Gruppenproduktivität

Aus Psycho
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BURTSCHER

Gruppenleistungen

Zum einenn kann es sinnvoll Sein etwas in einer Gruppe zu machen, zum anderen wirkt es auch ositiv auf die Motivation aus. Zuätzlich glaubt man das wenn Gruppen Lösungen erarbeiten die Entscheidungen besser sind als wenn nur eine Person entscheidet.

Gruppen können bessere Ergebnisse liefern als Einzelpersonen

Vergleichen von Gruppenleistungen mit eigenleistungen, man braucht ein Mass um das zu messen.

Potentielle Gruppenleistung

Gruppenpotential, die Leistung die auftreten würde wenn die Gruppemitglieder unabhängig voneinander gearbeitet hätten (und nicht als Gruppe) Häufig schöpfen Gruppen ihr Potential nicht aus Ein sehr gutes Mass, aber oft nicth ersichtlich (beim Seilziehen klar, bei anderen Sachen teils sehr undurchsichtig. Bei einer Seilschaft im Klettern zubm Beispiel ist die Leistng schweiriger herauszufinden, entscheiden sie schneller? klettern sie schneller etc? Es kommt auf die Aufgabe der Gruppe draufan

Typologie von Steiner (1972)

Hat eine Typologie entwickelt, wie das Verhältnis von Eigenleistung zu Gruppenleistung ist. Es ist DIE Aufgabentypologie. Sie funktiioniert mit dem Top-Down Ansatz., man definiert die Aufgabe in Hinsicht auf die Ziele. Dieser Ansatzt fürhtdazu das es manchma etwas schwierig ist auf reale Gruppen anzuwenden. Bei Realne Gruppen wird öfters ein Bottum up Angewendet, aber Steiners Theoretisches System funktioniert top-down. Steiner hat unterschieden zwischen teilbaren ("divisible") und unteilbaren ("unitary") Gruppen, wobei Unteilbar z.B Fussnballspiel, jede Person eine Aufgabe hat und es alle braucht und alle ihre Arbeit nmachen müssen. Teilbare Aufgaben sind solche, welche von vielen Leuten übernommen werden können, nicht nur spezialisten, sondern ein Team. Weiter kann unterschieden werden obe es maximierungs oder optimierungsaufgaben sind Folie 14 - Folie von Jonas

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Folie16 - Folie von Jonas Heureka & Nichtheureka auf dieser Folie, Kompensatorisch kommt nicht an der Prüfung

Prozessgewinne & Prozessverluste

Prozessverluste = Falls tatsächliche Leistung unter dem Gruppenpotential liegt, müssen Prozessverluste aufgetreten sein (z.B. durch Koordination einzelner Beiträge)

Prozessgewinne = Falls tatsächliche Leistung über dem Gruppenpotential liegt, müssen Prozessgewinne aufgetreten sein (z.B. durch erhöhte Motivation)

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Koordinationsverluste

Per definition des Gruppenpotentiales ist es bereits das Maximum, es kann also nur zu Koordinatinsverlsuten kommen, da Zeit gebraucht wird das ganze zu Koordinieren. Die Gruppe kann im Bereich der Koordination nie Besser sein als Einzelpersoenen, da sie miteinander Koordineiren müssen, selbst wenn sie nichts koordinieren müssen ist die Leistung nur gleich wie wenn alle für sich arbeiten.

Reibungsverluste Verringerte Leistung der Gruppe wenn es ihr nicht gelingt die Beiträge der Mitglieder optimal zu koordinieren.

Ringelmann-Effekt

Bei einer körperlichen Aufgabe nimmt die Leistung der einzelnenn Gruppenmitglieder mit zunehmeder Gruppengrösse ab. Folie21 Je mehr Leute gemeinsam am Seil Ziehen desto geringer wird die durchschnittliche Leistung der Einzelperson. Um das Optimale Ergebnis zu erreichen müssten alle zur gleichen Zeit mit ihrer Maximalen Kraft Ziehen. Da sich die einzelenen Leistungspeaks immer nur etwas überschneiden aber nebeneinader leigen desto grösser ist der Verlust.

