Einführung in die klinische Neuropsychologie

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140918 Einführung in die klinische Neuropsychologie

Prüfung basiert auf den Folien Buch: Hartje Poek, klinische Neuropsychologie

Was ist klinische Neuropsychologie

Moderne klinische Neuropsychologie Exakte Beschreibung der psychischen Folgen bei neurologischen Defekten. Verständnis der Hirnfunktionen und Verhalren stehen im Vordergrund. Diagnose anhand moderner Verfahren. Eigentlich nichts anderes als kognitive Neurowissenschaften.

Ein moderner Neuropsychologe muss in der Lage sein MRI zu lesen EEG zu lesen TES anzuwenden etc.

Anwenden von all dem was man sonst braucht zum untersuchen

Aufgaben klinischer Neuropsychologen

  • Feststellung und Beschreibung des aktuellen kognitiven und affektiven Zustandes
    • Objektivierung von Funktionsbeeinträchtigungen (disabilities) und dens ich daraus ergebenden beruflichen Konsequenzen (handicaps)
    • Beurteilung von Rehabilitationsmöglichkeiten (berufliche Wiedereingliederung)
    • Planung von Therapiemassnahmen
    • Durchführung von Therapiemassnahmen
    • Verlaufsuntersuchungen
    • Darstellung der Befunde (Gutachten und Berichte)

Symptome in der Neurologie

Folie11 und Folie13 (Neuropsychologische syndrome (psychologisch definiert))

Neuropsychologische Diagnostik

Wesentliches Standbein der Neuropsychologie lange als das definiert was die Neuropsychologie ausmacht. Gute Diagnostik ist wichtig.

Hats in sich, weil man aus einem Symptom eine Krankheit erkennen muss

Verschiedene Ansätze

Verhaltensneurologisch

  • symptomorientiert
  • beobachtend
  • interpretierend
  • eher subjektiv

Würde eher selten ein kmomplettes Testinventar anwenden, sondern relativ einfache untersuchungen aus denen interpretiert man dann. Sehr subjektiv, braucht viel Erfahrung vom Arzt, da Patienten nicht immer gleich sind.

psychometrische Neuropsychologie

  • symptomorientiert
  • messend und beobachtend
  • konstruktgeleitet
  • eher objektiv, reliabel

Man arbeitet Konstruktgeleitet. Man definiert verschede Aspekte, eine Taxonomie z.B der Aufmerksamkeit etc. man hat verschiedene Bereiche theoretisch und praktisch definiert. Wir nutzen eher objektive und reliable Verfahren. Präzise Testmethoden (Realible) werden verwendet.

experimentelle kognitive Neurowissenschaft

  • stark konstruktgeleitet
  • Erkenntnisse des gesunden Gehirns als Grundlage der Bewertung
  • moderne Befunde als Grundlage der Bewertung

Moderne Variane, Experimentelle Methoden aus der Forschung werden verwendet, und nicht mehr die klinischen Methoden. Vorallem in Amerika stark verbreitet

Pygmalioneffekt, untershciedlich die Leute motivieren etc.

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Instrumente selbst können schlecht sein aber auch der Proband (Tagesform, Motivation etc.)

Messwerte können erheblich schwanken

Demut von der Individualität der Patienten

Was für Tests?

Man muss beide Ebenen beachten, sowohl die Epiphänomenologische wie auch die Obejktive 3.t Person verhaltung.

Keine Sklaven der 3t Personperspektive werden sondern immer die epiphänomenologische Betrachtung der 1. Person miteinbeziehen. Da beide Abbilder des gleichen sind, 1. Pers Epiphänomenologisch erschliessen, obejtkive 3. Person Testen/Messen

Ein Test ist ein wissenschaftliches Routineverfahren zur Untersuchung eines oder mehrerer empirisch abgrenzbarer Persönlichkeitsmerkmale mit dem Ziel einer möglichst quantitativen Aussage über den relativen Grad der individuellen Merkmalsausprägung ! (G. A. Lienert)

Die Tests die Alle Anwenden müssen diesen kriterien genügen: objektiv - unabhängig vom Untersucher etc. reliabel - das, was er misst, misst er genau valide - das was der Test messen soll, misst er auch!

Die Testwerte hängen statistisch alle zusammen

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Was ist ein Konstrukt?

Folie 26 Es sind wissenschaftlich belegte Theorien das man braucht um Sachverhalte zu ershcliessen. Konstrukte Nutzend verwende wir die zur Operationaisierung herangezogenen Tests

Man muss die Merkmale auf irgendwas beziehen! (Normieren/Eichen) Damit die Aussagen sich auf was beziehen

Normierung ist wichtig für: - Vergleichbarkeit - psychometrische Einzelfalldiagnostik - Verlaufsuntersuchung

Es gibt jedoch auch ncoh eine andere Variante, die Kriteriumorientierte Messung, Orientiert isch an der Könnerschaft.

MMSE (Mini Mental Scale)

Folie36 Wenn man länger misst nehmen die Werte ab, Man kann kritische Differenzen Berechnen (Differenzen ab denen man mit einer bestimmten wahrscheinlichkeit angeben kann ob die Different bedeutsam ist oder sich im Rahmen des Rauschens befindet.

Was braucht man dafür: - Reliabilität - Streuung

Kritische Differenzen und statistische Kentnisse sind sehr wichtig!!

