Aggression

Aus Psycho
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Definition

Am Meisten akzeptierte Diskussion von Baron & Richardson Folie1

Verhalten, das darauf zielt, ein anderes Lebewesen zu verletzen oder zu schädigen, wobei dieses Lebewesen motiviert ist, eine solche Behandlung zu vermeiden.

Typen der Aggression

Passiv Handeln durch unterlassen einer Handlung, Aktiv durch ausführen einer Handlung (Aktiv - beleidigen, Passiv- sich weigern zu sprechen)

Physisches handeln, Körperlich, Verbales Handeln selbstsprechend

Direkt vs. Indirekt Bei Direkt gibt es einen Unmittelabren Kontakt zwischen interaktionspartner (face-to-face) Indirekt, ist via engagieren eines Mittelmannes

Physisch stärker von Männern, Verbal häufiger durch Frauen (Sind frauen weniger aggressiv als Männer abhängig von Definition & Operationalisierung)

  • Physisch-aktiv-direkt
    • Man setzt seinen Körper ein, physisch
    • Eine andere Person erstechen, schlagen oder erschiessen.
  • Physisch-aktiv-indirekt
    • Eine andere Person mittels Autobombe töten. Einen Killer engagieren, der eine Person töten soll.
  • Physisch-passiv-direkt
    • Eine andere Person physisch davon abhalten, ein Ziel zu erreichen oder eine Handlung auszuführen (z.B. durch eine Sitzblockade).
  • Physisch-passiv-indirekt
    • Sich weigern, ein bestimmtes Verhalten auszuführen (z.B. Hungerstreik, Kirchenbesetzung).
  • Verbal-aktiv-direkt
    • Eine andere Person beleidigen oder verächtlich machen.
  • Verbal-aktiv-indirekt
    • Üble Gerüchte über eine andere Person verbreiten.
  • Verbal-passiv-direkt
    • Sich weigern, mit einer anderen Person zu sprechen, deren Fragen zu beantworten, etc.
  • Verbal-passiv-indirekt
    • Bestimmte verbale Äusserungen unterlassen (z.B. unterlassen, eine andere Person zu verteidigen, wenn sie unfair kritisiert wird).

Instrumentelle (Cold) vs. Feindselige Aggression (Hot Agression)

Instrumentelle Aggression (Cold Aggression):

Das aggressive Verhalten ist Mittel zum Zweck. Dieser Zweck besteht nicht darin, das Opfer zu verletzen, ihm Schaden zuzufügen oder es zu zerstören.

Es wird zwar Schaden zugeführt aber das primäre Ziel ist ein anderes (z.B Mutprobe: du bist dabei wenn du den Zusammenschlägst, Ziel ist aufgenommen werden, aber nur über das ausführen von instrumentellem Verhalten oder auch Soldaten reagieren häufig auf instrumenteller Aggression um eigene Haut zu retten)

Feindselige Aggression (Hot Aggression):

Das primäre Ziel des aggressiven Verhaltens besteht darin, das Opfer zu verletzen, ihm Schaden zuzufügen oder es zu töten.

Aggressionstheorie von Freud (1920)

Geht davon aus das Aggression angeboren ist ein Angeborener Trieb. Kann nur erklärt werden durch einen angeborenen Todestireb, alles sehr spekulativ, es existieren keine empirischen Nachweise. Und wird von den meisten Psychoanalytikern nicht mehr unterstützt.

Wir haben zwei Triebe, ein Lebenstrieb (Der sorgt das wir uns Fortpflanzen , am Leben bleiben etc.) und der Todestrieb (Arbeitet darauf hin das das eigene Leben kürzer wird, das man Risiken eingeht)

Solange der Eros genug stark ist leitet er den Todestrieb ab und lenkt die Todestriebenergie um in Aggression gegenüber anderen Menschen.

Ansatz von Lorenz

Lorenz ist ethnologe, Theorie ist nicht nur für Menschen sondern auch Tiere. Folie6 Geht auch davon aus das Aggression angeboren ist. Er hat aber eine postive Einstellung gegen Aggression. Er betrachtet sie als nützlich. Es geht bei ihm um Aggression zwischen Artgenossen. Aggression sorgt dafür das sich Artgenossen gut Verteilen auf einem Gelände.

