Bipolare Störungen

Aus Psycho
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Einstieg ab FOLIE 117

Manisches Syndrom

  • gehobene Stimmung
  • gesteigerter Antrieb und Aktivität
  • gesteigerte Geselligkeit
  • auffallendes Wohlbefinden
  • Verminderung sozialer Hemmungen (z.B. auch unkritische Geldausgaben, unrealistische Projektpläne u.s.w.)
  • Reizbarkeit, Erregung, Aggression
  • Vermindertes Schlafbedürfnis
  • Grössenideen
  • Ideenflucht und Rededrang

Besonderheiten

Zusätzliche Follie mit Bilder von Bipolar-I Störung und Bipolar-II Störung Bipolar I ist mit richtig Ausgeprägter Manie, Bipolar II ist die mit Hypomanen Phasen

Zusätzliche Infors auf Folie 119

  • Frauen : Männer = 1 : 1 !!
  • Lebenszeitrisiko 1-2%
  • manische : depressive Phasen = 1 : 3
  • Lebensverlauf im Mittel ca. 8 Episoden (Schwankt aber SEHR stark)
  • Mortalität (Suizid). 15% (Hoch)
  • Bipolar I: Depression+Manie
  • Bipolar II: Depression+Hypomanie
  • Unipolare Manie nur 5% aller affekt. Stör.
  • „rapid cycling“: 4 Phasen/Jahr

Mani wird oft als sehr angenehm angesehen. Jeder zustand der weniger ist scheisst einem an, ormaler Zustand also auch, Depressiver erst recht... Viel Mehr Energie die man hat, braucht weniger Schlaf, ist sehr kreativ, weniger konnzentration

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Dysthymie

Folie 121 Rein Depressiv Langes Anhalten (über 2 Jahren) von Depressiver Symptomatik

  • Kriterien: chronifizierte (mindestens 2 Jahre) Depression mit eher leichterer Symptomatik
  • Ähnlicher Begriff: neurotische Depression (Früher etwa so bezeichnet... nicht ganz das gleiche)
  • Punktprävalenz: 3%, Lebenszeitpräval.: 6%
  • Keine Geschlechtsdifferenz
  • Beginn meist in der Adoleszenz
  • „double depression“: Dysthymie plus Major Depression (in ca. 10-25% der Dysthymien)
    • über längere Zeit depressive Grundstimmung. Leute können aber Trotzdem noch in der Dythemie noch eine Depressive Episode entwickeln! Phasenhaft stärker, in diesen Phasen eine Depressive Episode, also eine Double Depression
  • Suizidversuche häufig

Folien Eingeschoben zu Burnout!

Gehört sicher auch zu den Affektiven Störungen, oft Diskutiert inwiefern überhautp eine Krankheit. Soll unterschieden werden zur Depressiven Episode und aber auch der Dysthymie. Individuelle und Arbeitsplatzfaktoren führen zu Arbeitsüberforderung. Wenn die Überforderung dauernd anhält und die Kriterien erfüllt sind (laut ICD-10 ein z Kriterium (z73) udn nicht eine F diagnose) kann man Burnout identifizieren, entlasten bei Arbeit, Urlaub etc. Wird das Burnout nicht angegangen kann chronifizierter Stress entstehen (daraus entstehen Folgeerkrankungen, Medikamentanabhängigkeit, Depression, Herz Kreislaufstörungen) Somatische und andere Psychische Erkrankungen können auch zu Leistungseinschränkung führen und so in das System einwirken.

Es ist ein Anforderungs/Ressourcen Balancemodell

Ausbrennen kann nur wer mal gebrannt hat

Leute waremn mit allem bei der Arbeit, es wird zuviel, Frust tritt auf (Früher war Chef toll und hat immer mir die wichtigen Arbeiten gegeben, jetzt gibt er zuviel arbeit, Zynismus, bin ich der Einzige der Hier arbeitet, ja sieht der Chef denn nicht das ich zuviel mache)

Frühwarnzeichen, Gefühl unentbehrlich zu sein, abqualifizeiren von Arbeitskollegen (nur ich, nur ich) Beruf wird zum hauptsächlichen Lebensinhalt, Andere Dinge werden vernachlässigt.

Verflachung

Generell Verflachung des Geistigen und sozialen Lebens, Nicht bereit sein sich emotional an etwa szu binden, Gefühle wie: Gelichgültigkeit, Einsamkeit etc. zukunft pessimisitisch sehen, keine Verantwortung übernehmen, verstärkter Alkohol, Nikotin und Medikamentengebrauch.