Die Aufgabe ist im Grunde mit unseren zur verfügung stehnden methoden die beste zur verfügung stehnde Beschreibung mit einbezug aller aspekte erstellen

Für alle grosen bbereiche gibt es sehr gute Tests

Simualtion - Aggravation

Gibt wes Menschen die zu unrecht z.B Renten beziehen können.?

  • Besteht ein äußerer Anreiz zum verstärkten oder simulierten Darstellen einer Symptomatik?
  • Stimmen die subjektiven Beschwerden und Testergebnisse mit dem neurologischen oder funktionellen Status überein?
  • Sinnlose bzw. sinnfreie medizinische bzw. Neuropsychologische Beschwerden
  • Auffällige Krankheitsgeschichte (Soziopathie)
  • Fragliche Kooperationsbereitschaft

Folie 44 UNBEDINGT ANSCHAUEN Es gibt 2 Extreme, die Simulation und die Aggravation (Simulation etwas vortäsuchen was nicht da ist) Aggravation /(Verstärktes Zeigen von Symptomatik) Aggravation, vorhandener Schmerz wird verstärkt gezeigt Aggravieren & Deaggavieren

Aggravation ist sehr häufig und überall auch im Alltag sehr häufig zu finden, findet ot auch unbewusst statt.

Man muss zwischen den Spannungsfeldern entscheiden.

Wie testen wir Simulation

Symptomvalidierungstests.. Prinzip: Test ist so konstruiert das derjenige der sei anwendet glaubt die sind sehr komplex und schwierig zu löden, Menschen mit schweren Hirschädigungen sind in der Lage die Tests zu lösen, Simulanten wollen dann zeigen wie schlecht sie sind.

Problem ist aber das die Teests schnell verbrannt sind (Amsterdamer Simulationstest)

Die Leute dürfen den Test nicht kennen, ansonst ist er verbrannt. Es gibt auch andere Verfahren, z.B reaktionszeitverfahren. Bei Simulaten oft Extrem Langsam und zeigen sehr grosse Variabilität (z.B Reaktionszeit über 1 Sek)

Seit neuestem auch Neurowissenschaften

Es geht nicht prmär darum den Simulatnen zu entdecken dsondern den nicht zu identifizierenden Menschen zu entdecken.

Aggravation, Verstärktes Darstellen von bestimmten Symptomen

Folie43 ca 2/3 aller rentenfälle Aggraviere, kein vortäuschen der Krankheit aber ein Verstärken der Symptome. Wichtig ist auch das Verwenden von Tests, hier FOlie 44 um das ganze Feld zwischen Simulation und Agravation zu sehen. Spannend auch das Münchhausensynsdrom

Diagnose

Bei der Diagnose verwenden wir schon lange psychologishce Tests um Simulation zu erfassen, es it keine Erfindung der Neuzeut, sondern war schon immer so elementarer besltandteil der neurodiagnostik.

Jeder psychologische Tests verwendet tricks um herauszufinden ob patient wahrheit sagt

Test, welche für Prband undurchsichtig sind und ihm daher extrem schwer vorkommen, obwohl test von schwer Hirngeschädigten gelöst werden könnte. Extrem lange oder variable reaktionszeiten: zeichen für Simulation.

Wichtige Tests

  • Amsterdamer-Kurzzeitgedächtnistest: AKGT
  • Rey-Memory-Test: RMT
  • Bremer Auditiver Gedächtnistest: BAGT
  • Bremer Symptomvalidierungstest: BSV
  • Test zur Überprüfung der Gedächtnisfähigkeit im Alltag: TÜGA
  • neurowissenschaftliche Tests: EEG - fMRI

Keine neuen Entwicklungen, sondern ein Grundphänomen/Grundtest RMT, einer der ersten Psychologischen Tests üpberhautp. die klassieschen Tests funktionieren auch, aber nur bei Leuten die sie noch nie gemacht haben. Wenn man weiss wie die konstruiert sind, nützt es nicht, anwälte welche klienten aushelfen etc.

Man versucht Tests zu machen die man nicht beeinflussen kann (EEG etc) EEG Tests funktionieren relativ gut. (z.B anschauen von P3 (kognitive Ressourcen, strengt sich die Person überhaupt an?)

Patienten mit Läsionen

4 Therapieechanismen der neuropsychologischen Therapie

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Folie 50ff

Restitutions

Das gleiche das krank ist, versucht man in einem anderen Neuronalen netzwerk wachzurufen. Das gesunde Gewebe soll Lernen dei gleiche Funktion (bestenfalls in gleicher Qualität) zu übernehmen.

Kompensation

Ausgefallene Funktion durch steigerung einer anderen Funktion versuchen zu ersetzen (zu umfahren) Jemand kann nicht mehr zählen -> mit Fingern zählen

Substitution

Man ersetzt ein verhalten und eine psychlologische Funktion neuronales Netzwerk komplett durch etwas anderes. Kochleaimplantat, oder Blinder lernt welt druch akkustische Signale zu "sehen"

Adaptation

Anpassung, das wichigste, da man wmeistens irgendwelche Folgen der Krankeit hat, das bestehnebleiben der einschränkungen kann adaptiert werden, amn kann sich daran gewähnen Buch von Oliver Secks Adaptation ist wichtig, Trick des Lebens, nichtmehr korrigierbare Störung wird angenommen und man versucht das Beste daraus zu machen.