Einführung in die Entwicklung des Erwachsenenalters

Aus Psycho
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Vertretung von Freund

Entwicklung des Erwachsenenalters Literatur jeweils onlien für die jeweiligen Vorlesungen Dazu auch die Leseanleitung

Lernziele

zentrlae Theorien der Lebensspannenentwicklung, Theorien, Methoden und Ergebnisse

Einführung in die Entwicklung des Erwachsenenalters

2 Bereiche:

  • Grundlagenorientierte Aufgaben
  • Anwendungsorientierte Aufgaben Gedankenexperiment, wie ist Leben mit 30/60?

Lebensspanne in Abschnitte einteilen

Viele unterschiedliche Konventionen der Lebensphaseneinteilung, Jgendalter bi 18, Erwchsenenalter bis Tod. Erwachsene werden eingeteilt und auch Alte werden nochmals eingeteilt (Junge Alte, alte alte, (3 & 4 Alter))

Über die se lange zeit muss mehr passieren als nur stabilisierung unsd stabilität (zwischen 18 und 60 muss mehr passiere....)

Merkmale für den übergang ins Erwachsenenalter (Transitionskriterien)

Folie15

  • Rechtlich (Volljährigkeit, Wahlrecht)
  • Objektive verhaltensnahe Kriterien (Auszug aus Elternhaus, finanzielle Unabhängigkeit, Heirat)
  • Psychologische (Ablösung, emotionale Autonomie, psych. Reife, andere Beziehungen, Ich Bildung)
  • subjektive (Selbstklassifikation zu einer Altersgruppe, fühlst du dich erwachsen?)

Emerging adulthood

Neuer Begriff, Grenzen sind nicht mehr klar, da sich auf der Verhaltensebene grosse unterschiede zeigen. Nicht mehr adoleszent, aber noch keine Vollständige Verantwortungsübernahme, Grosse kulturelle Unterschiede (Wann man auszieht, Familie gründet etc.) Klarheit der Grenze unterliegt immer einem Wandel.

Altersdefinitionen

Wie werden verschiedene Altersgruppen definiert? Ein wichtiger Einflussfaktor ist das eigene Alter

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Man sieht grosse unterschiede jenachdem wie alt die Ratenden sind. (fast keine Geschlechtsuntershciede, aber in Abhängigkeit des eigenen Alters wird definiert.

Subjektives Alter (Wie alt fühlt man sich)

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Wendepukt zwishcen 23/24 wo das Muster sich umkehrt, unter ca. 25 fühlt man sich äter als man eigentlich aist, ab mitte 20 Kehrt sich das Bild, die Mehrheit der Personene fühlt sich jünger als sie sind. Ab ca. 40 Jahren bleibt es reltiv Stabil, zwischen 40, 50 und 60 Jährigen

Hängt auch mit Altersstereotypen zusammen

“Alle wollen alt werden, keiner will alt sein

Funktionsstatus (Geistig und Physisch) spielt zusammen mit chronologischem Alter die grösste Rolle.

Weiterer Faktor sind kulturelle Unterschiede Folie24 Unterschiede West und Ostdeutschland) Über Zeit gibt es ein Verschieben des Alters beim ersten Kind und so weiter. Gleichzeitig kann man auch Unterschiede zwischen ost und Westdeutschland sehen (niedrigeres Alter im Osten) kulturelle Gründe, war einfacher als Familie eine Wohnung zu bekommen. Folie25 Situation Alter der Mütter bei Geburt in der Schweiz

Historischer Einflussfaktor

Die Zunahme der Lebenserwartung wird hernagezogen um ein bestimmtes Alter zu definieren. Unterschied zwischen Männern und Frauen besteht weiter, verkleinert sich aber. Unterschiedliche Bewertug von Alter, Stereotypen was man mit einem bestimmten Alter macht oder nicht macht.

Konzepte der Lebensspannenentwicklung

(Müssen wir gut Kennen und auch Beispiele nennen können!)

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Massgeblich bvon Baltes geprägt.

Früher ging man davonaus das in der Lebensmitte nicht viel passiert. Unterschiede sind auch zwischen 30 und 40 Jährigen da, aber die Unterschiede verstärken sich gegen das Lebensende hin.

Lebensspannenentwicklung

Warum wird Entwicklung voralem in der Jugend untersucht?

