Epidemiologie psychischer Störungen

Aus Psycho
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Epidemiologie: Verbreitung psychischer Störungen

Kenngrössen

Prävalenz

Bestandsrate, sehr vereinfach (nicht ganz treffend) mit Häufigkeit zu ersetzen, Anteil der Erkrankten an der Gesamtrisikopopulation währen eine bestimmten Zeitraums

Dieser Zeitraum kann etweder Lebenszeit oder Punktprävalenz sein. Folie3 Es gibt auch noch die sog. Stichtagprävalenz, Prävalenz an einem Tag, macht man normalerweise bei sehr häufigen Phänomenen (z.B Rauchen)

Lebenszeit: Sehr zusammenfassend über die ganze Lebensspanne

IMMER SEHR vorsichtig schauen welche Prävalenzen Angegeben sind!! Lebenszeitprävalenzen sind naturgemäss Grösser, weil kleine ereignisse auch schon mitgenommen werden können.

Inzidenz

Neuerkrankungsrate, wieviele Leite sind während eines bestimmten Zeitraums dazugekommen (meist 1 Jahr, Lebenszeit macht keinen Sinn)

Mortalität

Sterberate, anteil der Stärbefälle an einer Definierten Population (bei einer bestimmten Diagnose) währen einer Zeit. Hohe Mortalität Psychologie (meist suizid) 1. Substanzabhängigkeit 2. Magersucht 3. Depression 4. Schizophrenie 5. Borderline

Behandlungsprävalenz

Keine Statistische Masszahl auf bevölkerung, sondern was kommt an in den Behnaldungsanlagen

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Prävalenzen psychischer Störungen in Europa/SChweiz

2010 Grosse Studie (Wiederholungsgtudie von 2005) Folie7

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Folie9 Studie in Deutschland: Junge Leute geringe Prävalenz, starker Anstieg im AlterWer PTSD irgendwann mal hatte (auch unbehandelt) kann diese Verschwinden, bei der höheren Altersgruppe nimmt PTSD (in Amerikanischen Studien ab!) Dabei handelt es sich um Folgen des 2.ten Weltkrieges! Rate der Traumatisierten in den hohen Altersgruppen ist daher vergleichsweise hoch. Kroatien auch hohe Prävalenz wegen dem Bürgerkrieg! Falls man also bei Studien die Älteren Leute z.B in Deutschland oder Polen nicht untersuchen würde, würde die Rate runter gehen.

Prävalenzdifferenzen

Methodenvarianz

Verwendung unterschiedlich inklusiver Messinstrumente (z.B in vershciedenen Ländern strikteres messinstrument angewendet) Was auf PTSD wirkt: - Kriegsauswirkungen - Naturkatastophe - Kriminalitätsrate

Anstieg der Bulimie

Folie13

MMPI

Folie14

Kosten psychischer Störungen

Folie18 Wie kommen Kosten zustande? Typische 3er Einteilung

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Direkte Heilkosten:

  • Therapiekosten
  • Pharmaka
  • Operationen (besonders früher)

Direkte nicht Med Kosten

  • Pflege
  • Dienste
  • Einrichtungen

Indirekte Kosten

  • Verlorene Produktivität
  • Arbeitsausfall
  • Die grössten Kosten

Bei nur psychischen wächst indirekt auf fast die Hälfte an!

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Folie21

Versorgungsepidemiologie

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Begriffe

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In Zürich gibt es Überversorgung, Nach internationalen Masstäben überversorget! ("Rent-a-Friend") Therapeut als Freund mieten, aber im Engeren Sinne keine Psychotherapie -> Überversorgung

Fehlversorgung: nur wenn nach Leitlinien falsch vorgegangen wird.

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Folie30 Studie Von Maercker, Viele Ungedeckte und nicht allzuviele Leute überversorgt, Gleiches auch für angehörge von Demenzkranken in Österreich (Da sie unter eine besonders hohen psychischen Belastung sind)Folie31

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