Grundlagen der Wahrnehmungspsychologie

Aus Psycho
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Wahrnehmung ist ein Prozess bei dem Reize verarbeitet werden und die wichtigen Informationen detailiert und gefiltert zu bearbeiten.

Beispiel 1 - Hollow Face Illusion

De Hintergrund der Maske ist relativ schwierig wahrzunehmen wa die Wirkung ein drehen des Gesichts in die andere Seite ist. Wieso: Gesichtserkennng ist extrem abhängig von Lernerfahrung, Gesichter sind relativ einfach für uns zu erkennen, die innenseite von Masken ist für uns aufgrund der Reize ähnlicher wie ein Gesicht, das Hirn wählt also die Interpretetion: "Gesicht" und nicht "Maske" Mehredutige Reize, das Gehirn wäghlt wegen Lernerfahrung die wahrscheinlichere.

Beispiel 2 - Thatcher Illusion

Umgedrehte Augen und Munde, die bei einem Gesicht auf dem Kopf viel weniger auffallen. WIr sind uns gewohnt Gesichter aufrecht zu erkennen, daher fällt einem der komische Gesichtsausdruck auf dem Kopf nicht auf. Entdeckt um 1980 von Thompson

Rotation und konfigurale Information

Folie 12

Schwaninger Effekt, Gesichter auf der Seite auch nicht so einfach zu erkennen

Objektwahrnehmung

Folie 13

Je nach Ansicht ist es äusserst schwierig Objekte als solche wahrzunehmen. Training hat Einfluss auch auf Objekterkennung (Beispiel: Flughafenscanner) Wenn man das Bild ein zweites Mal sieht ist es meist klar, Unser Hirn hat die "Ansicht" gelernt.

Ponzo - Täuschung

Wahrnehmung ist mehr als ein Abbild der Umwelt, auch Organisation, Kontext und Interpretation spielen eine grosse Rolle

The Forest has Eyes

Folie 18

Reihenfolge der Verarrbeitung: - Farben, Formen, Grundlegend - Organisiert und man erkennt Gegenstände, Gesichter - Interpretation, man erkennt mehr Gesichter

Affe im Basketballspiel - Simons Chabris

Man nimmt das wahr, was für die eigenen Ziele relevant ist.

Phänomenologische Sichtweise

  • Phänomenalismus (Immanuel Kant)
    • Was man erkennen kann ist beschränkt auf die wahrgenommenen/interpretierten Phänomene, wir kennen keine Objektive Welt
    • Das Ding wie es wirklich ist kann von uns nie wahrgenommen werden
      • Entsteht durch Sinne
  • Phänomenologie, Husserl
    • Phänomene beschreiben wie sie einem unvoreingenommenen Betrachter wahrgenommen werden

Physikalistische Sichtweise

Physikalismus Gegenpunkt zur Phänomenologisch Da es Prvate Ereignisse und Interpretationen gehören nicht in die Wissenschaf lediglich messbares sollte Wissenschaftich sein (Puls, Blutdruck, etc.) Bewusstsein sind subjektive Private ereignisse, welche sich für Forschung nich eignen. Behaviorismus

Evolutionäre Erkentnistheorie

Folie 24

Kausalität ist ein Konzept, bedeutet, das das eine etwas anderes bewirkt Identität - wenn man ein Gegenstand versteckt und der gleich aussehende Gegenstand wieder erscheint, nehmen wir an, das es der gleiche Gegenstand ist. Ist so, da es fürs Überleben wichtig war (Raubtiere etc.) Die Anschauungsformen sind aus phylogenetischer Sicht aposteriori. Die Anschauungsformen haben sich aus Entwicklungsstechnischer Sicht herausentwickelt

Durch Rekombination der Gene entsteht eine Variation, einzelne sind besser angepasst und haben daher bessere Überlebenschancen, werden sich daher eher Weiterentwickeln -> Evolution

Wahrnehmung - Aus grosser anzahl Reizen, die Reize die fürs Überleben notwendig sind zu Interpretieren, Identifizieren und verwenden. Gut angepasste Organismen können Reize schneller/effizienter Verarbeiten.

Kritischer Realismus

Folie 25

Rekonstruktionsprinzip (Bischoff)

Wahrgenommene Welt sind Reize, welche verarbeitet werden und im Gehirn rekonstruiert, wir haben ein Bild der Realität als Grundlage unserer Wahrnehmung. Dieses "Erschaffen" der Bildes hat sich Entwickelt

Semantische Interpretation

Reize werden wahrgenommen, Unterschiedliche Personen können Situatione und Reize unterschiedlich wahrnehmen je nach Bewustseinsphänomene. Nur ein Teil wird uns Bewusst, das sind die Reize, die für uns Situationsbedingt relevant sind.

Die in der Abbildung gezeigten Hirnbereiche sind nicht korrekt (aber Originalabbildung von Bischof)

Konstruktion einer handlungsrelevanten Repräsentation

Bischoff ist nicht vollständig korrekt! Frazer Spirale, welche aus Kreisen besteht, von uns aber als Spirale wahrgenommen wird. Wahrnehmung erzeugt eine handlungsrelevante Repräsentation und kein Abbild oder auch keine Rekonstruktion der Wirklichkeit (Wird als Spirale wahrgenommen) Wenn man Hunger hat fällt einem ein Restaurant eher auf, Handlungsziel beeinflusst welche Informationen ich wahrnehme

Subjektivierende und objektivierende Perspektive

Wanderer trifft auf Klapperschlange (Objektive, Reale,Physikalisch beschreibbare Welt) Entweder man macht sich Gedanken über Reiz und Reaktion und Wirkungen davon (objektivierende Perspektive) Keine Gedanken über Reize oder Aktionsmuster, sondern das Erleben der Schlange wird intensiv und grösser wahrgenommen, da gefährlich, Emotion und Schrecken wird erlebt (subjektivierende Perspektive)

Leib-Seele Problem

Folie 28

Frage nach Substanz und den Relationen der psychischen und physischen Prozesse

Interaktionismus (Déscartes)

Die beiden Welten (Psychisch und Physisch) sind unterschiedlich. Interagieren aber miteinander. Beispiel: Autogenes Training (Augen schliessen und vorstellen Arm ist war, das passiert dann tatsächlich, Messbar) Gedanken haben Einfluss auf durchblutung des Armes. Gedanke wirkt auf Körper Descartes dachte die Zirbeldrüse sei dafür verantwortlich, FALSCH Seele ist von Körper unabhängig, ein Leben nach dem Tod ist möglich, wird oft heute noch unterstützt

Parallelismus (Leibniz)

Es gibt keine Interaktion von Psych zu Phys, beide Laufen Synchron ab. Wird heute nicht mehr gegelaubt

Identitätsansicht (Fechner)

Psych und Phys sind Aspekte des Psychophysischen Organismus, welcher aber auf zwei verschiedene Arten beschrieben werden kann (Aufgrund der Verhaltens, oder aus den Emotionen die sich aus dem Verhalten erschliessen) Beispiele lassen sich auch mit Identitätsansicht erklären. Seele stirbt mit Körper