Laut ihm braucht es zwei Faktoren das es Zu aggression kommt zum einen ein starker Reiz (Verhalten des anderen, Geweih des anderen, etc) zum anderen Energie, ein Potential, wenn man nun Aggresiv ist, wird diese energie aufgebraucht und muss sich wieder auffüllen.

Beide Faktoren sind erforderlich. Wenn menge Aggresiver Energie hoch ist braucht es einen nciht mehr so starken Reiz. Bei extrem Starken Reizen kann es auch ohne Ansammlung von Aggresiver Energie zu Aggression kommen oder auch bei Vollaufen des Energiereservoirs (Dampfkesselmodell)

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Bewertung

Völlg spekulative Theorie es gibt keine Untersuchungen oder empirische Belege. Auch nicht z.B über Hormone nachzuweisen. Die Theorie wird nicht allzu ernst genommen von Sozialpsychologen.

Frustrations-Aggressions-Hypothese (Dollard, Doob, Miller, Mowrer & Sears, 1939)

Folie7 Autoren sind Lerntheoretiker. Theorie ist: wennman Frustriert ist, ist man Aggressiv (im Verkehr klar zu beobachten)

  • Frustration führt immer zu einer Form der Aggression.
  • Aggression beruht immer auf Frustration.

Wesentlich zu extreme Theorie, Frustration muss nicht immer zu Aggression führen und Frustration ist nicht der einzige Auslöser von Aggresion. Die Hypothese stimmt so nicht, aber tritt häufig auf, nur nicht immer!

Auch Spannend für Intergruppenbeziehungen, Sie Spekulieren das es in der Bevölkerung durch Ressourcenverlsuts zu Agression gegenüber der Fremdgruppe kommt.

Theorie Aggresiver Hinweisreize (Berkowitz, 1965)

Folie8 Diese Theorie bezieht sich nur auf relativ begrenzte Sitautionen. Berkowitz fand die Frustrations-Aggressionshypothese gut, die Strenge Form hat aber auch er nicht akzeptiert. Er glaubt das man einen entscheidenden Faktor übersehen hat. Er sagt es brauche immer eine Frustration sowie einen Aggresiven Hinweisrez (Aggressive Hinweisreize sind Dinge die wir gelernt haben mit Aggresion zu verbinden (z.B. Waffen))

Eine Situation mit Frustration führt zwar zu Bereitschaft zu aggresivm Verhalten, lässt sich aber entspannen wenn man den Aggressiven Hinweisreitz weglässt. Zusätzlich ersetzt er die Frustration durch allgemeinaversives Erleben.

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Studie von Berkowitz & LePage

Folie9 Es gibt kein Angeborenes Aggresives Verhalten Es wurde gesagt es egeh um ein Lernexperient, jeder msse eine Kreativitätsaufgabe ausfüllen und Lob und anerkennung wird ausgedrückt über eine anzahl von Elektroshocks (wenig shocks - kreativ, viele Schocks - nicht kreativ) Mann kann die Anzahl Elektroschocks messen.

Erste Aufgabe: Wie kann ein Popsänger besser vermarktet werden, je nach Bedingung kriegt die Person einen Schock oder 7 schocks. (Bei 7 Sollten sich die Personen ärgern, aversices Erleben)

Zusätzlich lag evtl ein Revolver da, man sagte der gehört dem Partner, es lag ein Revolver da, es wurde jedoch gesagt das der nicht dem Partner gehört, zuätzlich gab es noch zwei kontrollgruppen, eine ohne Waffen und eine mit Badmintonschläger.

Danach werden die Rollen getauscht, als "vergeltung" Kriegt der Konfident nun die Schocks.

Soziale Lerntheorie (Am Leistungsfähigsten) (Bandura, 1965)

Folie10 Die Momentan leiustungsfähigste Theorie, bis heute am meisten Bestätigung erfahren.