Folie32 Besonders vor einigen Jahren wurden vorallem Babies untersucht und da wurde auch mehr Entwicklungsuntershciede beschäftigt Man ist gar nciht darauf gekommen das es plastizität im Erwachsenenealter auch noch gibt. Entwicklung hatte einen Grossen Fokus auf veränderung, Veränderungsrate im Kindesalter ist wesentlich Stärker, zusätzlich wurde die Veränderung als Gewinnzuwachs betrachtet, Gewinne überwiegen in der Kindheit im vVergeleich zum Erwachsenenalter.

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Menge der Entwicklung wesentlich gleichmässiger Verteilt als bisher angemnommen. Postulat war klar Forschungsleitend

Gewinne Verluste

Entwicklung besteht sowohl aus Gewinnen wie auch Verlusten, es gibt immer auch Verluste.

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Leute haben Liste mit Merkmalen bekommen und mussten angeben wie veränderungsanfällig/Veränderungssensitiv sie diese Merkmale einschätzten. Zusätzlich wurden die Leute gefragt ob die Veränderung eher Positiv oder negativ ansehen und in welchem Alter sie diese Veränderung einschätzen

In allen Lebenshasen finden sich sowohl Gewinne wie auch Verluste, aber die Balance verschiebt sich

Plastizitätsmöglichkeiten bis ins hohe alter, es wird aber schwieriger diese zu erreichen.

Multidimensionalität, Multidirektionalität

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Zwischen als auch innerhalb von Verhalttensbereiche kann sich die Veränderung unterscheiden. In Unterschiedlichen Bereichen kommt es zu unterschiedlichen veränderungen Persönlcihkeitsattribute haben unterschiedliche Verläufe je nach Bereich Die Mittleren Verläufe sind aber immer auch geprägt durch intraidividuelle Unterschiede, die Personenunterschiede sind riesig. Auch in den Intraindividuellen Verläufen kann es starke unterschiede zwischen den Personen haben (über Tage unterschiedliche Emotionen etc. Folie41)

Plastizität

DIe Veränderunsgfähigkeit in der Leistungsfähigkeit nach Training oder Schädigung.

Testing the Limits Studie (Baltes & Kliegl)

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Folie43 Leute bekamen Instruktion in Gedächtnisstrateie erhalten und durften diese Strategie dann über längere Zeit erproben. Altersunterschiede wie stark man durch Instruktion profitiert, jüngere deutlich stärker Unterschiede zwischen den Altersgruppen magnifiziert sich über die Zeit, Aber extreme Unterschiede innerhalb der Altersgruppe, grosse Variabilität, auch überlappungen nach dem Trainig, Alte Personen konnte man auch auf das Leistungsniveau von jüngeren rtrainieren.

Hauptergebnisse

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  1. Beide Altersgruppen profitieren von der Trainings-Intervention.
  2. Die jüngeren Erwachsenen profitierten stärker allein schon von der Instruktion zur Gedächtnisstrategie als die älteren Erwachsenen.
  3. Über die gesamte Studiendauer waren die jüngeren Erwachsenen in ihrer Leistung besser als die älteren Erwachsenen. Die Altersunterschiede wurden durch das Training allerdings deutlich vergrössert.
  4. Nach dem Training waren einige der besten älteren Erwachsenen besser als die schlechtesten jüngeren Erwachsenen. Ausserdem waren die schlechtesten älteren Erwachsenen nach dem Training gleich gut wie die durchschnittliche untrainierte Leistung bei den jüngeren Erwachsenen.

Kontextualismus

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Altersabhängig (normativ)

Alle Personen im gleichen Alter davon betroffen

  • Beispiele: Biologische Reifung, Soziale Normen

Historisch/kulturwandel-bezogen (normativ)

Alle Personen zum gleichen Zeitpunkt betroffen

  • Beispiele: Krieg, Umweltkatastrophen

Non-normativ (ideosynkratisch)

Im Einzelfall nicht vorhersagbar, einzelne Personen zuverschiedenen Zeitpunkten und in verschiedenem Alter betroffen

  • Beispiele: Genetische Einzigartigkeit, Unfall

Diese Faktoren verändern sich in Ihrer Einflusstärke über die Zeit:

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Biologische und kulturelle Faktoren wirken auch unterschiedlich stark je nach alter Was für Ressourcen, Institutionen Stereotypen existieren und beeinflussen das alter.