Produktionsblockierung

Brainstorming-Effekt. Wenn man sich Gegenübersitzt und miteinander diskutiert. Es kann immer nur eine Person sprechen und zur Gruppe beitragen.

Brainstorming (Osborn 1957): Gruppen generieren mehr Ideen als einzelne Mitglieder

Ist das Tatsächlich so? Studien zeigen das Gegenteil Soange jemand anders redet kann man nicht Reden.

Studei von Diehl und Stroebe

Motivationsverluste

Abnahme oder zunahem der Motivation in der Gruppe.

Drei Arten von Verlusten

Soziales Faulenzen

Gruppenmitglieder strengen sich weniger an, da ihr individueller Beitrag nicht identifizierbar ist, man geht in der Masse unter. Der Einzelbeitrag ist nicht identifizierbar

Trittbrettfahren

Beitrag hat nur einen sehr geringen Einfluss (z.B Seilziehen mit Bodybuilder) Es machts ja nciht so aus ob ich mich anstrenge

Trotteleffekt

Man weiss das die anderen sich nicht so anstrengen. (schon mal zusammenarbeit) Man möchte nciht ausgenutzt werden, man strengt sich selbst weniger an.

Diese Drei Verluste kommen je nach Art der aufgabe unterschiedlich vor.

Additive Aufgaben

  • alle drei Arten können auftreten
  • Motivationsverluste umso stärker, je grösser die Gruppe ist

Konjunktive und disjunktive Aufgaben

  • Soziales Faulenzen weniger, da Einzelbeiträge per definitionem identifizierbar
  • Aber sowohl Trittbrettfahrer als auch der Trotteleffekt können ein Problem werden
    • Besonders wenn „starke“ und „schwache“ Mitglieder
    • Bei disjunktiven Aufgaben sind eher die schwächeren Mitglieder Trittbrettfahrer, bei konjunktiven die stärkeren (Es zählt nur die Leistung des Besten
    • bei Kinjuktiven sind die Stärkeren Trittbrettfahrer (ich bin ja nicht der Schlechteste)

Motivationsgewinne

Sozaler Wettbewerb

Mitglieder sind alle etwa Gleich gut, die Beiträge sind identifizierbar, jeder möchte der Beste sein, man strengt sich besonders an.

Soziale Kompensation

Stärkere und SChwächere Mitglieder. Stärkere abreiten härter um Leistungsdefizite der Schwächeren auszugleichen

Köhlereffekt

Die Schwächeren strengen sich stärker an, da sie nichts versauan wollen.

Auch hier spielt der Aufgabentyp eine Rolle:

Additive Aufgaben - Sozialer Wettbewerb nicht so häufig, da Einzelbeiträge oft schwer identifizierbar (z.B. Seilziehen) - Andere beide treten auf

Konjunktive und disjunktive Aufgaben - Kaum soziale Kompensation, da nur bei additiven Aufgaben Möglichkeit, Leistung anderer zu kompensieren (Schwierig zu Kompensieren wenn der schlechteste genommen wird) - Köhlereffekt vermehrt bei konjunktiven, da nur hier der Beitrag der schwächeren Mitglieder grosse Bedeutung hat (Der schlechteste möchte nicht Verantwortlich sein für eine schlechte Gruppenleistung)

Fazit: Bei allen Aufgabentypen kann es sowohl zu Motivationsgewinnen als auch zu –verlusten kommen

Studie Williams & Karau

Folie 28

Individuelle Fertigkeitsverluste / Gewinne

Soziale Interaktion kann zu gegenseitiger Stimulierung und damit zu Fertigkeitsgewinnen führen. In der Diskussion mit anderen kommt man auf neue Ideen. Ideen werden besser und vielfältiger (kognitive Stimulierung) Dieser Effekt kann einem aber auch Negativ beeinflussen, Idee einer Person bringt die Gruppendiskussion in eine bestimmte Richtung in der man selber nicht viel kann (Kognitive Einschränkung)