Grundlagen Forschungsmethoden

Aus Psycho
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Allgemein

Was ist das überhaupt?

Definition Psychologie: "Gegenstand der Psychologie ist des Erleben, Verhalten und Handeln des Menschen" - Hussy Mögliche Fragen:

  • Wie lernen Kinder sprechen? (Entwicklungspsychologie)
  • Warum rauchen Menschen, selbst wenn sie wissen das es schadet? (Soziapsychologie)
  • Welche Faktoren begünstigen Liebesbeziehung? (SP)
  • Wovon hängt es ab, das Personen in einer Notsituation helfen? (SP)
    • Experimente und Variationen
    • Durch Beobachtungen entdeckt
      • Bystander-Effekt, Verantwortungsdiffusion
      • Soziale Situationen sind Stärker als Persönliche Aspekte
    • Personen befragen (die meisten Leute vom Bystandereffekt geben positive Antworten)

Definition:

Unter psychologischen Methoden verstehen wir Vorgehensweisen, mit deren Hilfe wir Antworten auf Fragen aus dem Gegenstandsbereich der Psychiigie erhalten können Hussy

Wofür brauchen wir das?

  • Es ist eben Prüfungsrelevant, ich brauche es für die Prüfung
  • Um eine eigene Fragestellung untersuchen zu können
  • Um Sachverhalte und Merkmalsunterschiede beschreiben und erklären zu können
    • Wann lernen Kinder zu sprechen?
    • Traumatisierung von Säuglingen Einfluss auf Spracherwerb?
    • Mädchen lernen schneller sprechen als Jungs?
  • Um allgemeingültige Gesetzmässigkeiten ableiten zu können
    • Für zu Untersuchende Zielgruppen
  • Um Wissen zu erweitern, weches für effektives Intervenieren notwendig ist
    • was für Unterstzützungsformen sind effektiv
  • Um Arbeiten anderer Personen verstehem und beurteilen zu können
  • Um im Alltag Informationen sammeln und beurteilen zu können

Psychologie als empirische Wissenschaft

Alltagspsychologisches Verständnis (F24)

  1. Gleich Lang
  2. Da es von situativen Randbedingungen abhängt, Vorurteile gegenüber spezifischen Personen werden abgebaut, aber gegenüber der Kulturgruppe bleibt es Naja er ist hald eine Ausnahme
  3. 46% der Männer nur 28% der Frauen sind übergewichtig

Grundfragen sind nicht allzu unterschiedlich, doch wir analysieren anhand unserer Alltagserfahrung oft falsch, wenn wir wissenschaftlich vorgehen verwenden wir ganz andere Methoden.

Alltagspschologie

Wir sehen was wir sehen wollen

  • Wahrnehmung ist selektiv (Kinderwunsch - Mehr schwangere Frauen etc.)
  • nicht wertfrei (Kollegen etc.)
  • Kontextabhängig
  • von Hypothesen abhängig (Vorurteile und Hypothesen) stark geprägt dadurch
  • Verzerrung und nicht objektivierbar, da im alltag oft einfach übernommen

Im Alltag beantworten wir fragen auf bestimmte Weise

  • Sehr überzeugend mit ansichten überzeugen
  • z.B Presidenten, die Böse für alle möglichen Dinge verantwortlich machen und sagen das etwas schlimm sei
  • Beispiele (Churchill, viel geraucht, wurde alt und fit - beantwortet ob rauchen gesundheitsschädlich)
  • Hartnäkigkeit (Festhalten an Überzeugungen)
  • Intuition (was macht man wenn gesprächspartner kein Deutsch versteht (intuitiv wird lauter gesprochen))
  • Rationalismusm (all psychologists are human, some humans are women, therefore some psychologists are women, all apples are fruit, some fruit are oranges, therefore some apples are oranges)
  • Empirismus

Mängel der Alltagspsychologie

  1. Begriffe der Alltagspsychologie oft ungenau und inkonsistent
    • empirisch schwer überprüfbar
  2. alltagspsychologische Erklärungen zumeist unvollständig
  3. psychologisches Alltagswissen wird nicht systematisch überprüft

Alltagspsychologische Vorgehensweisen sind für gültigen Erkentnissgewinn nicht geeignet