Bandura ist der Ansicht das Aggressives Verhalten gelernt ist, wie die meisten anderen Dinge auch. Es untersteht auch verstärkung, Modelllernen und klassischer Konditionierung.

Es gibt 2 Arten von Agressiven lernen, zum einen die direkte Erfahrung (ein Kind sieht das ein anderes ein besseres spielzeiug hat und nimmt es ihm weg -> kind hat gelernt das sich aggresives Verhalten lohnt) Direkte eigene Erfahrung.

Zusätzlich das Modelllernen, nachahmen von Handlungen die man sieht (interessiert Bandura stärker) Es ist nicht alles Versuch und irrtum.

Studie arbeitet mit dem Bobo-Doll Paradigma.

https://www.youtube.com/watch?v=hHHdovKHDNU

Kinder sahen einen Film wo ein männliches Modell auf die Bobo-Doll einschlägt. Das mModell macht im Film 4 Aggresive Verhaltensweise (y-Achse) Es geht um Verhaltensweisen die die Kinder noch nicht in ihrem verhaltensrepertoire haben (z.B Baseballschläger auf den Kopf schlagen) Danach schaut an ob das Kind das gleiche macht, was es im Film gesehen hat.

Danach hat man 3 Verschiedene Bedingungen. 1. Das Modell führt die Verhaltensweisen aus und nachher ist der Film Fertig 2. Das Modell wird im Film belohnt dafr das er sich so der Puppe gegenüber verhalten hat 3. Das Modell wird bestraft das er sich so der Puppe gegenüber verhalten hat.

Danach wird noch zwischen Jungen und Mädchen unterschieden.

Bei Bestrafung wird das verhalten erwartungsgemäss von den Kindern weniger ausgeführt.

Danach wurden die Kinder aber ermuntert alles zu Zeigen was sie im Film gesehen haben und es wurde ihnen gesagt das sie nichts fürchten sollen und einfach alles Zeigen sollen.

Die Kinderzeigen dann alles verhalten, das heisst die Kinder haben alles gelernt, wenn sie also in eine Situation kommen in der sie nicht bestraft werden lassen sie alles raus was sie glernt haben.

Klare unterscheidung zwischen Erwerb und Ausführung Aquisition ist immer sehr hoch, auch wenn das verhalten unter Bestrafung ncht gezeigt wird.

Theorie des Erregungstransfers (Zillmann, Johnson & Day, 1974)

Hat sich auch mit dem Trieb beschätigt aber gesat das dieser Begriff immer sehr spekulativ gebraucht wurde. bei ihm klar definiert als aktivität des sympathischen Nervensystems. (z.B Direkt nach Sport, Resterregung)

Wenn sympathisches Nervensystem Aktiviert wird mann aggressiver.

Addition des Aggresiven Verhaltens und der Erregung des sympathikus.

Personen wurden eingeteilt nach ihrer Fitness (via Ergometer) Danach musste ein Lehrer Schüler Paradigma durchgespielt. die VP mussten ber Gegensprechanlage einem "Schüler" etwas beibringen. Danach sagt derVL er wolle wissen wie die Beziehung zwischen den beiden sei (12 Meinungsitems werden abgefragt, bin ich für das, bin ich für jenes) Der Konfident sagt 9 Mal das die VP dumm sei und eine schlechte Meinung hat.

Danach kommt die VP auf ein Ergometer, kommen ausser Atem und kriegen dann die Chance Elektroschocks an den Konfidenten bzugeben. mann soll seine Lernleistung "honorieren"

Ergometer direkt vor Vergeltung: Man kann sich "rächen" am Konfidenten. Schockhöhe sichtbar links. Die Leute realisieren das die Erregung vom Ergometer ist und nicht so stark die Provokation

Wnn man zwischendrin 6 minuten wartet sieht sdie schockhöhe so aus wie rechts. Bei Leuten mit mittlerer und Geringerer Fitness ist eine Stare Resterregung auch nach 6 Minuten vorhanden. Die Resterregung stammt vom Ergometer wird aber fehlattribuerit auf die Beleidignung des "Schülers"