Diagnostik & Intervention

Aus Psycho
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Psychische Störungen Älterer

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Major Depression ist im Alter seltener ab Dstomie oder Substörungen sind häufiger.

Demenzen

Alzheimer

Alzheimererkrankte zeicgen oft ängstlichen ufnd aufgelösten Gesichtsausdruck.

Die Alzheimer-Demenz ist nicht durch einen gleichmäßig fortschreitenden „Verdummungsprozess“ gekennzeichnet, sondern durch partielle Abbauprozesse neben gut erhaltenen Funktionen.

Es geht um Teile des Gehirns die davonflattern, einige Bleiben, einige kommen für eine Zeit wieder zurück etc

Bei anderen Demenzen meist schalgartiger und teils auch irreversibler.

Altersabhängige Prävalenz der Demenz

http://www.biomedcentral.com/1471-2377/9/55

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Ganz selten Frühform ab 55, sonst geht es ab ca. 65 los. Bei den Frauen liebt die Häufigkeit bei den über 90 Jährigen bei über 30% Neueste forschung zeigt ein Abflachen der Demenzkurven

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Vaskuläre Demenz (apoplexe (schlägli) können zu Schlaganfalldemenz führen.

Am häufigsten sinf Mischungen von Alzheimr und vaskulärer Demenz, viele Praktiker sagen sogar das reine Demenzen nciht existieren, sondern immer nur Mischformen

Symptomgruppen

Apraxie, mann weiss keine Handlungsablufe mehr und nicht mehr wofür bestimmte Gegenstände sind. Aphasie ist eine Wortfindungsstörung. Agnosie ist eine Störung die Objekte zu benennen.

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Wandern (Demenzkranke gehen oft einfach Weg, Bewegungsdrang)

Schweregrade

Leichte Demenz

Alltagsbewältigung ist zwar beeinträchtigt, die Betroffenen sind aber nicht von anderen abhängig

Mittelschwere Demenz

Die Betroffenen kommen nicht ohne Hilfe im täglichen Leben zurecht. Betroffene müssen in eine Pflegeeinrichtung oder intensiv gepflegt werden.

Schwere Demenz

Die selbständige Lebensführung ist gänzlich aufgehoben. Bei Schwerer Demenz oft auch Bettlägerigkeit, oft sterben die Leute vor dem Stadion der schweren Demenz Zum Tod fühen hier die Risiken der Bettlägerigkeit, nicht die eigentliche Erkrankung.

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Auch wenn man lacht, falls demente lustige Dinge produzieren ist das nciht schlimm es kann sogar hilfreich sein.

Reisbergstadien

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Tests

MMS

Gut für die Grobe Einteilung ist der Mini Mental State test (hat realtiv schlechte psychometrische Eigenschaften)

SKT

SKT Syndrom Kurztest benennen von Gegenständen, Erkennen von Aphasie und Agnosie

Uhrentest

Teilweise schaffen Personen den Uhrentest nicht, man hat das Gefühl die Leute haben eine leichte Demenz, schaffen es aber einfach gut diese zu überspielen, eine Uhr zeichnen klappt dann aber nciht.

Interventionen

Leitlinien spielen eine grosse Rolle! Leitlininen derAWMF (Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlich medizinischer Fachgesellschaften) im Deutschsprachingen Raum (Auc Cochrane Leitlinien und NIH Leitlinien)

Leitlinienorientierungsschema Folie20&21

Validationstherapie

  • durch die Sozialarbeiterin, Gerontologin und Schauspielerin Naomi Feil ab 1963 entwickelt
  • aus den 10 Grundsätzen der Validation:
    • Es gibt einen Grund für das Verhalten von verwirrten, sehr alten Menschen.
    • Sehr alte Menschen kann man nicht dazu zwingen, ihr Verhalten zu ändern. Ein Mensch ändert sein Verhalten nur, wenn er es will.
    • Wenn das Kurzzeitgedächtnis nachlässt, versuchen ältere Erwachsene, ihr Leben wieder in ein Gleichgewicht zu bringen, indem sie auf frühere Erinnerungen zurückgreifen. Wenn die Sehstärke nachlässt, sehen sie mit dem „inneren Auge“.
    • Schmerzliche Gefühle, die ausgedrückt, anerkannt und von einer vertrauten Pflegeperson validiert werden, werden schwächer. Schmerzliche Gefühle, die man ignoriert und unterdrückt, werden stärker.

Mitspielen von den Welten die sich die Leute Aufbauen

Man soll nciht in Abrede stellen was die Demenzkranken sagen, man erklärt den Dementen die Welt gültig wie sie den Dementen erscheint

Depressionen

Theorien

Auf Folie 26

Konflikte der Lebensphasen nach H Erickson

Folie 27, Grafik aus Entwicklungspsycho

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Generativität

  • „mehret Euch“, „schafft Werke“
  • Interesse an der künftigen Generation

Stagnation

  • „nichts Neues kommt mehr“
  • Selbstbezogene Interessen
  • Verbitterung

Integrität

  • Kohärenzerleben
  • Kontinuität
  • Verlust- und Trauerintegration
  • Weisheit

Verzweiflung

  • Bedauern und Reue
  • Enttäuschung
  • Depression

Bedauern und Reue

Wrosch & Heckhausen: Erfassung der Konstrukte Bedauern & Reue

Reue und Depressivität

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Rumination = Grübeln, wenn beide Erfüllt sind summieren sie sich auf. Belastungsgefühl würde einer Depression im mittleren Alter entsprechen (aber nur Spekulation)

Diagnostik depressiver Störungen

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Fremdurteilungsverfahren werden durch kliniker durchgeführt, während Selbstbeurteilungsverfahren dem patienten selbst vorgelegt werden.

Evidenzbasierte Depressionstherapie für Ältere

altersadaptierte Verhaltenstheorie interpersonelle Psychotherapie Lebensrückblicksinterventionen

Lebesnrückblickinterventionen

Evidenzbasiert sind nur die Strukturierten, kann bei Biographiearbeit beginnen, aber uch hinführen zu Lebensbilanz etc. Folie37

z.B auch Tagebücher gut für Leensrückblick

  • Integration und Bilanz: Höhen und Tiefen, Verhältnis positiver zu negativer Erinnerungen
  • Sinnfindung: Veränderung und Transzendenz
  • Elaboration des Gedächtnis: Achtsamkeit gegenüber Details

Majo Domo / Butler

Programm Älteren Menschen wird alles mögliche angeboten. durchgeführt wird man von einem Buttler. AB FOLIE 39

Buttler fragt ein paar Screeningfragen durch, man erhält ein relativ valides psychologisches Bild des psychischen Zustandes.