Empirisch, wissenschaftliche Psychologie

Unter psychologischen Methoden verstehen wir Vorgehensweisen, mit deren Hilfe wir Antworten auf Fragen aus dem Gegenstandsbereich der Psychologie erhalten können

  • induktives vs. deduktives Vorgehen
    • Induktion, schluss von Besonderem auf das Allgemeine - Durch wiederholte Einzelbeobachtungen verallgemeinerte Regeln - haben nur Wahrscheinlichkeitscharakter und lassen sich nicht richtig begründen und beweisen
    • Deduktion Schluss vom Allgemeinen auf das Besondere Folie 14 - Schlussfolgern aus Stichprobenuntersuchungen
  • quantitatives vs. qualitatives Vorgehen

Induktiv vs. Deduktives Vorgehen

Popper: Deduktion ist das Vorgehen, das wir brauchen, Induktives Vorgehen funktioniert nicht. Nur Falsifikation ist möglich, nie die Verifikation. Beweisen geht in Psychologie ansich nicht.

Auch wenn Popper das Induktive Vorgehen abweist ist es trotzdem etwas, das in der Psychologie verwendung findet.

Qualitative Methode hängt fast immer mit der Induktiven zusammen. Herangehenswiese, welche vorallem ganzheitlich uns Sinnverstehend ist. (Es heisst aber nie die mehrheit hat gesagt) Quantitative Methode hängt fast immer mit fer Deduktiven Methode ab. So viel Objektivität im Test wie möglich erreichen. Es werden grosse Mengen gezählt, und mit Mittelwerten gearbeitet

Historischer Hintergrund

Eddinghouse: Psychologie hat lange Vergangenheit aber nur eine sehr kurze Geschichte

Wundt

Wundt (Mediziner und Philosoph) hat experimentelle Psychologie 1879 begründet. Experimentelle quantitative Vorgehensweise Experiment ist immernoch Kaiserdisziplin Man hat experimente gemacht um wiederholbarkeit der Studien zu ermöglichen

Dilthey

Förderte die qualitative Forschung, ganzheitliche Herangehensweise

FOLIE 37 schön beide gegeneinander aufgezeigt FOLIE 22 Beispiele von Qualitativ vs. Qantitativ

Begriffe

Variablen

Qualitativ unterschiedlich: Verheiratet, Geschieden, Verwittwet etc, keines ist ansich schlechter

Operationalisierung von Variablen

Bedeutungskern sollte weiterhin bestehen bleiben.

Operationalisierung von Hunger Wie definieren wir Hunger und wie messen wir Hunger? Ganz viele Möglichkeiten das zu messen oder operationalisieren. - Dauer des Nahtrungsentzugs - Anzeil Blutzucker - wleche Menge an Nahrung - wi schnell wird gegessen - Magenkontraktionen - Befragung - Was nimmt man in Kauf um zu essen - etc.

Am besten man verwendet mehrere Indikatoren und Operationalisierungen, es müsse nicht immer die Objektiven die Besten sein.

Wissenschaftliche Hypothesen

  • Annahmen
  • müssen falsifizerbar sein
  • brauchen präzise und Wiederspruchsfreie Formulierung
  • Operationalisierbarkeit
  • Begründbarkeit

Wissenschaftliche Hypothese oder nicht

  1. Ja, wissenschaftlich sehr univerelle Hypothese
  2. Nein, kann macht das man die Hypothese nicht falsifizieren kann
  3. Ja, gnügt den wissenschaftlichen Kriterien, aber auch sehr universell Formuliert (es braucht nur eine Person die dagegen ist)
  4. Nein, nie kann nicht erfasst werden, da man dann alle Menschen 24/7 beobachten müsste und auch nicht in der Zukunft.
  5. Nein, Karma nicht operationalisierbar
  6. Nein, nicht Wiederspruchsfrei
  7. Ja
  8. Nein, nicht begründbar