Körperliche Reaktion

Immunsystem Geschwächt durch Dauerstress

Verzewiflung

Nahe an depression, Freudlosigket, Suizidgedanken, Symptome einer depressiven Episosode

Massnahmen

Abhängig von der Phase, in der ersten Phase kann Prävention vorgenommen werden Ind er 2ten Phase, des Manisfesten Burnouts (z-Diagnose kann gestellt werden) Hier soll Prävention der Folgen betrieben werden (Tharapeut, Hilfe suchen, Realentlastung, Lenren mit Belastung mzugehen) Wenn Folgeerktankungen eingetreten sollte Therapie begonnen werden.

Schützende Faktoren

  • Adequates Mass an Belastung
  • Situationsabhägiges Arbeistpensum
  • Wechesl zwischen Anspannung/Entspanung (Auch bewusst herbeiführen)
  • Einfluss, Kontrollmöglichkeiten
  • trennung Beruf/Privatleben
  • Verzicht auf ständige Erreichbarkeit

Positionspapier Burnout vorsichtig gebrauchen, trotzdem als Aulöser von erkrankungen ernst nehmen! Breites Spektrum kann burnoutähnliche Erkrankungen hervorrufen. Immer Hinterfragen ob ncht ähnliche Störung. Kooperation mit Arbeitsgeber. Bewusstes anschauen von Problememn anschauen und in gesunden Zeiten versuchen das das nie eintrifft

Burnaout als Risikofaktor für eigentliche affektive Störung

Atiologie und Pathogenese

Folie123

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Genetische Faktoren

Infos aus Zwillingsstudien, Adoptionsstudien und Polymorohismus (Verschiedene Ausprägungen von genetischen Manchanismen)

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Starker genetischer Faktor, starker Anstieg bei Angehörigen des 1. Grades und auch sehr hohe Konkordanzrate (wenn ein zwilling erkrankt, wie hoch ist chance das anderer auch erkrankt)

Genetische Prädisposition spielt eine grosse Rolle (bei Bipolar sogar noch stärker) Zwei Menschen mit gleichem Erbgut keine 100% Erkrankung (d.H nicht NUR genetisch)

Persönlichkeitsfaktoren

Folie 127 Tellenbachs Typus Melancholicus (überangepasste, eigentlich ganz ordetlich, lestungsorientierte menschen)

Psychosoziale Bealstungen

Folie 129

Physikalische Einwirkungen

z.B Lichtentzug SAD (Seasonal Affective Disorder) relativ weit verbreitet in Europa, klares Frauenübergwcith

  • Lichtmangel (SAD)
  • Extreme Reizdeprivation
  • Schlafstörungen
  • Somatische Erkrankungen
    • Schilddrüsen- u. Nebennieren-Erkrankungen
    • Schlaganfall u. andere vaskuläre Erkrankungen
    • Epilepsie, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson
    • Hirntumore
    • Schädel-Hirn-Traumata
  • Pharmaka, Drogen, Alkohol

SAD (Seasonal Affective Disorder)

  • Prävalenz in Mitteleuropa ca. 2%
  • Geschlecht Frauen : Männer = 4 : 1
  • Alter Mittelwert eher niedriger als bei anderen Depressionen (30-40)
  • Beginn Ersterkrankung oft in Kindheit und Adoleszenz
  • Familie Depressive Erkrankungen in ca. 70%
  • Hospitalisation in ca. 10%

Atypisch für Depression

  • Vermehrtes Schlafbedürfnis (typisch wäre verringert)
  • Verlängerter Schlaf
  • Appetitsteigerung (typisch wäre Appetitabnahme)
  • Heisshunger auf Kohlenhydrate
  • Gewichtszunahme

Beginnt meist anfangs September (es wird langsam dunkler) und haben das dann bis ca. im Februar. Stimmung, Langzeitverlauf einer Patientin auf Folie 135

Traumatische Erlebnisse

Folie 138

  • Entwurzelungen (Migration)
  • Vereinsamung (Tod der Bezugspersonen)
  • Unfälle
  • Verbrechen (Vergewaltigungen)
  • Kriegserlebnisse
  • Kritische Lebensereignisse (Berentung, Geburt von Kindern)
  • „Gelernte“ Depression in unkontrollierbaren (oder für solche gehaltene) Situationen
  • Negative Kognitive Depressionen (Beck)

Therapie depressiver Störungen

Folie 144

  • Bio-psycho-soziales Therapie-Modell
  • Medikamente
  • Andere somatische Therapien
    • Lichttherapie
    • Wachtherapie, Schlafentzug
    • Elektro-Krampf-Therapie (EKT)
    • Magnet-Stimulations-Therapie
  • Psychotherapien
  • Sozio- und Milieu-Therapie

Ab Wann Hospitalisieren

  • Suizidalität
  • Wahnhaft-depressive Patientinnen
  • Alleinstehende Patienten (können nciht mehr versorgt werden)
  • Schwere familiäre Konflikte (Auzeit von Familie)
  • Längere ergebnislose ambulante Behandlung
  • Komplizierende Begleiterkrankungen
  • Manie

Keine Medikamente ohne Psychotherapeutische Begleitung