max 100ms nach Reizpräsentation)

Aufmerksame reize werden bereits auf den allerfrühesten Stufen anders bearbeitet

Neurochemie

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  • Cholinerg: vorallem Mittelhirnkerne
    • Wachheit, Verbesserung der Kognition
  • Noradrenerg: Locus caeruleus
    • Regulation der Aufmerksamkeit, Wachheit, Abnahme beim SChlaf
  • Seretonerg: Raphekerne
    • SChlafanstossend, Angst und Depression, Liebe

Neurochemie

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  • Noradrenerges System
    • Regulation der Aufmerksamkeit, Wachheit, beim Schlaf Abnahme
  • Serotonerges System
    • Schlaf anstossend, Angst und Depression, Liebe
  • Cholinerges System
    • Wachheit, Verbesserung der Kognition
    • Gedächtnisfördernd (leider nicht bei Demenzen)

Auditorische ERP beim dichotischen Hören

Folie31 Man sieht das die evozierten Potentiale da stärker sind wo die Aufmerksamkeit liegt. Das bedeutet das schon extrem früh die Bewusste Aufmerksamkeit einen Einfluss auf die Gehirnleistung hat.

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ISI (Inter Stimulus Intervall) und Aufmerksamkeit

Folie32 Cueing Experiment, Hinweisreizexperiment (visueller oder auditorischer Reiz) Auf diesen Reiz misst man nun die Evozierten Potentiale. Nun präsentiert man etwas bevor mit einem Warnsignal, einem Cue Nun kann die Zeit zwischen Cue und Reiz variert werden. Jenachdem wie lange die seind erhält man ganz unterschiedliche evozierte Potentiale

Ist das ISI kurz haben wir eine vergrösserte P1 Amplitude vor der N1 70ms Man kreigt also sehr früh neural enhancement effete durch Aufmerksamkeit Bei kurzen Hinweisreise beginnen sehr fürh vorbereitungsprozesse

Je länger das ISI desto stärker entfaltet sich der Neural enhancement später 100ms

Ist das ISI kurz werden unweusste automatische refletorische Aufmerksamkeitsprozesse ausgelöst.

  • Bei kurzen ISI Unbewusste bottom-up
  • bei langen ISI bewusste top-down

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Neuronale Netwerke

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3 Netzwerke nach Posner, jedes Netzwerk ist mit speziellen Hirngebieten assoziert

Orientierungsnetzwerk

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Vigilanz/ Alertness netzwerk

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Exekuties Netzwerk

Kontrollstrukturen, die von oben her Eingreifen

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Mesulam-Modell

Sieht ganz anders aus wie posner, ist aber im Grunde sehr ähnlich

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Hier ist das Mittlere System zentral Motorische und sensorische repräsentation (viel weiter gefasst, auch handlungskontrolle zu motorik und wahrnehmung in sensorisch) Man sieht sehr schön das das ARAS mit allen systemen verbunden ist, das ARAS befeuert das ganze Hirn. Unter anderem auch das Cigulum (als chef)

Mirsky Modell

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3 Modelle aus unterschidlichen Beweggründen und Ursachen erstellt Mesulam nur patienten Mirsky als klinischer Psychologe mit vielen tests gearbeitet Posner hat viele Versuche gemacht. Weiteres Modell aus der Welt der Bildgebung:

Corbetta & Shulman

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Hellblaues ventrales aufmerksamkeitsnetzwerk dunkelblaues dorsales Netzwerk Hellblau ist besonders bei bottom up prozessen aktiv das Dorsale top-down netzwerk ist das willkürliche netzwerk. Beides sind frontoparietale Netwerke Verbindung am TPJ (Tempoparietal Junction) Temoroparietales Übergangsgebiet

Temoparieteal Junction

Sobald etwas unbewusst wahrgenommen wird feuert das TPJ und das Ventrale System beginnt zu arbeiten, nachher kommt langsam wieder das dorsale System zum Tragen. Übergangsystem zwischen temporal und Parietallappen. TPJ hat zugang zu Gedächntis automatische gelernete sachen werden einbezogen und können bewusstes System beeinflussen/überbieten.

Orientierungsreaktion VFC Ventrofrontalcortex

Neglekt

Unilaterale Läsionen Läsionsgebiete nach Karnath:

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Berühmter Maler mit Neglect: Anton Räderscheidt http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_R%C3%A4derscheidt

Fehlende Räpresentation der Welt. Die Welt ist bewusstseinstechnisch nicht mehr vorhanden.

Neglectpatienten machen Posner aufgabe, wenn man nun den Stimulus kontraläsional präsentiert. Wenn der Reiz auf der kontraläsionalen seite kommt extrem viel längere Reaktionszeiten. Personen haben ein Disengagementproblem, sie können nicht loslassen.

Oft werden nicht funktionierende Hirngebiete doppelt bestraft, da sich die Hemisphären gegenseitig hemmen. (Balance of Power) Wenn eine Hemisphäre lädiert wird kann sie die andere Seite nicht mehr Hemmen, die andere Seite wird nciht mehr gehemmt, ist stark aktiv und hemmt die Kranke Hemisphäre noch stärker. Tritt bei Neglectpatienten extrem stark. Aufmerksamkeitsshift in die Läsionsseite. (Rechts)

Balint-Holmes Syndrom

Bilaterale Läsionen parietooccipitaler Übergangsgebiete

Vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen

Können sich nur auf einen Aspekt konzentrieren und nciht auf mehrere gelichzeitig Dorsale Simultanagnosie. Wenn die Punkte verbunden werden ist es ein Objekt das zweifarbeig ist.

Spotlight in the Brain

Man ist in der Lage die Aufmerksamkeit zu verändern. Man liegt in einem MRI und es werden unterschiedliche präsentiert, immer jeweils an einem anderen Ort im Blickfeld gezeigt und einige bewegen sich auch. Dann Reaktionstest z.B wenn man etwas rotes sieht. V4 Farbwahrnehmung leuchtet auf Drücken sie wenne twas rechts oben im Ecken kommt Etwas im Parietallapen leuchtet auf Drücken sie auf die Taste wenn sich was bewegt: Areal MT (movement Territory ist brsonder sktiv) Bei Gesitern: Gyrus Fusiformis

Neural Enhancement Effect Erklärt warum ma teils auch dinge nicht mitkriegt wenn man auf etwas andere konzentriert ist.