Hypothesen

Quasiuniverselle Hypothesen

kommen am haufigsten vor, da sie sich anhand von falsifikation beurteien lassen, aber doch eine Aussage machen können, aber kein Anspruch auf universelle Gültigkeit habe. Falsifiaktion oder Verifikation lässt sich nur auf die Stichprobe anwenden, es kann keine generelle Aussage gemacht werden. Selbst representativ nur für eine Gruppe (z.B alle Männer in der Schweiz etc.) Es kann nicht gesagt werden das etwas bewiesen wurde Auch ein Verwerfen von Hypothesen muss wiederholbar sein, ansonsten steht die Theorie noch immer. Hypothesen müssen bei Hypothesenuntersuchenden (deduktiv) vor der Untersuchung formuliert werden um eine Aussage darüber zu machen Beim Induktiven Vorgehen (hypothesengenerierend) kann eine Untersuchung gemacht werden, diese muss dann aber in einer anderen Studiie (mit anderen Daten) nachgeprüft werden (als hypothesenprüfend)

Beschreiben

Beim Beschreiben werden Angaben über die Erscheinungsformen und Merkmale von mindestens einem Sachverhalt gemacht. Dies geschieht durch Benennen, Ordnen und Klassifizieren, Definieren, sowie Angaben zu Häufigkeit bzw. Ausprägungsgrad.

Teil des Beschreibens ist das operationalisieren, die empirische, messbare Untersuchung

Zusammenhänge sind keine Kausalrelation

wenn kein Experiment existiert dürfen keine Kausalaussagen gemacht werden.

Zusammenhänge

  • Positiv Beide Merkmale sind in die gleiche Richtung
  • Negativ Beide Merkmale sind in die unterschieldichen Richtungen

Erklären

Erklärungen sind Angaben über Bedingungsverhältnisse von Sachverhalten bzw. Angaben über Abhängigkeiten zwischen Sachverhalten. Erklärungen setzen die Beschreibung von mindestens zwei Sachverhalten voraus.

Folgt auf das Beschreiben. Man versucht kausale Zusammenhänge zu finden. Ein Ursache-Wirkungszusammenhang unabhängige Variable ist ursächlich für abhängige Variable

Es muss experimentell angegangen werden

Erklärung erster Ordnung / Direkter Zusammenhang Erklärung zweiter Ordnung / indirekter Zusammenhang über eine dritte Variable

Vorhersagen

Vorhersagen (Prognosen) sind vorwärts gerichtete Erklärungen. Derselbe Bedingungszusammenhang, den man annimmt, um einen Sachverhalt zu erklären, dient dazu, das Eintreten eines zukünftigen Sachverhalts zu prognostizieren.

Bekanntes Beispiel ist die Theorie des geplanten Verhaltens von Ajzen

NIE DETERMINISTISCHE ZUSAMMENHÄNGE Es muss nicht sein, aber die Wahrscheinlichkeit steigt.

Verändern

Korrektur

Ausgangszustand gilt als «problematisch», die Intervention soll folglich in erster Linie etwas Negatives aufheben und nicht so sehr etwas Positives entwickeln.

Förderung

Bei dieser Zielsetzung strebt man einen höheren, «besseren» Zustand an, ohne dass der Ausgangszustand als problematisch gilt.

Prävention

Hier geht es darum, das Eintreten eines schlechten Zustands zu verhindern. Man greift ein, damit bestimmte Risiken sich nicht erfüllen.

Etwas problematisches soll korrigiert werden. Oder ein guter Zustand sollte verbessert werden. Das eintreten eines schlechten Zustandes soll verhindert werden

In Forschung und Praxis

Diagnostik

Definition auf Folie 30,31

Intervention

Definition auf Folie 32

Evaluation

Evaluationsforschung beinhaltet die systematische Anwendung empirischer Forschungsmethoden zur Bewertung des Konzeptes, des Untersuchungsplanes, der Implementierung und der Wirksamkeit Nicht aus Hussy, sondern aus einem anderen Buch

Fünf Funktionen der Evaluationsforschung:

  1. Erkenntnisfunktion
  2. Optimierungsfunktion
  3. Kontrollfunktion
  4. Entscheidungsfunktion
  5. Legitimationsfunktion

Ablauf des Forschungsprozess

  1. Forschungsidee / Forschungsfrage finden
  2. Hypothesen formulieren
  3. Definition und Messung der Variablen
  4. Identifizierung und Auswahl der Studienteilnehmenden
  5. Forschungsstrategie
  6. Forschungsdesign
  7. Datenerhebung
  8. Datenanalyse
  9. Ergebnisse berichten
  10. Forschungsidee weiterentwickeln